Einleitung vor ET, was sind eure Gründe!?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von trixie04 08.05.11 - 09:40 Uhr

Hallo....

aus bestimmten gründen denke ich an eine einleitung vor ET, jetzt kommen dann wieder x bemerkungen, lass dem baby zeit, es kommt von alleine, jeder tag ist wichtig!!!
danke, das weiß ich alles selber....
mich interessieren jetzt nur die frauen, die sich für eine einleitung vor ET entschieden haben und warum.....

übrigens mein ET wäre zwischen 12 und 18.5, also is jetzt net x wochen vor ET....

danke und euch allen einen schönen sonnigen tag.

Beitrag von widowwadman 08.05.11 - 09:45 Uhr

Ich habe keine Einleitung vor, aber werde bei meinem naechsten Termin am Dienstag besprechen ob man meinen KS-Termin vorverlegen kann.

Ich hab noch 2einhalb Wochen bis zum geplanten Termin bei 39+0, aber seit der 30. Woche sehr schmerzhafte Nierenprobleme, so dass ich echt nicht mehr kann und der Gedanke an weitere 18 Tage in mir echt das Graudsen aufkommen laesst

Beitrag von juice87 08.05.11 - 09:45 Uhr

Eingeleitet wird doch erst wenn man über den ET?wie kommts du denn darauf wegen einleiten vor dem ET?soetwas wird nur unter bestimmten gründen getan.allerdings aus der medzinischen sinvollen sicht.oder wie meinst du das?lg franzi mit finja uns mäuschen 27ssw

Beitrag von knutschi2009 08.05.11 - 09:45 Uhr

Hallo


Also ich habe alle drei kinder per einleitung bekommen
meine erste war in der 39 SSW wegen der Galle
meine zweiter war in der 38 SSW wegen dem Schwangerschafts Diabetis
meine dritte war in der 37 SSW auch wegen schwangerschafts Diabetis und weill er schon recht groß war
mein letzter kam in der 37 SSW mit 54 cm und 3730 g auf die welt und das war schon heftig die hebame meinte es ist gut das wir ihn jetzt geholt haben da wir sonst am ende mit 56-58 cm hätten rechnen müssen

und diesmal wurde auch gesagt einleitung 38 SSW wegen Diabetis


lg

Beitrag von zartbitter2009 08.05.11 - 09:57 Uhr

Hi!

Ich habe zwei Wunsch-Einleitungen gehabt...

erstens: meine Jungs waren beide geburtsreif, im Schnitt 4,2kg, 56cm und 37/38 KU... also "mehr" als geburtsreif :-P

zweitens: Planbarkeit. Mein Mann hat keinen Job um die Ecke sondern ist regelmässig über Tage im Ausland und ich möchte ihn bei der Geburt dabei haben, genauso ist es planbar für meine Mutter die in der Zeit die Kinder nimmt aber selbst nunmal auch arbeitet und frei haben muss.
Ich habe auch diesmal keine Lust im Falle des Falles mit vollem Einkaufswagen und zwei Kleinkindern an der Hand im Lidl an der Kasse zu stehen mit Blasensprung, alles eingesaut, Mann in England, Mutter auf der Arbeit und 30 Minuten weg ins Krankenhaus (meine Horrorvorstellung :-P)

Beide Einleitungen waren natürlcih mit Einverständnis von meinem FA - der gleichzeitig Chef der Gyn-Abteilung meines KH ist... ab 36. SSW hab ich ihn langsam deswegen "bearbeitet" und wenn man sich sicher ist und so rüberkommt und der Befund geburtsreif ist, ist es kein Problem...

Beide Einleitungen waren ca 1-1,5 Wochen vor ET, beide ziemlcih genau von "Start" bis Geburt 8 Std gedauert, mit Wunsch-PDA, locker flockig ;-)
Und nach dem zweiten ambulant nach Hause.

