Erfahrung mit Waldorfschule f. Grundschüler, insb. Augsburg???

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von kiki-2010 13.05.11 - 14:46 Uhr

Hallo Mamas!

Wir sind immernoch auf der Suche nach einer guten Grundschule, da wir Mitte des Jahres nach Deutschland ziehen.

Jetzt haben wir mal das Waldorfkonzept ins Auge gefasst.

Hat jemand Erfahrungen damit gemacht??

Ich danke für eure Eindrücke!

lg Kiki aus Spanien

Beitrag von inblack 13.05.11 - 15:17 Uhr

Mein Eindruck ist, dass sich die Gesellschaft über Waldorfschüler lustig macht. Namen tanzen und so.

Meine Erfahrung mit Waldorfschülern ist, dass sie echt wenig auf dem Kasten haben, was Wissen anbelangt. Rechtschreibung & Co = echt mies.

Sorry, aber das sind meine Eindrücke.

Sicher kann dir aber jemand berichten, der sein Kind an der Waldorfschule angemeldet hat.

Beitrag von fiori_ 13.05.11 - 15:21 Uhr

Hallo,

ich wohne in Augsburg und es gibt schon gute Grundschulen hier.

Empfehlen kann ich diese.
http://www.waldorf-augsburg.de/contenido/cms/front_content.php?idcat=


Oder wenn es Montessori sein darf

http://www.montessori-augsburg.org/Einrichtungen.14.0.html


Aber ich würde meine Kinder nicht dahin schicken, zuviel Elternarbeit. ;-)

Hier in meiner näheren Umgebung wird im September eine ganz neue Schule eröffnet, leider gehören wir ab September einem anderen Schulsprengel an, weil die alte Grundschule geschlossen wird. Und dann haben sie den jetzigen Sprengel aufgeteilt, so das meine Kids jetzt an eine andere Schule müssen. Die ist auch schön, aber die neue hätte mich wahnsinnig interessiert. Beide Schulen sind nur 1km weit entfernt, nur in entgegengesetzter Richtung, aber unsere Straße liegt genau auf der Grenze. Schade.....aber wo jetzt meine Tochter nächstes Jahr eingeschult wird, ist Ihr völlig egal. ;-)

http://www.rendertaxi.de/en/references/projects/00345.westparkschule-augsburg.html

LG

Beitrag von kiki-2010 13.05.11 - 15:34 Uhr

Danke für die Info!

Nein, Montessori auf gar keinen Fall ;-)....

Ein gewisser Leistungsdruck soll schon da sein!

Die Waldorfschule hatte ich ins Auge gefasst, weil dort Englisch schon ab der ersten Klasse angeboten wird. Zuerst wollten wir den Sohnemann auf die internationale Schule schicken aber da wir auch noch ein drittes Kind wollen, ist das Schulgeld mit rund 1.000 Euro im Monat/pro Kind zuviel. 2 Kinder hätten gepasst aber ein 3., oh man, da bleibt am Monatsende sonst nix mehr übrig :-( das Haus soll ja auch noch bezahlt werden ;-)....

Ist die neue Schule von der Du da schreibst eine private oder öffentliche? Wir sind eigentlich ein bisschen auf der Suche nach einer privaten die dann auch später nahtlos in das Gymnasium übergehen würde.

Die Volksschulen in Bayern, das sind die normalen "Grundschulen"???

Danke für Deine Hilfe!

Beitrag von fiori_ 13.05.11 - 18:56 Uhr

Also die Westparkschule ist eine öffentliche.

Es gibt auch einige private Schulen katholische oder evangelische, wo das Schulgeld nicht so hoch ist.

Der Sohn meiner Arbeitskollegin geht in diese.

http://portal.franz-von-assisi-schule-augsburg.de/

und sie ist sehr zufrieden. Ich weiß ja nicht ob eine solche Schule für Euch in Frage käme.

Es gibt auch eine evangelische Volksschule.

http://www.liroschule.de/68.html


Aber diese gehen meines Wissens nicht ins Gymnasium über, also das Sie direkt an der Schule eine Gymnasialstufe haben.

Die Volksschulen beinhalten die Jahrgänge von 1.-9. Klasse. Die sind dann in Stufen unterteilt. Grundstufe 1 und 2 und Oberstufe.
Reine Grundschulen haben ja nur die Klassen von 1-4.

Man wechselt dann einfach nach der 4. Klasse aufs Gymnasium.

Die Internationale Schule Augsburg kostet schon eine Menge Geld und klar bei 3 Kindern muss man da echt schon Vielverdiener sein.;-)

Aber ich finde die Waldorfpädagogik auch nicht so toll. Ich habe eine Reportage darüber gesehen und war eher erschrocken über das Lernverhalten. Leistungsdruck wirst Du dort nicht finden.

LG

Beitrag von kiki-2010 15.05.11 - 21:41 Uhr

Danke für Deine Info!

