Zuckertest notwendig?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von svenja7 16.05.11 - 19:40 Uhr

Hallo zusammen,

wie ist eure Meinung zu dem Zuckertest - lasst ihr den machen?

Habe von vielen gehört die diese "Zusatz-Leistungen" gar nicht machen.

LG Svenja #winke

Beitrag von nadine1013 16.05.11 - 19:42 Uhr

Hallo,

ich halte ihn für sehr wichtig und habe ihn bei beiden Kindern machen lassen. Eine SS-Diabetes kann sonst unentdeckt bleiben, denn es gibt nicht unbedingt Anzeichen dafür. Mir persönlich wäre das Risiko zu hoch und die knapp 30 EUR waren es mir allemal wert.

LG, Nadine mit Helena (21 Monate) + Raffael (12 Wochen)

Beitrag von zaubermaus211 16.05.11 - 19:44 Uhr

Bei mir hat das nichts gekostet...Ich habe sogar noch zusätzlich einen Gratis Toxoplasmose Test bekommen. (Meinen ersten hatte der Amtsarzt gemacht, aber mein FA sagte, es kann nit schade nochmals zu überprüfen ob ich immer noch negativ bin)

LG Zaubermaus+ Noah David inside Mitte 26.ssw

Beitrag von kutschelmutschel 16.05.11 - 19:42 Uhr

ich wollt den gar nicht machen, aber bei meiner gyn it der wohl pflicht #augen...ich hab den schon zweimal hinter mir und finde den total unnötig #aerger...vorallem wird mir davon immer so schrecklich übel #aerger

Beitrag von mike-marie 16.05.11 - 19:55 Uhr

Ach du arme, dir wird übel #klatsch

Ich nehme dann lieber die Übelkeit in Kauf anstatt mein Kind zu gefährden.

Beitrag von marilama 16.05.11 - 19:42 Uhr

Hallo,

ich lasse ihn aus zwei Gründen nicht machen:

1. Diabetes ist grundsätzlich nicht in unserer Familie verbreitet.

2. Wenn Symptome auftreten, dass ich Schwangerschaftsdiabetes haben sollte, kann man immer noch den Test machen und durch Ernährungsumstellung normalerweise noch den Zucker wieder runter kriegen.

3. Selbst wenn du morgen den Test machst, kann es sein, dass du übermorgen trotzdem Diabetes bekommst.

Waren jetzt drei, naja auch nicht schlimm.

Grüße

Beitrag von zaubermaus211 16.05.11 - 19:46 Uhr

Huhu,
SS-Diabetes hat nichts mit der Vorbelastung aus der Familie zu tun.
Er tritt durch die Hormonumstellung auf. 9 von 10 Schwangeren neigen zu SS-Diabetes. Aber merken tut man es in den seltensten Fällen (außer durch den Test)

Liebe Grüße
Zaubermaus Mitte 26.ssw

Beitrag von marilama 16.05.11 - 19:50 Uhr

Hallo,

wenn man es nicht merkt und dann ein gesundes Kind zur Welt bringt, hat man ja wohl nichts falsch gemacht.

Beitrag von mike-marie 16.05.11 - 19:57 Uhr

Und wenn man es nicht merkt und dann ein krankes Kind zur Welt bring ist es dann einfach dumm gelaufen oder wie #kratz

Beitrag von repumuck 16.05.11 - 20:01 Uhr

Di typischen Diabestisymptome gibt es bei SSDiabetis zwar nicht aber anhand von Urin; Gewicht und Ultraschalluntersuchungen kann man schnell einen Verdacht darauf haben und daruf hin den test anordnen ;)

Also läuft es mit gescheitem arzt nich schief :-P

Beitrag von marilama 16.05.11 - 20:15 Uhr

Hallo,

ich meinte ja nur, wenn man es merkt (laut meinem FA gibt es Symptome, die darauf hindeuten), kann man ja immer noch den Test machen, der kann ja immer gemacht werden.

Eine Freundin von mir hat in der 36. SSW SS-Diabetes bekommen und das obwohl vorher alle Tests in Ordnung waren und der FA hatte keine Probleme damit, es zu erkennen.

Beitrag von muehlie 17.05.11 - 00:17 Uhr

Gefährlich naive Einstellung hast du da. Man kann es auch nicht merken und einfach (im schlimmsten Fall) eine stille Geburt haben.

Ansonsten ist der Test sehr gut geeignet, um Frauen einen ersten Warnschuss zu geben, dass sie sich mehr um ihre Gesundheit kümmern müssen. Ein sehr hoher Anteil der Frauen, bei denen in der SS ein SS-Diabetes festgestellt wurde, erkranken innerhalb der nächsten zehn Jahre an Diabetes mellitus Typ 2. Und auch Kinder von diabetischen Müttern sind stärker gefährdet, später selbst an Diabetes zu erkranken.

Beitrag von lala-1280 16.05.11 - 19:44 Uhr

Hi,

ich hab ihn machen lassen, meine Krankenkasse hat auch fast alles erstattet (TKK)
es ist ein kleines Übel den Test zu machen aber besser so als wenn die Schwangerschaftsdiabetis dem kleinen Schadet.

Als Frau bekommt man ja gar nicht mit ob man betroffen ist

ich lass sehr wenig zusatzleistungen machen aber der muss meiner Meinung nach sein

Beitrag von flugtier 16.05.11 - 19:44 Uhr

Bis auf die FD das einzige, was ich auf jeden Fall machen lasse.

Mein Doc regt sich gerne mal darüber auf, dass es noch kein Pflichtleistung ist, da Ss-Diabetis idR symptomlos verläuft und es eine hohe Dunkelziffer gibt, die man problemlos hätte vorher behandeln können ,bevor es später ggf. Probleme gibt. .

