Kann die Elternschaft die ganztagsschule ablehnen?

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von anarchie 23.05.11 - 10:50 Uhr

Hallo!

Meine Kinder besuchen eine sehr kleine Dorfschule(4 Klassen an ca 23Kinder, Grundschule).
Nun ist angedacht diese zu einer Ganztagsschule mit 3 verpflichtenen langen Tagen und 2 freiwilligen Tagen bis je 16.30Uhr zu machen um den angegliederten Hort(mit Kindergarten) aufzulösen.

Aber:
ICH will meine Kinder selber betreuen und das kommt für mich KEINES Falls in Frage.

das sehen die meissten Eltern ähnlich, von den knapp 100 Schülern sind vielleicht 10 im Hort...die anderen Eltern arbeiten bis Mittags und holen die kids eben nach der Schule um 13 Uhr ab - oder sind, so wie ich ja auch, ganz zuhause(mit arbeitenden Männern wohlgemerkt;-)).

Kann die elternschaft so einen Bechluss kippen ?
Mit einfaher Mehrheit?
Mit 2/3-Mehrheit?

Wobei sich die Schule echt selber ins Knie schiesst mit der Aktion - ich und viele Andere würden ihre Kinder dann woanders hinschicken, was das AUs für die schule(die eh mit Sondergnehmigung unterrichtet) bedeuten würde...

ich frage mich auch, was das soll....

lg

melanie mit 4 kids(8,7,3,1)

Beitrag von mausmitmaus 23.05.11 - 10:56 Uhr

Hallo Melanie,

ich kenne mich da leider mit der rechtlichen Situation nicht aus.
Aber ich drücke Dir sämtliche #pro#pro damit Eure Schule keine Ganztagsschule wird.
Für mich wäre es auch schlimm, wenn meine Kinder in ne Ganztagsschule müßten. Bin übrigens auch Hausfrau mit verdienendem Mann!;-)

Also viel Glück#klee
Würde mich auch interessieren, ob man als Eltern(schaft) da was dagegen machen kann?

liebe Grüße
Gabi

Beitrag von anarchie 23.05.11 - 11:24 Uhr

hallo!

danke;-)

Also, sie gehen DEFINITIV nicht ganztags zur Schule...notfalls wechseln wir die Schule.
Glücklichweise gibt es hier noch eine gute Alternative, wenn auch der Weg etwas unbequemer wäre..aber dann ist das eben so.

lg

melanie

Beitrag von sillysilly 23.05.11 - 11:01 Uhr

Hallo

ich denke daß ihr ganz eventuell ein Mitspracherecht habt - wenn ihr schon an der Schule seid. Also schon Elternschaft. Aber eigentlich denke ich, daß die Schule das alleine entscheiden kann - wobei es gegen den Elternwillen ja nicht gerade sinnvoll ist.
zukünftige Eltern werden bestimmt nicht gefragt - z.B. wenn die Kinder dann da in die erste Klasse kommen

Schon komisch, hier bräuchten wir händeringend mehr Ganztagsplätze, mehr Klasse - da wird kaum was gemacht
und da wo anscheindend nicht so der Bedarf ist - wollen sie es euch aufs Auge drücken

und gerade Gantztagsschule, Ganztagsklasse ist nur sinnvoll mit einem guten Konzept, sinnvoller Pädagogik und Lehrern die da wirklich dahinter stehen ......


Grüße Silly

Beitrag von anarchie 23.05.11 - 11:23 Uhr

hallo!

na, ich hab ja schon 2 Kinder da;-)

ich weiss auch nicht, was das soll...völlig unsinnig...aber wer weiss, was dahinter steckt, da muss ich mich mal klug machen denke ich.

lg

melanie

Beitrag von delfinchen 23.05.11 - 11:04 Uhr

hallo,

ich denke, wenn kein bedarf da ist, kann die schule das nicht einfach so machen. fragt mal am schulamt nach.
ich halte euch auch die daumen, dass ihr bei der halbtagsschule bleiben könnt. bei uns an der schule gibt es eine klasse pro jahrgang, die ganztags zur schule geht, die anderen halbtags. das finde ich super, weil man die wahl hat. ich will meine kinder nachmittags auch selbst betreuen und bin daher gegen eine verpflichtende ganztagsschule. es sollte aber das angebot geben, dass man sein kind ganztags schicken kann, klar - und wer einen platz braucht, soltle ihn auch bekommen, auch klar. aber wer sein kind selbst betreuen will, sollte ebenso die möglichkeit haben.

vielleicht könnt ihr ja den vorschlag machen, dass es an der schule eine ganztagsgruppe gibt, jahrgangsgemischt natürlich. für die betreuung der hausaufgaben und ein freizeitangebot ist es ja irrelevant, welchen jahrgang die kinder besuchen.
ich kann mir aber vorstellen, dass so eine ganztagsgruppe nicht mit zusätzlichen stunden gefördert wird - wobei die 6 stunden, die es in bayern pro ganztagsklasse zusätzlich gibt, ja auch ein witz sind .....
aber fragen kostet nichts - macht den gegenvorschlag mit der ganztagsgruppe, da habt ihr dann auch die eltern der kinder im boot, die ihr kind ganztags zur schule geben wollen/ müssen.

lg,
delfinchen

Beitrag von anarchie 23.05.11 - 11:10 Uhr

Hallo!


