Wie schlimm ist ein KS wirklich?

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Beitrag von nastja23 16.05.11 - 12:59 Uhr

Hallo ihr Lieben...

nun steht für mich die Frage:spontan oder KS?

Meine Tochter kam spontan zur Welt...die Geburt war zwar kurz (nicht mal 2,5 std) aber sehr heftig...also solche Wehen will ich nicht noch einmal haben...

nun habe ich mich etwas über den KS schlau gemacht...aber irgendwie liest man nur Horrorgeschichten darüber...man hätte eine große Narbe,sehr heftige Schmerzen danach,man soll schon am nächsten Tag aufstehen,man kriegt das Kind erst später zu sehen,usw.

jetzt meine Frage: wie schlimm ist es wirklich? Hat man wirklich höllische Schmerzen danach? Wie lange "heilt" das alles? Wann kriegt man sein Baby zu sehen?

ich würde mich über jede Antwort von euch freuen...

LG

Beitrag von pregnafix 16.05.11 - 13:08 Uhr

Also zu erstmal:
Ein KS-Termin ist keine Garantie dafür, dass du keine Wehen kriegst ;-)
Ich hatte am 31.05.2010 einen KS-Termin. Meine Tochter wird in 9 Tagen 1 Jahr alt, am 25.05. !!! Ich hatte auch heftigste Wehen, schnelle Muttermundöffnung, Blasensprung etc. Aber eben auch ne BEL ;-)

Wie schlimm ein KS ist, kann man nicht allgemein sagen. Jeder empfindet das anders. Ich denke, dass die Psyche da ne große Rolle spielt.
Eine Bekannte von mir wollte auf gar keinen Fall einen KS, hat bis zum Schluss gekämpft und dann doch einen KS bekommen. Sie hatte tierisch darunter zu leiden, fand die Schmerzen unsagbar schlimm und konnte damit gar nicht umgehen.

Ich wollte den KS, ich hab mich so gut wie möglich darauf vorbereitet, wusste was auf mich zukommt und ich fand die Schmerzen gar nicht schlimm!

...

Ich hab meine Tochter nicht sofort gesehen, aber nur deshalb, weil sie nicht geatmet hat :-( Sie wurde schnell rausgebracht, abgesaugt und dann mir kurz gezeigt. Mein Mann ist dann mit dem Baby zusammen in den Kreissaal, während ich genäht wurde.
Als ich fertig war, wurde ich direkt in den Kreissaal geschoben und hab mein Kind auf den Arm bekommen #verliebt

...

Ich fand den KS und die Tage (Wochen) danach nicht sonderlich schlimm, konnte prima mit den Schmerzen umgehen und mich um meine Tochter kümmern.

Trotzdem hatte ich psychisch lange damit zu kämpfen meine kleine Miriam nicht natürlich geboren zu haben.
Ich hoffe sehr, dass sich mein Wunsch nach einer Hausgeburt beim zweiten Kind erfüllt.

LG Pregna mit Miriam Naemi (fast 1 Jahr) #verliebt

Beitrag von nastja23 16.05.11 - 13:34 Uhr

noch mal ne kurze frage: wie war es bei dir mit den schmerzmitteln? waren die hoch dosiert?

danke dir für deine antwort

Beitrag von pregnafix 16.05.11 - 14:38 Uhr

Meinst du danach?? Ich hab n Paracetamoltropf bekommen, Ibuprofen und Zäpfchen. Hab aber am 2. Tag schon alles abgesetzt.

Wie gesagt, ich denke das war ne psychische Sache ;-)

Beitrag von kikiy 17.05.11 - 13:00 Uhr

Hausgeburt nach Sectio düfte etwas schwierig werden #gruebel

Beitrag von sunnygirl1978 16.05.11 - 13:21 Uhr

Hallo,

ich denke das kommt darauf an. Unser erster Sohn kam bei 35+1 spontan auf die Welt - aber ich hatte einen Dammschnitt, der 1,5 Jahre brauchte, bis er nicht mehr schmerzte.

An Kaiserschnitt dachte ich bis letzte Woche nicht, doch morgen wäre ET und es tut sich nichts. Da ich über Einleitung schon sehr viel negatives gehört habe, würde ich das nicht machen und gleich einen Kaisersc hnitt.
Da ich psychisch Probleme habe und Tinnitus - würde ich den nur in Vollnarkose machen.