Ich denke wir werden dann eine Volksschule nehmen und dann eben später dann wechseln. Ist erstmal auch etwas praktischer, weils gleich um die Ecke ist.

lg

Beitrag von arkti 13.05.11 - 20:52 Uhr

Woher willst du wissen das dein Sohn überhaupt gegeignet für ein Gymnasium ist?
#kratz

Beitrag von kiki-2010 15.05.11 - 21:42 Uhr

Naja, wir setzen das einfach mal voraus ;-)

Beitrag von inblack 13.05.11 - 22:08 Uhr

Englisch gibt es bei uns in NRW auch an jeder staatlichen Schule ab der 1. Klasse.

Beitrag von sequoia 14.05.11 - 22:10 Uhr

"Nein, Montessori auf gar keinen Fall ....

Ein gewisser Leistungsdruck soll schon da sein! "

Diese Aussage ist so dumm und zeugt von grosser Unwissenheit.

Warum wollt ihr denn überhaupt auf eine Privatschule? Weil es sich toll anhört?
Wegen Leuten wie dir, haben leider die freien Schulen noch immer einen schlechten Ruf, weil ihr Dinge verbreitet, von denen ihr überhaupt keine Ahnung habt.

Also wirklich #contra


Grüße

Beitrag von jimmytheguitar 15.05.11 - 22:30 Uhr

"Nein, Montessori auf gar keinen Fall ....

Ein gewisser Leistungsdruck soll schon da sein!"

Bitte informiere dich noch einmal genauer über die Montessori-Pädagogik! Bei uns (NRW) gibt es in der normalen Grundschule einen Montessorizweig und wir haben unseren Sohn dort angemeldet. Vorher wussten wir nichts damit anzufangen aber der Ansatz ist wirklich großartig und die meisten Schüler die letztes Jahr auf das Gymnasium wechselten kamen aus der Montessori-Klasse!

Beitrag von hoppler 13.05.11 - 16:10 Uhr

Hey,

ich befürchte bezüglich Waldorf wirst du hier nicht viele positive Meinungen hören...es gibt so viel Vorurteile von namentanzenden, marmeladenkochenden Analphabeten, dass mir immer regelrecht schlecht wird!

Ich selbst kenne (hier bei mir an der Uni) einige Leute die auf der Waldorfschule waren, jetzt als Wissenschaftler arbeiten und ihre Schulzeit in sehr sehr positiver Erinnerung haben.

Du solltest dir mal die Schule anschauen und mit den Lehrern sprechen - ich war erst gestern zum persönlichen Gespräch in einer Waldrofschule und es hat direkt geklickt zwischen den beiden Lehrerinnen und mir!

Ich finde das Konzept durchaus sinnvoll, jedoch steht und fällt es sehr mit den Lehrern. Also schau dir die Schule mal an und entscheide dann!

Viel #klee
Hoppler

Beitrag von paulchen_ploen 13.05.11 - 17:54 Uhr

Hallo Kiki,

meine Kindr besuchen alle normale Schulen bzw. der Kleinste wird diesen Sommer dorthin eingeschult.

Aber ein Nachbarsjunge geht seit der Grundschulzeit auf die Waldorfschule.

Wie soll ich sagen, aber es ist so, dass er mittlerweile mehr oder minder "sauer" auf seine Eltern ist, das er diese Schule besuchen "muss".

Er selber sagt, dass ihm einfach sehr viel aus dem ganz norlmalen Leben fehlt. Alleine schon dass es keine Noten gibt ist mittlerweile ein großes Problem.
Er ist jetzt in der 10. Klasse und wollte sich gerne um einen Ausbildungsplatz bewerben bzw. hat dieses auch getan, da er seine Zukunft im Bank/Wirtschaftsbereich sieht.
Trotz persönlicher Gespräche vorab, bekommt er seine Bewerbungen retour. Mit Beurteilungen ohne Noten können oder aber wollen sich viele Personalchefs nicht auseinandersetzen.
Nun hat er versucht auf eine Regelschule (Gymnasium) zu wechseln, da er lt. Waldorfschule ein sehr guter Schüler ist. Da wird ihm nun aber gesagt, das er evtl. auf eine Fachschule kann - aber auf einer "normalen" Schule würden seine Leistungen nicht ausreichen.

Alles in allem ist der Gute langsam aber sicher am verzweifeln. Er wird jetzt wohl weiter an der Waldorfschule bleiben und in den Ferien möglichst viele Praktika absolvieren um so an einen Ausbildungsplatz zu kommen.

Wenn ihr in Spanien lebt , dann geht dein Kind aber doch schon zur Schule?. Mein Cousin lebt in San Felices und da wird (mehr oder minder freiwillig - aber alle machen es) mit 3 Jahren eingeschult.
Vielleicht könnt ihr euch dann ja an dem konzept orientieren.

