kirchliche hochzeit ohne konfession?

Archiv des urbia-Forums Hochzeit.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Hochzeit

Wer eine Hochzeit vorbereitet, hat viel Spaß, eine Menge Arbeit und noch mehr Fragen. Was kostet eine Hochzeit? Wer hat Deko-Tipps für die Festtafel? Wo gibt es die allerschönsten Brautkleider? Empfehlenswert für eine gute Vorbereitung ist eine durchdachte Checkliste

Beitrag von filinchen1981 06.05.11 - 09:17 Uhr

hallo

mein freund hatte mir einen antrag gemacht, weil er aber katholisch ist, möchte er auch kirchlich heiraten.
nur ich bin in keiner kirche!
wie verhält sich es dann, muss ich in eine kirche eintreten, um so zu heiraten, oder brauch nur einer eine konfession?
ich möchte eigentlich gar nicht in die kirche eintreten!

wer kann mir da helfen?

danke filinchen

Beitrag von handballerin4 06.05.11 - 09:23 Uhr

Bei uns ist es so, dass ich in der evangelischen Kirche bin und mein zukünftiger Mann konfessionslos. Bei uns ist das kein Problem, wir werden normal getraut und es gab da auch keinerlei Probleme.

Wie das allerdings bei den Katholiken aus sieht, weiß ich leider nicht. Am besten einfach mal erkundigen. Würde jetzt aber auch an deiner Stelle nicht nur deswegen eintreten!

Beitrag von brummel-baer 06.05.11 - 09:39 Uhr

Hallo.

Ich habe ebenfalls evangelisch geheiratet obwohl ich zur Zeit konfessionslos bin. Allerdings war ich katholisch getauft und auch gefirmt. Die Pfarrerin wollte auch die Firmurkunde sehen.

Wenn Du zur Zeit also nur ohne Konfession bist, könnte das klappen. Wenn Dua llerdings auch nicht getauft und gefirmt/konfirmiert bist, wird es sehr wahrscheinlich ziemliche Schwierigkeiten geben.

Gruß
BB

Beitrag von natalia73 06.05.11 - 10:01 Uhr

Hallo Filinchen,
wir haben damals in Spanien katholisch geheiratet, aber ich gehe davon aus, die Regeln gelten überall.
Ich bin Katholisch (getauft, gefirmt,...) und mein Mann ist Atheist (keine Taufe und sonst nichts mit der Kirche zu tun). Das Heiraten war kein Problem. Er musste sich "nur" bereit erklären, unsere Kindern in den katholischen Glauben erziehen zu lassen (was wir auch machen, da es mir wichtig ist). Ich kennen auch ein paar von Katholikin/Muslim, die auch kirchlich geheiratet haben.
Dein Zukünftiger soll in seiner Gemeinde fragen, aber es sollte ohne weiteres gehen.

LG,
Natalia

Beitrag von naschkaetzchen 06.05.11 - 10:15 Uhr

Kommt auf die Gemeide und den Pfarrer an... wie die Katholiken das sehen, weiß ich jedoch auch nicht!
Aber wir haben evangelisch geheiratet und ich bin nicht getauft! Macht aber nicht jeder Pfarrer...
Erkundigt euch einfach mal bei eurer Heimatgemeinde oder da wo ihr am liebsten getraut werden würdet...
Fragen kostet ja nichts!

Viel Spaß bei der Hochzeitsplanung! #winke

Beitrag von pregnafix 06.05.11 - 10:18 Uhr

Ich wurde zwar als Baby evangelisch getauft, hab mich aber nicht konfirmieren lassen oder sowas. Ich bin aus der Kirche ausgetreten und engagiere mich in einer freikirchlichen Gemeinde, da ich durchaus gläubig bin! Hab mich auch mit 21 nochmal freikirchlich taufen lassen :-)

Mein Mann ist evangelisch und wir werden problemlos im Juli in einer evangelischen Landeskirche getraut.

Beitrag von filinchen1981 06.05.11 - 10:21 Uhr

also, erstmal einen riesigen dank an euch, für diee antworten!!!!

ich bin gar nix...hatte nie was mit kirche zu tun, weder taufe noch sonstiges.

er war als kind evangelisch und musste, wegen irgendwas schulisches oder so, zu den katholiken...

da muss er sich ma wirklich erkundigen!

weil ich einmal sehen hab, das der partner sich irgendwie einen test o.ä. untereignen muss, um in die kirche aufgenommen zu werden..deswegen dachte ich, das ich das auch tun müsse...worauf ich gar keine lust hab...#schein

Beitrag von twins 06.05.11 - 10:37 Uhr

Hi,
mein Mann ist auch Kath. und ich ev. aber schon vor 100 Jahren ausgetreten.

