Schwiegermutter nervt wegen Topf! GRRRRRRR

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von angie5884 15.05.11 - 19:19 Uhr

Hallo...
sorry ich bin grad tierisch aufgeregt wegen meiner ätzenden Schwiegermutter. Lilly wird im Juni 2 Jahre alt und ist natürlich noch nicht trocken. Vor 2 Wochen war se mal auf dem Topf und jetzt interessiert sie sich im moment halt nicht dafür. Wenn ich se frage ob se muss sagt sie nein. Also Thema erledigt.

Angeblich wäre die andere Enkelin mit 8 Monaten (!) auf den Topf gegangen und wäre mit 1,5 Jahren sauber gewesen!!!! Und wenn ich soweiter machen würde, müsste ich Lilly mit 5 Jahren noch Windeln...aber die andere Enkelin ist ja sowieso VIEL SCHLAUER! Gehts jemand ähnlich?

Das ist doch nicht nomal oder ich bin so sauer...!

Der tolle Ratschlag: Ich soll se doch solang im Wohnzimmer sitzen lassen bis sie in den Topf gepinkelt hat und vorher nicht runterholen. Das ist doch nicht Sinn der Sache oder??? Da könnte ich se ja Stunden sitzen lassen!
Die hat doch einen Knall....

Was soll man denn da noch groß dazu sagen?? Ich weiß gar net was man da mal dagegen feuern kann???

Sorry aber bin so sauer! :-[

Beitrag von hsi 15.05.11 - 19:36 Uhr

Hallo,

irgnorrieren hilft da wahnsinnig. Oder einfach mal klipp und klar die Meinung sagen und sagen, das ist die Lilly und nicht ihr anderes Enkelkind und fertig und entweder sie akzeptiert die Maus so wie sie ist, oder lässt es sein. Da schauen wie zwar als, aber mein Gott. Wenn mich was genervt hat, hab ich es auch gesagt. Meine Mutter hat dann angefangen solche schlaue Sprüche für sich zu behalten.
Mach wie du es denkst, es wird richtig sein, du kennst dein Kind. Reg dich darüber nicht auf, dafür ist die Zeit doch zu kostbar.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J. mit Tim 2 M. (geb.26+4 SSW)

Beitrag von schwilis1 15.05.11 - 19:41 Uhr

Meine schester saß das erste mal mit 6 monaten auf dem topf (ich hab das neulich in dem Babytagebuch meiner Mama gelesen) damals wurde das so gemacht... keine ahnung frag mich nicht.

ich glaube schwimus müssen so sein... ich weiß es nicht. ich habe keine... und meine fmalie hat ziemlich schnell begriffen dass so wie ich es mache es genau richtig ist ;)

lass dich nicht ärgern.. du weißt wie klasse deine lilly ist und das muss reichen

Beitrag von e-behm 15.05.11 - 19:53 Uhr

Hi...

versuch mal deine Schwimu zu verstehen, die wissen es nicht besser. Früher wurden wir den ganzen Tag auf den Topf gesetzt ab 6 Monaten. Und dann immer zur gewissen Zeit, dadurch waren die Kinder schon sehr früh trocken....im Sinne von, keine Chance auszupullern da man ja ständig auf dem Topf saß#klatsch

Es gibt im Internet hilfreiche Seiten die belegen das die kids nie wirklich früher trocken waren als solche die von selbst trocken geworden sind.

Ansonsten hat dir der liebe Gott zwei Ohren geschenkt. In einem rein, aus dem andere Raus. :-p

Beitrag von caramaus 15.05.11 - 20:18 Uhr

Hallo!

Meine Mutter nervt(e) mich auch mit so Sprüchen. Eigentlich soll ich meine Maus schon auf den Topf setzen seit sie sitzen kann. Ich habe es versucht mit erklären, wieso ich das nicht mache - es bringt nichts. Jetzt schalte ich auf Durchzug und kommentiere es nicht mehr. Kostet mich weniger Nerven.

Meine Maus bleibt übrigens nicht einfach auf dem Topf sitzen. Als ich sie mal draufgesetzt habe - so zum Kennenlernen habe ich das schon mal versucht - da hat sie geweint und ist aufgestanden. Bei ihr würde es also nur mit Zwang gehen und das kanns ja nicht sein.

Ich weiß ja nicht wie deine Lilly ist, aber ich denke, kein Kind bleibt ewig irgendwo sitzen, wenn es den Sinn gar nicht versteht und eigentlich spielen will.

C.

Beitrag von ana101 15.05.11 - 20:42 Uhr

Ja so ein Quatsch, welches Kind bleibt denn so lange sitzen, bis man es wieder runterholt vom Topf?? Also mein Sohn (2.5 Jahre) würde da nur so lange sitzen, wie ER Lust dazu hat. Er ist im Übrigen auch noch nicht trocken. Manchmal sagt er von selbst, dass er jetzt auf die Toilette möchte und bleibt dann so lange sitzen, bis er Pipi gemacht hat. Da freut er sich immer total drüber und strengt sich noch weiter an, damit noch mehr Pipi kommt :-D Aber ich nerve ihn nicht damit, irgendwann kommt die Zeit, wo er keine Windeln mehr mag, ganz ohne Zwang.