Da ich meinen ersten Sohn damals auch erst nach 2 STunden gesehen habe wegen Atemproblemen könnte ich damit umgehen. Ich denke man muss sich damit befassen. Von der ersten Geburt (5,5 Jahre her) sitzt noch so viel negatives im Körper und in den ERinnerungen , dass ich denke es ist auch wirklich meine Entscheidung. Und wenn ich mich auf die Schmerzen einstelle - wird das.

Klar ist es eine OP - eine Narbe - aber der Dammschnitt war damals auch die HÖlle.
Wenn man eine Entscheidung trifft und hinter ihr steht denke ich kann man leichter damit fertig werden.

Hoffe dir geholfen zu haben. Gruß Sunnygirl

Beitrag von nastja23 16.05.11 - 13:33 Uhr

ja das mit dem dammschnitt kenne ich...hatte ich auch gehabt...wenn ich ehrlich bin,zwickt es heute immer noch in der gegend (fast 1,5 jahre her)...

danke dir für deine antwort...

Beitrag von karbolmaeuschen 16.05.11 - 17:41 Uhr

Liebe Nastja!

Deine Narbe beim Kaiserschnitt wird nicht 1,5 cm lang sein sondern mindestens 11 cm.
Zudem sind es ja mehrere Narben. (Gebärmutter, Bauchmuskulatur, Bindegewebe, Unterhautfettgewebe, Haut) wobei nach Misgav-Ladach der Schnitt der Gebärmutter, die Bauchfaszie und die Haut genäht wird. Das Bauchfell und die Bauchmuskulatur werden nicht verschlossen, bilden aber Narbengewebe.

Und: gegen einen Dammschnitt darfst Du dich wehren. Keiner darf Dich schneiden, wenn Du es verweigerst!
Risse heilen erfahrungsgemäß besser und komplikationsfreier ab, als Schnitte. Sie sind etwas komplizierter zu nähen, deshalb schneiden Ärzte lieber.

LG Silke

Beitrag von schweinemoeppel 16.05.11 - 13:33 Uhr

Hi,

ich hatte bei meiner Tochter wg. BEL einen KS und ich muss sagen: nein danke, muss ich nicht nochmal haben.

zum einen ist meine Naht stolze 17 cm lang. Zum glück zwar recht komplikationslos verheilt, aber eben da.

Meine tochter hab ich nach ca. 1 Stunde das erste mal in den Arm nehmen können, konnte sie aber kaum richtig halten, weil die Unterseite ja noch von der Narkose taub war und ich mich nicht richtig bewegen konnte.

Die Schmerzen kamen nachdem die Narkose weg war. Aufstehen war bei mir nicht drin - der Kreislauf sackte immer wieder ab.

Hinzu kam, dass meien Tochter wegen Gelbsucht am nächsten Tag gleich auf die Intensivstation kam und ich konnte ohne Hilfe gar nicht zu ihr. Es war die Hölle. Den Rollstuhl hab ich wegen der Schmerzen der Naht gar nicht alleine bewegt bekommen und musste mich immer von einer Schwester oder meinen Besuchern rumkutschieren lassen.


ein KS ist eine große Bauch-OP - mit allen Risiken, die eine OP hat.

Sicher ist die Geburt zunächst schmerzfrei und in 5 Minuten erledigt, aber das Zunähen dauert und die Schmerzen kommen hinterher.

Mein Fazit: Geschenkt wird dir dabei nix. Ich für meinen Teil, muss sowas nicht nochmal haben.

Vlg.

Beitrag von nastja23 16.05.11 - 13:37 Uhr

danke dir für deine antwort...

genau vor diesen schmerzen und der narbe habe ich angst....

Beitrag von josili0208 16.05.11 - 14:58 Uhr

PS: am Ende musst Du das wissen und entscheiden.
Meine Narbe ist unsichtbar und liegt unter der Bikinigrenze, sie ist genau 12cm lang, wohlgemerkt nach 3 Kindern!
Also diese Horrormärchen von Schmerzen und Narbe sind es nicht, eher die psychischen Probleme mit denen viele Frauen hinterher zu kämpfen haben.
Liebe Grüsse, jo

Beitrag von tenrebo 16.05.11 - 14:04 Uhr

Hallo,

ich fand den Kaiserschnitt zwar nicht so schlimm wie vorher von mir befürchtet, aber auch nicht wirklich toll. Bei mir war er leider medinzinsch notwendig, wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich mich aber nie dazu entschlossen (habe aber auch noch nicht spontan entbunden, also auch keinen Vergleich).