LG Birte

Beitrag von kiki-2010 13.05.11 - 20:14 Uhr

Unser Sohn geht auch hier seitdem er 3 ist auf die Ganztagsschule. Es ist einfach super! Nur finde ich leider kein annährend ähnliches Konzept in Deutschland. Eine normale Grundschule geht von 8-12, das ist doch sinnlos. Keine Mutter kann dann arbeiten, sondern muss sich um die Freizeitgestaltung der Kinder kümmern. Da haben wir es hier schon etwas besser. Die Kinder sind einfach super betreut, beschäftigt und lernen unglaublich viel.
Aber gut, es ist nunmal so, beruflich müssen wir viel reisen, jetzt müssen wir was in Deutschland finden...

Beitrag von arkti 14.05.11 - 00:04 Uhr

Also ich habe mich gerne um die Freizeitgestaltung meiner Kinder gekümmert und ich habe auch keine Kinder bekommen damit sie ab 3 jahren ganztags von anderen betreut werden.

Beitrag von belala 14.05.11 - 12:10 Uhr

#gaehn

Beitrag von fiori_ 14.05.11 - 15:10 Uhr

Bullshit!!!!

Beitrag von shabnam85 15.05.11 - 01:36 Uhr

#pro

Beitrag von meringue 16.05.11 - 11:28 Uhr

Eieiei!
Was für ein mutiges Statement in diesem Forum...

Beitrag von golm1512 14.05.11 - 16:16 Uhr

Es gibt die Hortbetreuung!#aha
Hier in Berlin ist es beinahe üblich, die Knder nach der Schule in den Hort zuschicken. Dort können sie Hausaufgaben machen, bekommen zu essen und werden "bespaßt". Da kann man sehr gut arbeiten gehen als Elternteil.

Ich weiß, dass die Betreuungsabgebote von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedklich sind, aber grundsätzlich kannst du dein Kind hier an jeder Schule bis 18 Uhr betreuen lassen.

Zur Waldorfschule kann ich dir leider nicht viel sagen. Wir habe uns eine Weile überlegt, unser KInd dort hinzuschicken, haben aber gemerkt, dass wir das Konzept nicht zu uns passt. Außerdem war mir wichtig, dass Schulkameraden "mal eben" besuchbar sind.
Ich denke, sowohl Waldorf- als auch normale Regelschulen stehen und fallen mit den Lehrern. Eine Waldorfschule auszusuchen, weil das Betreuungsabgebot besser erscheint, halte ich für völlig falsch. Das kann nur in die Hose gehen!

Beitrag von sillysilly 13.05.11 - 18:55 Uhr

Hallo

also ich kenne Menschen die da waren

die meisten fande es toll, fühlten sich wohl und kämpfen sehr für die Schulen - sind ware Verfechter der Schulen

wenn man der Schule treu bleibt läuft es auch gut

aber z.B. Abschluß an einer städtischen Schule - wird schon interessanter

der Freund meiner Schwägerin war auf einer Waldorfschule
war nicht besonders gut, aber auch nicht soooo schlecht
Wollte einen Realschulabschluß machen - muß dazu ja auf eine "normale" Schule
jetzt kommt das ABER
die Waldorfschule wollte ihn nicht dafür anmelden, denn die Gefahr bestand, daß er durch fällt
und das Risiko wollten sie nicht eingehen, das wirkt in den Statisktiken für die Schule schlecht

also mußte er sich privat eine Realschule suchen die ihn einen Abschluß machen läßt
und er hat den Realschulabschluß geschafft

bleibt aber ein blöder Beigeschmack gegenüber der Schule, die nicht das Risiko eingehen wollte - wegen einer Statistik


Grüße Silly

Beitrag von belala 13.05.11 - 21:38 Uhr

Hallo Silke,

was ist denn das für ein Quatsch.

An einer Waldorfschule macht jeder Schüler ganz normal seinen Abschluß bis hin zum Abitur.
Kein Waldorfschüler muß dafür als Gast an eine andere Schule.

Oder habe ich dich falsch verstanden?

LG,belala

Beitrag von germany 14.05.11 - 21:50 Uhr

Soweit ich weiß, kann man an einer Waldorfschule keinen anerkannten Schulabschluss machen. Wir haben in der Berufschule das Thema auch gehabt und uns wurde gesagt, dass sie dafür auf eine andere Schule müssen.

Eine Schülerin auf unserer Schule kam auch von der Waldorfschule und hat erst den Realschulabschluss und später das Fachabitur bei uns gemacht.

Beitrag von belala 14.05.11 - 22:45 Uhr

Das ist nicht richtig.

Selbstverständlich macht jeder Schüler einer Waldorfschule seinen Abschluß an eben jener Schule.

Warum sollten sie woanders hin?

LG,belala

Beitrag von sillysilly 15.05.11 - 09:26 Uhr

Hallo

hier ist es kein Quatsch

einen Realschulabschluß der anerkannt wird, konnte er nicht machen

Silly

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