Beim dritten plane ich wie gesagt wieder eine Wunsch-Einleitung und ambulant nach Hause wenn alles "normal" ist.

Jede x-beliebige kann Wunsch-Kaiserschnitt machen lassen... warum nicht auch Wunsch-Einleiten? ;-):-p

LG Zartbitter mit Boys und Ü-#ei 17. SSW

Beitrag von juice87 08.05.11 - 10:15 Uhr

Das verstehe ich einfach nicht..ich bin noch 5 tage über den ET mit dicken bauch rumgelaufen und sie ist dann von allein gekommen.versteh auch die ärzte nicht die bei so etwas zustimmen das man vor dem ET einleitet.nach dem termin könnte ich es verstehen aber davor..das welche so ungeduldig sind und es erzwingen müssen,geburt ist einfach keine planbare sache.es kommt wenn es kommt ist meine meinung.ich hatte damals auch die schnauze voll,aber wirklich.ich bin 2 wochen mit wehen rumgelaufen,die sehr schmerzhaft waren.hab wenn es hochkommt 3std geschlafen.aber keiner der ärzt und der hebammen hat jemals von einleiten gesprochen,sie wussten wie es bei mir war und meinten selber,das ich es sich so langsam selbst auf dem wege machen könnte und jedesmal wehenkontraktion auf dem ctg.

Beitrag von zartbitter2009 08.05.11 - 11:37 Uhr

Hi!

Dann müsste man als erstes alle verdammen die einen WKS haben und wollen... denn eine Wunsch-Einleitung ist meiner Meinung nach noch deutlich natürlicher als ein KS, die Kinder kommen halt trotzdem "normal" auf die Welt, nur ordentlich angestuppst, anstatt einfach "rausgeschnitten" zu werden.

Ich habe mich auch nicht über irgendwelche Wehen beschwert oder den dicken Bauch, und auch nicht dass ich ungeduldig bin/war oder die Schnauze voll hatte ;-)

Ich habe nur von Makrosomie und Planbarkeit geredet und nicht von "keine Lust mehr" ;-)

Und der Doc hat "nachgegeben" weil er wahrscheinlich keine Lust auf Not-Kaiserschnitt hatte wenn das Kind nochmal 2-2,5 Wochen Zeit hätte grösser zu werden und es mit ner normalen Geburt im Schlimmsten Fall nicht mehr geklappt hätte ;-)

Aber ich denke das ist genau so eine Diskussion wie "stillen oder nicht stillen", "autoritär erziehen oder antiautoritäre erziehung", Pampers oder Stoffwindeln"...
...es gibt immer zwei Meinungen und jeder wählt seine Stellung aufgrund seiner persönlichen Verhältnisse und gestaltet sein Leben und das seiner Kinder nach persönlicher Einstellung ;-)

Und ich gönne es jedem, dass er bei Wehenstart gleich alle Leute innerhalb von 10 Minuten zu Hause hat, das KH nur 5 Min entfernt ist und Babys mit "Standardgrösse" bekommt. Denn da braucht man nicht über "Alternativen" nachdenken :-)

LG Zartbitter mit Boys (4 1/2 und 2) und Ü- #ei 17. SSW

Beitrag von moosroses 08.05.11 - 12:07 Uhr

#pro

Hab ja echt schon bammel gehabt, wie ich meine Wunscheinleitung rechtfertigen kann und zack kam dein Beitrag und hat mich jetzt doch bestärkt darin *grins*

Meine Tochter kam bei 38+5 einen Tag nach Blasensprung mit Hilfe von Gel.

Bei unserem jetztigen Bauchzwerg wünsche ich mir eine Einleitung, wir sind umgezogen 350km weit weg von Familie und kennen hier noch nicht wirklich jemandem. Zudem ist mein Mann Fernfahrer und möchte eigentlich bei der Geburt unseres Sonnenscheins dabei sein und nicht gerade in Südfrankreich stehen wenn es losgeht.