Insgesamt ist es aber eben das tückische, dass die typischen Diabetiker-Anzeichen und Risikofaktoren eben bei Schwangerschaftsdiabetis gar nicht greifen! Ohne den Test wird es entweder gar nicht bemerkt oder zu spät.

Aber bei dem Test geht es nicht nur um ss-Diabetis, denn manch Wert ist zwar grenzwertig, aber nicht im Bereich der Diabetis. Da ist ihm (also..meinem FA) trotzdem wichtig auf die Ernährung zu achten, da mittlerweile ja in fast jedem Lebensmittel Zucker zugesetzt wird. Wenn die Mutter langsamer abbaut als das Kind, dann ist der Zuckerspiegel uU auch ohne Diabetis relativ hoch, so dass das Kind schon im Mutterleib einen falschen Umgang mit Zucker lernt. Und da Zucker nunmal Suchtstoff ist, setzt sich das in der Ernährung so fort, wenn das Kind auf der Welt ist. Damit wird zT wohl auch erklärt, dass momentan viele Kinder einfach zu Übergewicht oder früher Diabetis neigen, selbst wenn die Eltern eigentlich auf Ernährung achten. Fand ich sehr spannend und einleuchtend muss ich sagen...

...obwohl mir vorher schon klar war, dass ich den Test machen werde, da etwaige Komplikationen bei GEburt und Kindsernährung vorher ausgeschlossen bzw. vermieden werden können.
#winke

Beitrag von repumuck 16.05.11 - 19:45 Uhr

In DE hab ich ihn nicht machen lassen.

Hebi fand den auch nur Geldmacherrei ^^ und SS Diabetis wird auch so schnell genug festgestellt oder eben der verdacht erhoben wenn gewisse faktoren da sind

Jetzt lass ich ihn machen weils ne Vorgeschriebene MuKiPa untersuchung is, also von der Kasse übernommen wird, und ich sonst kein Kinderbetreuungsgeld bekäme ^^

Beitrag von sunnyside24 16.05.11 - 19:45 Uhr

Ich wurde bereits in der 19.SSW zum Internisten überwiesen und musste daher nix zahlen dafür.
Leider muss ich den Test so in 1-2 Wochen wiederholen, da der Höchststand erst in der 24.SSW erreicht wird. Dafür habe ich wieder eine Überweisung bekommen und daher wird es mich auch dann nix kosten.
Ich würde jeder SS zu diesem Test raten, da man nie wissen kann, ob man nicht doch SS Diabetes hat und falls man es unbemerkt hätte, wäre es weder für die SS noch fürs Baby gut.
Lass dich also falls möglich einfach zum Internisten/Diabetologen überweisen.

Beitrag von flugtier 16.05.11 - 19:46 Uhr

ach so ... die Kosten für den Test übernehmen mittlerweile viele Kassen - und auch sonst kostet es nur knappe €25

Beitrag von sunnyside24 16.05.11 - 19:50 Uhr

Mit Überweisung zahlt man auch nichts dafür, daher würde ich immer um eine Überweisung zum Internisten/Diabetologen bitten.

Beitrag von svenja7 16.05.11 - 19:53 Uhr

Hallo,

ja abgesehen von den Kosten, hat es mich interessiert, ob der Test wirklich notwendig ist.

Vielen Dank für die Antworten

LG SVENJA

Beitrag von sunnyside24 16.05.11 - 19:56 Uhr

Also mir wurde gesagt, es gibt vieles worauf man verzichten kann, aber darauf sollte man nicht verzichten. Es gibt einfach wirklich bei der SS Diabetes nicht immer die typischen Symptome und daher bleibts oft unbemerkt. Ich hab da schon Babies gesehen, denen sah man doch deutlich an, dass eine SS D. vorlag.

Beitrag von muttiator 16.05.11 - 20:01 Uhr

Rein aus Interesse wie schauen solche Babys denn aus?

Beitrag von repumuck 16.05.11 - 20:05 Uhr

zu groß und zu schwer ^^

also riesen Wonnepropen ^^

Wir hatten mal ne Frau die hat zu ihrer SSdiabetis, die Insulinbedürftig war geraucht wie ein Schloht ^^

Die Schwestern haben dann immer mit Galgenhumor gescherzt "die bekommts net hin zu Sprizen, dann hälte das kleine eben mit nikotin klein" #schock#schock#schock#schock#schock#schock

Beitrag von mike-marie 16.05.11 - 20:11 Uhr

OMG #schock

Beitrag von muttiator 16.05.11 - 20:18 Uhr

Naja, meine Kinder waren auch ziemlich groß und schwer und habe den Belastungstest 2 mal gemacht, eine Diabetes hatte ich nie.
Bei meinem Sohn habe ich viel Salat kaum Süßes und Fleisch gegessen, sein Kampfgewicht war dann 4260gr u 55 cm.
Weiß nicht, ist das schon die Liga?

Ne Freundin von mir hätte in der SS Insulin spritzen sollen, am Abend hatte sie dann schon die Spritze in der Hand und hat sie dann doch weggelegt. Am nächsten Morgen hat sie festgestellt das sie Unterzucker hat, hätte böse enden können!

Ich finde so einen Belastungstest schon sinnvoll und im Zweifel lieber einen zu viel machen als einen zu wenig.

Über Frauen die so mit der Gesundheit des Babys spielen und dann auch noch rauchen, kann ich nichts mehr sagen.....

Beitrag von mike-marie 16.05.11 - 20:23 Uhr

Da komme ich drüber :-p
4340g und ich musste den Test auch 2 mal machen hatte aber immer top werte.

Lg #winke

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