Bei uns war die kathl. kirchliche Hochzeit kein Problem. Die sind doch über jedes Schäfchen froh, das noch heiratet und Geld bringt.

Grüße
lisa

Beitrag von anyca 06.05.11 - 10:37 Uhr

Eine kirchliche Trauung ist möglich, wenn ein Partner in der Kirche ist.

Wichtiger finde ich die Frage, wie wollt ihr es bei der Kindererziehung halten?

Beitrag von filinchen1981 06.05.11 - 10:49 Uhr

bei der kindererziehung ist es mir eigentlich egal, hauptsache behütet! welchen glauben die haben, wenn sie geboren werden, kann schon katholisch sein, doch wenn sie sich später umentscheiden, ist denen überlassen.....
:-D

Beitrag von ayshe 06.05.11 - 10:52 Uhr

Die Frage kann dir eigentlich nur deine Kirchengemeinde oder eben der Pfarrer beantworten.

So etwas wird sehr individuell gehandhabt.

Ein Verwandter mußte sogar vom Protestanten zum Katholiken umschwenken, weil seine Frau katholisch ist und sie so heiraten wollten,
ein anderer war wie du in keiner Kirche, hat aber problemlos katholisch kirchlich seine katholische Frau geheiratet. Er hat eben nur nicht am Abendmahl teilgenommen.

Es liegt letztlich nur beim Pfarrer.

Beitrag von flausch-maus 06.05.11 - 22:31 Uhr

„Die Frage“ #rofl das war bei uns das Problem. Ich bin ev. und mein Mann ist Atheist.
Es war alles kein Problem, bis bei einem der Vorgespräche unser Pfarrer merkte, dass er DIE FRAGE ja nicht so stellen kann.:-[:-[
"N.N. , willst du diese N.N., die Gott dir anvertraut, als deine Ehefrau lieben und ehren und die Ehe mit ihr nach Gottes Gebot und Verheißung führen - in guten und in bösen Tagen-, bis der Tod euch scheidet, so antworte: ‚Ja, mit Gottes Hilfe.‘"
Da mein Mann ja Atheist ist, dufte Ihm die Frage also nicht gestellt werden. #rofl #rofl
Ein Affentanz sag ich euch…#zitter wir haben uns dann einfach für ein Trauversprechen entschieden.
Einzeln und nacheinander sagen Sie einander (auswendig):
Ich ... nehme dich, ... zu meiner/meinem Frau/Mann, Ich verspreche hier vor Gott und seiner Gemeinde, dich zu lieben, zu beschützen und zu trösten. Ich verspreche, dich nicht zu verlassen, weder in guten noch in schlechten Tagen, weder in Reichtum noch in Armut, weder in Gesundheit noch in Krankheit, und Dir die Treue zu halten, bis der Tod uns scheidet.
Mit Gottes Hilfe - Amen.

Das ging dann für unseren Pfarrer auch in Ordnung. #rofl fragt mich nicht wo da jetzt der große Unterschied ist… mir immer noch ein Rätsel#rofl… Aber ich hab von vielen Hochzeitsgesten gesagt bekommen, das sie das Trauversprechen besonders rührend fanden#schein. Die wusten ja alle nicht wie das zustande kam. #rofl Aber ich hab vor der Kirche Blut und wasser geschwitzt, das ich nur meinen Text nicht versemmel. #schwitz
Nun wir haben es gut hinbekommen. #verliebt

Beitrag von lena84 07.05.11 - 10:43 Uhr

Hallo,

ich bin ebenfalls katholisch und mein Schatz ist "nix".

Wir heiraten dennoch richtig katholisch, bei mir zählt es als Sakrament und wird auch in meinem Taufzeugnis eingetragen.

Für meinen Schatz ist eben "normal".

Hier ist es so, dass da der zuständige Bischof zustimmen muss. Aber normalerweise geht das ohne Probleme. Die katholische Kirche ist nicht mehr so streng, denn durch die Strenge verlieren sie viele Mitglieder!

LG
Lena, die ganz stolz ist, dass mein Schatz für mich katholisch heiratet!

Extra taufen find ich nicht richtig, wenn derjenige nicht dran glaubt. Ehrlich ist es, wenn mans lässt und das findet unser Pfarrer auch!