Schmerzen hatte ich schon heftige, habe aber auch immer Schmerzmittel bekommen, so dass es auszuhalten war. Ich hatte morgens die OP, abends habe ich mich zum ersten Mal aufgesetzt (das war allerdings fürchterlich). Aufgestanden bin ich dann am nächsten Morgen und von da an ging es immer besser.

Die Narbe finde ich persönlich überhaupt nicht schlimm.

Mein Baby durfte ich direkt nach der Geburt (nach der ersten Untersuchung) im Arm halten, auch während des Nähens, und hab es dann nicht mehr hergegeben, nur dem Papa! Das ist in meinem Krankenhaus so üblich und anders hätte ich es auch nicht gewollt. Ich habe sogar noch im OP zum ersten Mal angelegt.

Liebe Grüße, Barbara

Beitrag von angi1987 16.05.11 - 14:05 Uhr

Ganz ehrlich:

Ich verstehe NIEMANDEN der auch nur mit dem Gedanken spielt so etwas (eine große Bauch-OP) freiwillig zu machen!!!!!

Bei mir wurde aufgrund eines Nierenstaus eingeleitet und ich bekam einen Wehensturm, also Wehen ohne Pause, zusätzlich unerträgliche Nierenschmerzen und Übergeben im minuten-takt.

Dann kam es zum KS und es war sehr,sehr schlimm für mich!!! Die Spinale wirkte nur halbseitig, Narkose wurde 3 mal nachgespritzt, ich durfte mein Baby zwar sofort sehen, aber es war wirklich schlimm. Ich sollte am selben Tag noch aufstehen, das ging aber nicht, ich fand die Schmerzen sehr schlimm. Nicht lachen, Niesen, nicht Aufstehen und sein Kind wickeln können, nichts.

Und psychisch ist es aber noch viel schlimmer als körperlich, komm einfach nicht darüber hinweg und möchte es beim nächsten mal unbedingt spontan schaffen! Der Kleine hatte am Anfang sehr starke Schlafprobleme (nur auf meinem Bauch geschlafen, Tag und Nacht) ich denke es kam vom KS....

Ich kann dir wirklich nur davon abraten! Die Narbe sieht man übrigens aber kaum, ganz feiner Strich. Überlegs dir gut...

LG

Beitrag von josili0208 16.05.11 - 14:37 Uhr

Ich hatte sowohl heftige Wehen, als auch diverse Kaiserschnitte ;-) und ich behaupte, die Schmerzen nach einem KS sind ein Klacks gegen die Eröffnungswehen. So jedenfalls war es bei mir... Trotzdem würde ich fast alles dafür geben, mein(e) Kind(er) spontan zur Welt gebracht haben zu dürfen. Aber es sollte nunmal nicht sein und ein ordentlich durchgeführter KS kann durchaus eine angenehme Entschädigung für eine fehlende Spontangeburt sein. Es kommt sehr sehr auf den Ablauf im jeweiligen KH an, auf die benutzen Narkosemittel, auf die Handhabung nach der Geburt. Die Schmerzen variieren auch sehr nach Empfindlichkeit der Frau, ich bin eher unempfindlich und nach den Geburten nach 1-2Tagen rumgesprungen wie ein junges Reh. Ich habe es aber auch anders gesehen. Man muss vor allen Dingen wollen und nicht im Selbstmitleid schwelgend im Bett bleiben und jammern. Nach ca. 1 Woche lief mein normaler Alltag wieder mit einigen kleinen Einschränkungen...

Lg jo

Beitrag von pink-pearl 16.05.11 - 14:49 Uhr

Meld dich doch einfach mal auf Youtube an und schau dir Videos von Kaiserschnitten und Vaginalen Geburten an.

Ich PERSÖNLICH finde keine Vaginale Geburt im Ansatz auch nur so schlimm wie solch eine Kaiserschnittgeburt. Hatte selber 36 Stunden "Spaß" vom Blasensprung bis zum Kind. Nach 34 Std. habe ich mich zu einer PDA breitschlagen lassen aber ein KS war nie auch nur ein Gedanke.