Aus diesen Gründen heraus möchte ich gerne einleiten lassen. Wenn dies egoistisch für die ein oder anderen klingen mag, dann ist dies so...

Beitrag von juice87 08.05.11 - 15:05 Uhr

es ist und bleibt trotzdem ein künstlich eingeleitende geburt,die man nicht hätte machen müssen..und soviel zum thema kh um die ecke oder verwandte..von wegen,das ist auch nicht bei uns der fall,trotz alledem hat es geklappt.und mit stillen oder nicht stillen kann man das auch nicht vergleichen,meiner meinung nach.das es heutzutage so modern geworden ist die kinder so zu holen finde ich traurig nur um es zu "planen".es hat alles schon sein sinn und zweck wenn die babys sich doch entscheiden später zu kommen.aber okay,das müsst ihr wissen was ihr da tut.ich wähle da doch die natürliche methode.mein tochter war übrigens 55 cm lang und wog fast 4 kg und es ging alles :).lg

Beitrag von mimra 08.05.11 - 12:44 Uhr

Hallo,

bei meinem 2ten Kind habe ich auch eine Einleitung vornehmen lassen.
Ich habe zu der Zeit seit 2 'Wochen nicht mehr vernünftig geschlafen (ständig Rückenschmerzen,schlaf höchstens 2 stunden am Stück)
Als mir mein FA dann noch bestätigt hat, dass mein Muttetmund schon 2 cm geöffnet war und er meinte es würde dem Baby nun nichts mehr im Wege steht bin ich kurz darauf ins KH.

LG

Beitrag von juice87 08.05.11 - 15:10 Uhr

So ähnlich war es auch bei mir,wie ich schon geschrieben hatte,waren es bei mir wenn es hochkommt auch nur 3 std schlaf,ersteinmal durch die hohe wehentätigkeit und weil alles nur noch drückte und schmerzte.mumu war auch auf (1,5cm),aber einleiten lassen habe ich nicht.ich bin nur verwundert warum das bei anderen schwangeren so gemacht wurde,da mir der arzt immer gesagt hat,einleiten wenn dann erst wenn sie 7tage rüber sind und da hab ich noch nicht mal gefagt,die ärzte und hebammen wussten wie es war und haben jeden tag mit mir gebangt das es nun endlich losgeht.ist mal interessant wie es bei andern müttern so gewesen ist.

Beitrag von henzelinos 08.05.11 - 12:55 Uhr

Meine bzw die Begründung des Arztes, die Geburt meines derzeitig jüngsten Sohne vor dem ET (allerdings nur 2 Tage), bestand darin das ich sehr krank (Bronichtis mit bestem Weg zu Pneumonie) und Medikamente benötigte. Also entschied man sich nicht länger zu warten sondern 2 Tage vor ET einzuleiten.

Beitrag von ladyphoenix 08.05.11 - 17:06 Uhr

Huhu
ich werd ab einer bestimmten Größe und bei Befund 'Geburtsreif' einleiten lassen, selbst wenn der ET noch 1-2 Wochen hin ist.
Lea war damals ein KS weil ich eine Scheidengangverengung habe,dh bei mir dehnt sich der Scheidengang nicht so, wie bei einer 'normalen' Frau. Hätte ich LEa damals normal zur Welt gebracht, so sagte man mir, wäre sie stecken geblieben und man hätte eine Notop machen müssen bei der das Kind unter Umständen ohne Sauerstoff gewesen wäre, was wiederrum fatale bleibende Schäden hinterlassen kann.
Wenn Püppi also bei 3500g und einem Kopfumpfang von 34cm angekommen ist, lass ich einleiten um einen 'geplanten KS' oder einen Notks zu vermeiden.
Ich denke, einleiten lassen ist nicht halb so schlimm wie eine Bauchop, auch fürs Kind nicht, es wird eben sanft angeschubst und nicht ruppig rausgeschnitten.

Liebe Grüße
LadyPhoenix mit Püppi inside 30.Ssw