Junghund humpelt und hat "Plattfuß"

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von cationa85 15.05.11 - 18:23 Uhr

Hallo zusammen,

sonst lese ich immer mit und nu brauch ich mal euren Rat.
Meine Schäferhündin (6 Monate) humpelt immer wieder und das seit etwa einem Monat, laut TA vorne links. Einen Tag geht es besser, aber meist humpelt und humpelt sie.
Beim TA waren wir bereits, woraufhin geröngt wurde. Der TA stellte vorne links Entzündungen im Ellenbogen- und Handgelenk fest. Rechts ist es nur leicht entzündet. Sonst sieht wohl alles in Ordnung aus!
Wir Bekamen entzündungshemmende Tabletten und Antibiotika mit. Daraufhin wurde es einige Tage besser, aber jetzt ist es wieder ganz schlimm. Gestern auf dem Hundeplatz hörte ich ein Paar über meinen Hund reden, er hätte ja vorne rechts nen Plattfuß (und Spreitzzehen - kommt das vom Plattfuß?)
Nunja, da weder die Tabletten, noch Schonung etwas geholfen haben, frage ich euch jetzt, was ihr darüber denkt... Kennt ihr das? Verwächst sich das noch? Muss ich mir ernsthaft Sorgen machen??

Solangsam bekomm ich schon Panik, wenn ich sie so laufen sehe, ob nun beim humpeln, oder auch nun beim Plattfuß (den ich halt erst gestern durchs Gespräch wahr genommen habe).

Danke fürs lesen!

LG

Beitrag von cationa85 15.05.11 - 18:25 Uhr

Noch vergessen: Meine Hündin zeigt im übrigen keine Schmerzen! Sie spielt, rennt, springt, ohne zu jaulen...

Sie bekommt kein Welpenfutter mehr

Beitrag von -0815- 15.05.11 - 19:00 Uhr

Natürlich zeigt sie Schmerzen. Sie humpelt, spricht entlastet ein Bein aus Schmerz.

Was genau hat sie wie lange bekommen und wie lang hast du geschont?

Beitrag von cationa85 15.05.11 - 19:22 Uhr

Mensch, ich meine doch in Laute äußert sie keine Schmerzen....

Wie das Zeug genau heisst, was sie jetzt bekommen hat weiß ich nicht. es waren halt Entzündungshemmer und Antibiotika und das etwa für 10 Tage

Beitrag von doreensch 15.05.11 - 19:48 Uhr

Viele Hunde mit Krebs im Endstadium geben keinen Mucks von sich, das ist niemals gleichbedeutend das sie keine oder wenig Schmerzen haben, die Schmerzen können dennoch grauenhaft sein

Mach also nie am winseln und jaulen die Stärke von Schmerz aus..

Beitrag von cationa85 15.05.11 - 20:11 Uhr

Danke, das wusste ich nicht. Mal wieder etwas dazu gelernt.

Beitrag von kimchayenne 15.05.11 - 19:09 Uhr

Hallo,
ich würde mal das Calcium/Phosphorverhältnis kontrollieren lassen,mit 6 Monaten hat dein Hund ja gerade den Zahnwechsel hinter sich,sehr häufig stimmt dann das Calcium/Phosphorverhältnis nicht,da der Calciumverbrauch beim Zahnwechsel sehr hoch ist.Aus so einem Mangelverhältnis können sehr schnell Knochen und Gelenkprobleme resultieren.Wie wird der Hund ernährt?Die frage ist ja auch woher diese Entzündungen bei einem so jungen Hund kommen.Wie groß ist der HUnd jetzt und was wiegt er?
LG Kimchayenne

Beitrag von cationa85 15.05.11 - 19:28 Uhr

Danke dir, das hab ich grad auch gegooglelt. Ich geh morgen zum Arzt und werde ihn mal darauf ansprechen! Vielleicht liegt es am Zahnwechsel...
Sie bekommt Trockenfutter, 2 mal am Tag. Wieviel Gramm sie bekommt kann ich nich genau sagen, habs mal abgemessen, ist aber immer etwas unter den empfohlenden Mengen.