Muss jeder selber wissen, ich finde es einfach nur schrecklich wie die Babys ohne lebensnotwendigen Grund aus ihrer heilen (Bauch-) Welt rausgezogen werden...

Lg

Beitrag von isasun 16.05.11 - 15:22 Uhr

Hallo,....

ich hatte auch vor ca. 2 einhalb Jahren einen NotKS unter Vollnarkose.

Danach wirklich keine Schmerzen, mußte auch direkt am nächsten Tag aufstehen. Hab mich selbst gewundert wie gut das ging. Ich würde schätzen, dass meine Narbe so ca. 15 cm lang ist. Sie ist auch super schnell verheilt, also auch damit keine Probleme.

Am 4. Juli habe ich Et für unser 2. Kind und ich überlege diesmal einen geplanten KS machen zu lassen.
Meine Freundin hatte bei ihrer Tochter auch einen KS und sagt, sie würde es jederzeit nochmal machen lassen.....

Also scheinbar wirklich bei jedem anders.

LG
isa + Lucas + Baby inside (32.SSW)

Beitrag von widowwadman 16.05.11 - 15:24 Uhr

Der KS kann genauso toll oder genauso schlimm wie ne vaginale Geburt sein. Ich habe meine Tochter sofort gesehen, so gut wie keine Schmerzen gehabt, konnte mich am Morgen danach (der KS war nachts um halb 12) sofort um die Kleine kuemmern und war noch nicht mal 2 Tagen daheim. Stillen war auch kein Problem.

Aktiv sein ist gut, und hilft der Heilung, Schmerzmittel regelmaessig nehmen anstatt auf den Schmerz zu warten hilft auch.

In meiner ersten Schwangerschaft dachte ich auch das ein KS das Schlimmste waere weil ich all diese Horrorgeschichten gehoert und gelesen habe. Als es dann so weit kam war ich angenehm ueberrascht, und es ist der Teil der Geburt der mir positiv in Erinnerung geblieben ist, die Wehen davor weniger.

Jetzt habe ich noch 10 Tage bis zum naechsten KS und ich freu mich drauf. Vor ner vaginalen Geburt haette ich mittlerweile mehr Angst,

Beitrag von sohnemann_max 16.05.11 - 15:32 Uhr

Hi,

also ich habe zwei WKS hinter mir.

Für mich war es jetzt nicht sonderlich schlimm, ich wollte es ja nicht anders und vergleichen kann und will ich auch gar nicht.

Ich hatte ein Mal eine Vollnarkose und beim 2ten eine Spinale. Für mich war es fast kein Unterschiede - ich kann mich an beides nicht wirklich erinnern. Dass ich bei der Spinalen meine Tochter gleich bekommen habe, weiss ich nur noch vage.

Bei beiden war es so, dass ich sie nach ca. 2 Stunden wahrgenommen habe - auf Station dann.

Höllische Schmerzen hatte ich bei beiden nicht. Schmerzmittel generell bekam ich am Tag der OP, dann ging es ohne. Was grausam gewesen ist, ist das erste Aufstehen nach der OP, nach ca. 6 Stunden. Gruselig, mir ist bei beiden schwarz vor Augen geworden und ich musste mir das Bett vor die Klotür schieben lassen, sonst wäre ich umgekippt. Das war ein Gefühl, als reisse ich jetzt sofort in zwei Hälften. Das hat hammerwehgetan. Ist aber mit jedem Aufstehen besser geworden.

Kinderstation oder Babyzimmer gabs bei uns nicht, so musste ich mich 24 Stunden kümmern. Zum Wickeln nachts bekam ich noch Hilfe, der Rest war meine Sache. Ging bei beiden wunderbar.

Beim ersten war ich volle 7 Tage in der Klinik (grottenschlechte Blutwerte) und beim 2ten bin ich am 4ten Tag nach Hause. Ich war fitt ohne Ende.

Zu Hause habe ich dann eigentlich sofort wieder alles alleine gemacht - ausser Getränkekisten geschleppt. Zwar noch etwas gemächlicher aber ohne große Probleme.

Wie gesagt, MIR ist es so ergangen. Wenn unsere Familienplanung nicht abgeschlossen wäre, hätte ich jetzt auch kein Problem damit, noch ein Mal schnippeln zu lassen.

