Erfahrung mit freier Heilfürsorge

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von m-e86 11.05.11 - 11:39 Uhr

Hallo Mädels,

hat jemand von Euch Erfahrungen mit Kostenübernahme der Freien Heilfürsorge?

Mein Mann ist Zeitsoldat, ich bin bei der DAK gesetztlich versichert.

Ich hatte am 29.04. eine Fehlgeburt in der 21. SSW. Nun wurde uns angeraten die Hormonsprechstunde zu besuchen um alles weiter abklären zu lassen.
Die Hormonsprechstunde will nun aber, um MICH zu beraten, auch eine Überweisung von meinem Mann wenn ich will, dass er dabei ist, obwohl es ja erstmal um eine Besprechung der Befunde geht.

Überweisung bekommen wir natürlich keine vom Truppenarzt.

Verstehe das ganze nur nicht so recht, da es ja primär um mich geht und nicht um meinen Mann, schließlich klappt ja die Zeugung das Problem besteht ja beim Austragen also bei MIR oder sehe ich das falsch?

Ich hoffe ich bin bei Euch richtig und danke für die Antworten.

Allen viel Erfolg

Beitrag von shiningstar 11.05.11 - 11:47 Uhr

Mein Mann ist bei der freien Heilfürsorge (Polizei).
Bei uns gab es nie Probleme mit irgendwelchen Überweisungen.
Meinst Du eine Kiwu-Praxis mit Hormon-Sprechstunde -wenn ja, ist es ganz normal, dass beide Partner untersucht werden (beim Mann meistens nur Blutabnahme). Ebenso kann eine genetische Untersuchung (Chromosomenanalyse) mit einer Blutabnahme gemacht werden.
Mein Mann hat seine Überweisung immer vom Hausarzt bekommen.

Beitrag von m-e86 11.05.11 - 12:00 Uhr

Mein Mann muss ja zum Truppenarzt gehen, kann sich leider nich aussuchen zu wem er geht und die haben verweigert eine Überweisung auszustellen.

Wir gehen in die Klinik in der ich entbunden habe, dort gibt es eine Kinderwunschsprechstunde, dort haben wir einen Termin.

Hab heute morgen schon mit 2 verschiedenen Standorten von meinem Mann telefoniert und beide weigern sich eine Überweisung auszustellen. Ob es Sinn macht sich mit der Freien Heilfürsorge in Verbingung zu setzten?

Danke für die schnelle Antwort.

Beitrag von meinwunschkind2011 11.05.11 - 12:46 Uhr

ich würds wirklich mal bei der Vertrauensperson versuchen. Mein Mann durfte sich damals dank der VP in einem "normalen KH" operieren lassen statt im BWK weil ich hochschwanger war.
Mein Mann bzw. die VP meinte damals wohl auch es gibt auch die Möglichkeit über den ich glaub Pfarrer zu gehen!

Ich würd alles versuchen! Ich hasse es wenn die sich so quer stellen.. man man..

Viel Glück! #klee

Beitrag von m-e86 11.05.11 - 13:23 Uhr

Ich kann das auch nicht nachvollziehen, als hätte man nicht schon genug durchgemacht.

Da muss man erst einen psychischen Schaden davontragen, obwohl mit einer einfachen Blutentnahme vielleicht schon alles zu klären wäre.

Unverständlich!!!

Danke für die Antwort

Beitrag von napi79 11.05.11 - 12:47 Uhr

wir kennen das problem auch. mein man ist auch SaZ.
wir haben allerdings einen verständnisvollen trparzt erwischt und hatten zumindest für die erste beratung eine überweisung bekommen.
da stand dann aber nicht mitbehandlung drauf und auch nur beratungsgespräch. alle anderen laboruntersuchungen hat er dann beim trparzt machen lassen, genau wie die sg die die kiwu haben wollte.

die bundeswehr macht einen die behandlung leider nicht grad leichter.
ich bin bei der aok und die haben 50% der icsi kosten für 3 versuche genehmigt, obwohl mein mann der verursacher ist. dies ist ja aber bei den gesetzlichen kassen egal.

sonst würde ich zur not mal fragen was das gespräch kostet, wenn ihr es selbst zahlen würdet.

Beitrag von m-e86 11.05.11 - 13:26 Uhr

Ich habe ja auch um eine Überweisung für ein Beratungsgespräch gebeten. Aber nicht einmal diese wollten sie uns ausstellen.

Ein Beratungsgespräch würde uns ja erst einmal reichen um überhaupt zu klären was Weiteres auf uns zu kommt. Sind ja noch total unwissend.

Wir werden nächste Woche auch ohne überweisung von meinem Mann hingehen und zur Not eben selber bezahlen.

Aber genau das ist wohl dass was die Freie Heilfürsorge will, erst einmal NEIN und dann hoffen das die Eltern selber zahlen.

Danke trotzdem für deinen Bericht

Beitrag von meinwunschkind2011 11.05.11 - 12:44 Uhr

Hallo..

also so sehr viel kann ich dir nicht sagen. Mein Mann war damals auch Zeitsoldat!
Das SG wurde beim Bund gemacht.
Da ich einen genetischen Defekt habe wollte wir auch bei meinem Mann einen Gentest machen lassen ( AGS, wegen evt. schwerwiegenden Folgen für das Baby ). Der Bund hat das sofort abgelehnt mit der Begründung das der Soldat ansich ja gesund ist und ob dann was mit dem Kind wäre gehts sie nichts an!
Also soviel dazu!
Habt ihr eine Vertrauensperson? Der kann ja vielleicht was ausrichten!

Viel Glück für euch! #klee

LG Wuunschi

Beitrag von m-e86 11.05.11 - 13:20 Uhr

Meine Güte was ist denn das für eine Aussage, nicht zu fassen.

danke trotzdem für die Antwort.

LG

Beitrag von arbeitgeber-y 11.05.11 - 18:34 Uhr

Hallo!

Gucke unter folgenden Link:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=50&tid=2967385&pid=18770135

Hilft euch vielleicht weiter!