Sie ist knapp 60 cm hoch und wiegt 23 kg. Sie ist dabei recht dünn

Beitrag von kimchayenne 15.05.11 - 19:44 Uhr

Welches TF bekommt er den?

Beitrag von cationa85 15.05.11 - 19:46 Uhr

Ne Mischung aus Royal canin DSH Junghund (hab den namen grad nich parat) und lidl Futter

Beitrag von caidori 15.05.11 - 19:16 Uhr

Hi,

hast du die Ellenbogen schon auf ED röntgen lassen, falls i.O. die Schulter ob sie OCD hat?
Oft liegt eine OCD vor wenn Hunde in dem Alter humpeln und AB + Entzündungshemmer nicht wirklich anschlagen und wenn der ED Befund negativ ist.

Deswegen würde ich drauf bestehen das das untersucht wird.

Weil wenn es nur ein Plattfuß wäre, dürfte sie eigentlich keine Probleme haben, höchstens mit den Krallen.

Wenn sie humpelt zeigt sie doch das Schmerzen da sind, sonst würde sie ja nicht entlasten.

Gruss Caidori

Beitrag von cationa85 15.05.11 - 19:31 Uhr

Ja wir haben sie (aber erst mit dem Humpeln auftretend) röntgen lassen. Der TA sagt, dass die Ellenbogen nicht nach ED aussehen! Bis auf die Entzündungen in den Gelenken sieht das Knöchernde sehr gut bei ihr aus!

Mit dem Schmerzen äußern meinte ich mit geräusche abgeben, dass das Humpeln darauf schließen lässt is mir klar, hab ich leider bissle doof ausgedrückt

Beitrag von juju0980 16.05.11 - 11:03 Uhr

Hast Du auch die Schulter röntgen lassen? Das wäre nämlich meine erste Idee gewesen -OCD. Knochenhautentzü+ndung vielleicht? Hatte mal der junge Schäferhund von einer Bekannten...

Und ich finde, dass Dein Hund extrem schnell gewachsen ist, wenn er mit 6 MOnaten schon 60 cm Schulterhöhe hat - kann es vielleicht davon kommen?

Beitrag von caidori 16.05.11 - 13:49 Uhr

Wenn ED ausgeschlossen ist würde ich die Schulter gezielt röntgen lassen um OCD auszuschließen.

Es kommt grade in dem Alter und bei großen Rassen sehr häufig vor und von den Symptomen würde es auch passen.

Bei unserem verstorbenen Rüden ging das zwar schon früher los, aber es lief ähnlich ab.
Medikamentöse Behandlung schlug nicht an, ED ohne Befund, dauerhaftes Humpeln, sonst aber keine weiteren Schmerzanzeichen. (bei Überdehnung etc beim TA)

Ich würde auch einen Wachstumsschub ausschließen, denn dann dürfte normal keine Gelenkentzündung da sein.
Und wenn Medikamente nicht anschlagen, liegt ja vermutlich eine Fehlbelastung vor die die Entzündung auslöst.

Die Frage ist nur wo genau die ist.

Gruss Caidori

Beitrag von krokolady 15.05.11 - 19:24 Uhr

Kann es sein das sie nen enormen Wachstumsschub gehabt hat?
Bei unserem Retriver war das damals auch so......er wuchs zu schnell, bzw. "unterschiedlich".......Knochen wuchsen z.B. schneller als Sehnen, und so kam es bei ihm zum humpeln - passierte immer dann wenn er viel getobt hatte oder viel gelaufen ist

Beitrag von hunaro 15.05.11 - 22:58 Uhr

Meine Freundin war unlängst mit ihrem Bully bei Tamme Hanken zur Behandlung in Ostfriesland.
Es war dort auch ein Soft Coated Wheaten Terrier mit lang andauernder, therapieresistenter Lahmheit. Am Ende hat es sich als ausgerenkte Zehe entpuppt, die ihm noch vor Ort gerichtet wurde. Und kein TA hats vorher erkannt, trotz röntgen. Der Hund lief anschließend natürlich noch nicht komplett klar, aber doch nahezu lahmfrei.

Will sagen: Manchmal sind die Dinge nicht so, wie sie scheinen. Besser ist oft, noch einmal hinzusehen.

LG, Ute