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara fast 2 Jahre

Beitrag von sarahjane 16.05.11 - 15:56 Uhr

Schlimm kann eigentlich nur ein Notkaiserschnitt sein. Das bringt ja schon die Definition mit sich.

Ein geplanter Kaiserschnitt (ob nun medizinisch indiziert oder Wunschkaiserschnitt) ist in der Regel nicht schlimm.

Bedenke: Spontangeburten bergen gewisse Risiken fürs Baby, Kaiserschnitte gewisse Risiken für die Mutter.
Es ist also gehüpft wie gesprungen.

Beitrag von yale 16.05.11 - 16:14 Uhr

ich möchte jetzt einfach mal behaupten,das wenn man sich mit allen eventualitäten auseinander setzt,der Kopf besser mit den Schmerzen etc. klar kommt als wenn es zu einer sek. Sectio kommt.

Ich will dir mal ein wenig von mir erzählen.

1.Kind geburtsreifer befund vom FA bekommen,ab ins KH zur Anmeldung,3 Tage Wehen und Nierenschmerzen niemand hat mich für voll genommen.
Da der Mumu 3 eröffnet war regelmäßige Blutabnahme zweck Infektion.

Auf grund der erhöhten entzündungswerte am 3. Tag habe ich penicillin bekommen,ich habe eine allergie darauf was auch bekannt war,die folge war Fieber Schüttelfrost und da die Geburt auch nicht weiter vorran ging hieß es Sectio.
ich war nicht darauf vorbereitet,hatte tierisch schiss usw.

Die schmerzen habe ich gespürt klar,das aufstehen war das größte problem und ich hab sie alle im KH für verrückt erklärt mich so früh (ca. 12 h nach der Op) aufstehen zu lassen.

2. Kind vorzeitiger Blasensprung in der 32. SSW - Sectio

Diesmals wusste ich wie ich aufstehen muss,aber dennoch hatte ich massig Kopfweh :-(

beim 3. Kind war es von vornherein Klar das es wieder zum Schnitt kommen wird.

Und es lief alles bestens,ich wusste genau was wird konnte meine Ängste den Ärzten erklären und hatte weder Schmerzen an der Naht noch Kopfweh,das aufstehen hab ich allein gemacht,weil mich die Schwestern erst 24 h nach dem Schitt mobilisieren wollten.

Die Narbe ist kurz übern Schambein und nicht wirklich zu sehen.

Bis auf unseren Frühstarter hab ich meine Kinder immer sofort sehen dürfen.

Ich kann dir nur einen Rat geben,solltest du einen KS machen lassen wollen versuch dich selbst so schnell wie möglich aufrecht hinzusetzten dann zu stehen und wieder laufen,es ist nicht lustig aber besser als Rückenschmerzen und Trombosestrümpfe :-P

Setzt dich mit dem Thema gut auseinander,es ist nicht für jede frau die beste Wahl.

Ich werde nie etwas anderes erfahren dürfen,für mich gibt es keine Wahl.

ich wünsche dir alles gute und hoffe das du fr dich richtig entscheidest.

vg

yale

Beitrag von lixy 16.05.11 - 17:10 Uhr

kann diese horror geschichten um den KS ehrlich gesagt nicht nachvolziehen...

ich hatte nun2 KS, der erste war ein sekundärer sectio da die herztöne meines sohnes unter den wehen absackten... war aber ok, ich hatte die PDA schon sitzen so dass es mir egal war, wie er rauskommt, hauptsache er kommt schnell und gesund raus! hab den ärzten & hebis mein volles vetrauen geschenkt und war mir sicher, es war alles so richtig.

2 ter KS ist 2 wochen her und wurde 2 tage vor ET geplant, denn die mausi lag mal schräg mal in QL, köpfchen war somit nicht fest im becken,...
wir haben uns dann 2 tage vor dem ET für nen KS entschieden. ich wollte es auch spontan versuchen, aber sollte wohlnicht sein.

beim 1 KS war ich wochen, wenn nicht monatelang völlig k.o. konnte kaum laufen, hatte hammer schmerzen! bin gekrümmt gelaufen, wie ne oma. die narbe war auch nicht sonderlich hübsch. aber das störte mich nicht wirklich.
so und nun nach diesem KS alles anders: ich hatte natürich auch schmerzen aber nach 2,3 tagen wurde alles jeden tag besser und ich fühl mich fit und könnt sport treiben usw, also schmerzmittel hab ich nur die ersten 2 tage genommen (einmal novalgin i.v. und dann 2 x 1 zäpchen voltaren). die alte narbe ist weg, die neue ist super und man sieht kaum was!