Meine Oma nervt mich aber auch jedesmal, genau wie deine Schwiegermutter. Ich sage ihr dann immer, man macht das heute nicht mehr so, lass dem Kind sein eigenes Tempo und wenn sie noch irgendwas sagt, ignoriere ich das ganz freundlich oder lenke vom Thema ab ;-)

Ich weiß ja nicht, wie dein Verhältnis zu deiner Schwiegermutter ist, sag ihr entweder die Meinung (auch ganz allgemein, was du davon hältst, dass ihre andere Enkelin angeblich sowieso alles viel besser kann) oder ignoriere sie. Schwiegermütter sind für mich ein rotes Tuch, ich ignoriere meine, so gut es geht. Sie ist nämlich die Über-Mutter, sie macht ALLES richtig und alle anderen machen es falsch. #aerger

Beitrag von sanma78 15.05.11 - 21:48 Uhr

Hallo,
ich kenne das auch, meine Mutter nervt diesbezüglich auch....
Früher wurde es halt so gemacht, sobald die Würmer sitzen konnten. Das hatte aber nach neuer Forschung nix mit "sauer" zu tun, sondern einfach, weil man die Kleinen stündlich rauf gesetzt hat. Logisch, das da mehr im Töpfchen als in der Hose gelandet ist. Ma sollte aber erst damit anfangen, wenn das Kind seine ausscheidungen kontrollieren/spüren kann. Das ist selten vor 1,5 Jahren, meist viel später. Meiner ist 2 Jahre und 8 Monate und fängt jetzt an und es klappt gut. Ich hatte auf drängen #schmoll schon mal letzten Herbst mit 2 probiert, aber es ging garnicht, hab es dann nach 1 Woche sein lassen...
Lass deiner Maus die Zeit, die sie brauch und sage das deiner s.mutter klar,das heute andere Methoden gängig sind.
LG sanma

Beitrag von evalotta73 15.05.11 - 21:58 Uhr

Hi,
hab vollstes Verständnis für Deinen Ärger. Meine SchwiMu ist da ganz ähnlich...
Früher wurden allerdings schon Babys unter einem Jahr häufig aufs Töpfchen gesetzt, ohne das es aber jenseits einer gewissen Konditionierung einen Effekt gehabt hätte.
Mein Vorschlag: schenk ihr das Buch "Babyjahre" von Remo Largo mit dem Hinweis, dies sei der aktuelle Stand der Wissenschaft und danach würdest Du Dich richten. Erübrigt langes Gerede, kann nicht als Beleidigung gewertet werden und gibt ihr erst mal was zu tun...;-)
LG
evalotta

Beitrag von dany2410 15.05.11 - 22:28 Uhr

Hallo ihr Lieben,

nachdem jetzt alle so heiter über die schwiegermuttis geschimpft haben muss ich gleich im Vorhinein sagen dass ich eine ganz liebe erwischt habe und sie sehr mag und schätze!

bei meinem großen (jetzt 3) hat sie mit knapp über einem jahr angefangen ihn morgens nach dem schlafen und mittags nach dem schlafen aufs töfchen zu setzten ( immer montags da war ich arbeiten und sie hatte den kleinen) und wenn ich nach Hause gekommen bin hat sie mir dann ganz stolz erzählt wie brav er hinengepullert hat...

dann habe auch ich angefangen ihn morgens und mittags nach dem schlafen drauf zu setzten und es hat tatsächlich funktioniert.... (er hatte ein ententöpfchen und war schon immer in enten verliebt)
da er auch sehr früh gesprochen hat, hat er auch sehr schnell angefangen zu sagen dass er mal muss... anfangs waren wir dann zu langsam aber im sommer dann hats funktioniert.... (töpfchen im garten...)

naja und was soll ich sagen mein großer war mit 19 monaten tagsüber sauber und einen monat später auch Nachts!!

wir haben das komplett ohne zwang und druck gemacht nur mit spaß und loben.... er stand selber vorm töfpchen und hat "super" gerufen wenn er reingemacht hat.... und hat übers ganze gesicht gestrahlt....

also natürlich hat jedes kind sein eigenes tempo aber man kann es ja ein bisschen mit spaß anstupsen und motivieren.....

was glaubt ihr wieviele windeln ich mir gespart haben? achja und nein - er ist nicht stundenlang draufgesessen..... nur wenn er musste oder wollte....

lg Dany, die es beim kleinen (fast 1jahr ) genauso machen wird.... funktionierts ist es gut und wenn nicht ... dann warten wir halt noch ♥

Beitrag von suameztak 15.05.11 - 22:49 Uhr

Früher wurde es so gemacht. Ich hatte auch den Tipp bekommen, die Kinder auf den Topf zu setzen, sobald sie sitzen können. Aber ohne Erfolgsdruck.
Hat aber einen großen Vorteil: Sie kennen es, es ist normal für sie. Denn irgendwann können die Kinder ihre Ausscheidungen kontrollieren. Und sehr viele Kinder mögen dann in dieser Phase nicht aufs unbekannte Töpfchen gehen.

Beitrag von mamamia-1979 15.05.11 - 23:39 Uhr

Oh Mann wenn ich sowas immer Lese.

Schalt auf durchzug. Es ist dein Kind und Punkt. Sie wird das ganz sicher bald schaffen. Mein Sohn ist jetzt seit ca einem Monat tagsüber Trocken ohne Topfgesetze etc. Er ist drei und wat einfach soweit;-)