also jede ss und jede geburt ob spontan oder KS sind wirklich anders und man kann es nicht vergleichen.
im grunde entscheidet jede frau richtig, der bauch wird dir schon sagen, was du machen sollst. aber lass dich um gottes willen nicht von den horrorszenarien eines KS abschrecken!!!

und noch was ganz wichtiges: ich habe keinen schaden davon getragen oder meine kinder, von wegen keine bindung zum kind wegen KS und so... das ist auch alles bullshit... wird aber gerne behauptet.
und die, die es behaupten, man würde um ein geburtserlebnis beraubt, weil nicht spontan entbunden usw, dann frag ich mich manchmal ob wir im mittelalter leben dass man solche schlechte meinung über ein KS haben muss? es rettet doch auch leben!

bei meinen beiden KS hatten die babys übrigens die nabelschnur um hals, also sollte das schon alles so sein...

ich wünsch dir alles gute & informier dich gut, bevor du ne entscheidung triffst. #klee

Beitrag von chibimoon 16.05.11 - 17:18 Uhr

Hallo,

ich hatte einen KS wegen BEL meiner Tochter . Ich hatte davor totale Panik , aber es musste halt sein .

Ich fands sehr schlimm , die Spritze in den Rücken ist da echt ein klacks . Ich habe noch bei Geburt die kleine gesehen, zwar kurz aber da ich fast am brechen war haben sie sie erstmal hinten versorgt . Meine Tochter kam 4 Wochen zufrüh , war jedoch anfangs alles in Ordnung mit ihr . Ich wurde nach der OP in den Kreissaal gebracht , mein Mann kam mit unserer Tochter hinterher . Ich hatte sie direkt im Arm und alles , aber wirklich geniessem konnte ich das nicht. Mich hat das Gefühl der tauben Beine wahnsinnig gemacht und ich konnte absolut nicht meine Augen auf halten ...heißt ich musste die ganze Zeit schlafen .

Die OP war morgens und gegen nachmittag war ich so einigermaßen wieder fit , die kleine musste dann doch auf die Neo weil sie die Tempi nicht halten konnte .
Ich bin noch am selben Tag aufgestanden, aber auch nur weil ich den Katheter loswerden wollte , es waren seeeeeeeeeeeeeeeeeeehr Große Schmerzen, aber man schafft dass. Ich habe bis zum 6. Tag nach KS noch Schmerzmittel bekommen wenn ich das wollte . Also der Tag an dem die OP war war es noch hart , aber danach ging es von Tag zu Tag besser .

Ich sag noch dazu dass jeder anders auf Schmerzen reagiert , daher bringen dir Erfahrungen nicht wirklich viel , da du am besten weißt wie du mit Schmerzen umgehst . Aber du kannst dir sicher sein das du im Krankenhaus alles bekommen kannst an Schmerzmittel ( natürlich abhängig davon ob du stillst oder nicht ) .

Wünsche dir viel Glück !

Chibimoon

Beitrag von mauz87 16.05.11 - 20:25 Uhr

jetzt meine Frage: wie schlimm ist es wirklich? Hat man wirklich höllische Schmerzen danach? Wie lange "heilt" das alles? Wann kriegt man sein Baby zu sehen?




Das kann nur jeder für sich selbst beantowrten, DENN Jeder Mensch hat ein anderes Schmerzempfinden wo der eine sagt: boar das geht garnicht sagt wieder ein anderer: ach das ging mit links. In so fern kann Ich dir keine Antwort auf ALLE geben sondern nur das wie es bei mir selbst war.

Nach dem KS meiner Tochter ( Nov.08) ging es mit den Schmerzen, aber man kann es aushalten ( man bekommt auch Schmerzmittel) ...Nachdem Ich am nächsten Tag hoch bin ging es auch recht schnell wieder gut.

Nachdem KS meines Sohnes ( Jan.11) nach einer Vollnarkose ging es mir echt die ersten 6 Std sehr sehr dreckig ...Ich habe reichlich Schmerzmittel bekommen dann ging es kurze Zeit die Schmerzen waren dann nicht da.Nach 8 Std bin Ich AUF EIGENEN Wunsch aufgestanden ab da an bin Ich schon überall umhergelaufen ( nicht geschlichen) gelaufen!!!


Meine Tochter habe Ich sofort nach der OP bei mir gehabt, dann war Sie bis zum Morgen ( die OP war um 0:30H) dann im Kinderzimmer.

Bei meinem Sohn war es anders, da Ich eine Vollnarkose haben MUSSTE ( die Spionale so wie Ich es haben wollte ließ sich nicht setzen).Da habe Ich Ihn dann erst 3 Std später kurz gesehen.Ich war so ko das Ich noch ein wenig Ruhe brauchte. Dann nachdem Ich hoch bin habe Ich Ihn allein versorgt.

Heilung: auch da ist es unterschiedlich!

Bei mir sahen beide Narben nach 7 Tagen aus wie nach 3 Wochen, also Wundheilung bei mir einfach super.
Viel pflegen und trocken halten.

Riesen Narbe NEIN! Also bei mir nicht.


Und Schmerzen hat man so oder so entweder dabei oder danach.


Also WENN bei uns doch noch mal ein Baby folgen SOOOOOOLLTE dann nur wieder ein KS unter Vollnarkose.


und ob ja oder nein kann man Niemanden raten, denn das muss jeder selbst wissen....

lG mauz

Beitrag von emmy2010 16.05.11 - 20:31 Uhr

Das ist wirklich mal eine interessante Frage und wie unterschiedlich der KS doch empfunden wurde.

Ich möchte meine Erfahrung gerne auch noch schreiben.

Die Geburt unseres Sohnes endete nach 4 1/2 Stunden Presswehen (ohne PDA) mit einem KS. Ich bin mit dem Gedanken in den OP das ich mein Kind nicht versorgen kann, nichts ohne fremde Hilfe machen kann und ewig schmerzen habe.
Der KS war ein Kinderspiel. Ich bin am anderen Tag ohne hilfe aufgestanden, unseren Sohn habe ich in der ersten Nacht schon alleine aus dem Bett gehoben bekommen, nach 2 Tagen habe ich kein Schmerzmittel mehr genommen und nach 14 Tagen war ich komplett schmerzfrei.

Der KS ist für mich keine Alternative und wenn es möglich ist werde ich es wieder spontan versuchen, aber ein KS wäre für mich nicht der Weltuntergang.
Ich kann auch nicht sagen das ich extrem seelich Probleme hatte, am Anfang war schon so etwas das "Versager" Gefühl vorhanden, aber der Wochenfluss war vorbei und damit auch die miesen Gedanken.

Die Aussage das man Frauen nicht verstehen kann die freiwillig einen KS haben wollen finde ich furchtbar. Nicht nur beim KS kann was schief gehen... Wenn man es so sieht dann kann man auch Frauen nicht verstehen die sich eine PDA setzten lassen.

LG

Beitrag von bjerla 16.05.11 - 21:13 Uhr

Der KS selbst ist nicht wirklich schlimm. Ich habe wirklich gar nichts gemerkt. Konnte meine Tochter gleich sehen und während ich genäht wurde, wurde se mir ab und an durch die Tür mal gezeigt. Sie war ja gleich nebenan. Nach der OP hatten wir dann gleich im Kreißsaal noch Zeit zu dritt.

Mein KS war morgens um 9 und ich bin gegen 14 Uhr zum ersten Mal hoch. Musste dringend auf die Toilette (hatte nämlich keinen Katheder mehr drin). Dachte es zerreißt mich als die Schwester mich hochgewuchtet hat. Das war Hölle.
Bin dann trotzdem gegen Abend schon alleine zur Toilette. Man muss sich nur immer wieder zwingen, ruhig die Schmerzmittel nehmen, die man bekommt und mit jedem Tag wirds besser.

Meine Schwester hatte nach ihren beiden KS keinerlei Probleme und stand kurze Zeit danach auf als wäre nichts gewesen. So wars bei mir nicht, aber nach einer woche gings schon wirklich gut und nach 2 Wochen hatte ich keinerlei Beschwerden mehr. Auch die Narbe stört mich wenig. Selbst im kleinsten Höschen ist die versteckt. Ich steh dazu.

Dennoch geh ich beim 2. Kind von einer Spontanentbindung aus, auch wenn mich ein fieser Dammschnitt mehr abschreckt als ein 2. KS.

LG

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