Naja, Hort und KiGa sind ja auch dem Gelände - und es sind auch genug Plätze da. Das ist also nicht das Problem.

ich hatte ja auch gesagt, dass eine offene ganztagsschule vielleicht ein Weg wäre, so dass die Eltern wählen können...

na, noch ist nichts beschlossen - ich habe nur durch einen gute Kontakt zur behörde nen Tipp bekommen, dass das gerade unter der hand angekurbelt wird ...und werde mich da jetzt mal einmischen#schein

lg

Beitrag von delfinchen 23.05.11 - 11:40 Uhr

ja, gute idee.
wie du schreibst, es gäbe ja auch noch die offene ganztagesschule, aber anscheinend soll doch wieder allen das gleiche übergestülpt werden.
wie oft geschrieben, ich bin nicht generell gegen ganztags, ob offen oder gebunden, ich möchte nur die wahl - da ich jahrelang ganztagsklassen geführt habe, weiß ich, dass eben nicht alles gold ist, was glänzt.
und wenn ich mit meinen zwillingen alleine hausaufgaben mache, ist das immer noch eine bessere hausaufgaben-betreu-situation als 12 schüler und 1 lehrer - und das gilt ja nur für den fall, das man glück hat. bei mir waren es 24 schüler auf einen lehrer - da kann man da ja echt wahnsinnig viel unterstützung geben *ironie off*.
zudem möchte ich den nachmittag mit meinen kindern verbringen, solange sie das noch wollen. mit 12 haben sie wahrscheinlich dann eh andere interessen, als mit mama ins freibad gehen, geocaching zu machen, inliner zu fahren oder was auch immer. aber diese zeit, solange sie noch mit mama zufrieden sind, will ich nutzen. und da ich es beruflich und finanziell vereinbaren kann, möchte ich meine kinder eben nicht erst um 17 uhr zuhause haben und dann grad mal 2 - 3 stunden mit ihnen haben, wobei in diese zeit ja auch noch essen kochen, essen, hausaufgaben nachsehen usw. fallen würde - ds ist mir auch zu wenig.
ab der 7. haben sie eh soviel nachmittagsunterricht, dass es tagesweise auch ganztageskinder werden und dagegen kann man dann ja logischerweise nichts machen. aber solange es geht, möchte ich nachmittags für meine mäuse selbst verantwortlich sein.

viel erfolg euch!!!!!! vielleicht verrätst du ja, wie es ausgegangen ist, würde mich interessieren.

lg,
delfinchen

Beitrag von sohnemann_max 23.05.11 - 11:05 Uhr

Hi,

nein, offiziell können wohl die Eltern nicht viel ausrichten. Wenn es beschlossen ist, ist das die vollendete Tatsache. Aber Ihr könnt doch im Vorfeld schon handeln, zumal sich die Schule ja dann selbst ins Aus schiesst, wie Du sagst. Sammelt Unterschriften, sprecht vorm Rektor oder ggfs. beim Bürgermeister

Bestimmt gibt es da eine Möglichkeit die Schule zu retten, so wie es jetzt ist und nicht zu einer zwingenden Ganztagsschule wird.

Oder aber die wichtigen Schulräte haben etwas ganz anderes im Kopf und haben vor die Schule dichtzumachen. Einen Grund gibts wahrscheinlich nicht, also wird es über Umwege versucht.... möglich ist alles.

Ich persönlich würde mein Kind auch nicht den ganzen Tag in die Schule geben. Max war die ersten 6 Monate im Hort. Ab Januar betreue ich ihn wieder selbst, was besser ist. Jetzt kann er nachmittags wenigstens tun und lassen was er möchte bzw. in wieder in Sport gehen. Niemals wieder Hort und eine Schule bis Nachmittags schon gleich gar nicht - zumindest nicht in den ersten 4 Jahren.

Also wie gesagt, immer schön auf die Hinterbeine stellen.

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 2 Jahre

Beitrag von anarchie 23.05.11 - 11:22 Uhr

Hallo!

Noch ist nichts beschlossen, ich habe von einem guten Kontakt in der behörde einen tipp bekommen...eben deshablb will ich schnell wissen, was sache ist - und was evtl. noch abwendbar...

Die rektorin ist leider wohl treibende Kraft...(aber eh nur komissarisch eingesetzt..)..

der schulsenator hat lediglich zugesichert, dass die schule bestehen bleibt...hm...ich muss mich da mal zeitnah klug machen..

Wir haben eben auch ziemlich aktive nachmittage mit Musikschule(ein Kind geige, eines Schlagzeug), reiten, tanzen, breakdance, viel Spielbesuch und einagch nur zusammen was machen...das will ich keinesfalls aufgeben.

lg

melanie

Beitrag von anja1968bonn 23.05.11 - 11:08 Uhr

Wie das rechtlich aussieht, weiß ich nicht - aber ich denke schon, dass ihr euch da zur Wehr setzen könnt. Hier in NRW wurden vielerorts die Horte aufgelöst, und auf einmal waren die Schulen in der Pflicht, für eine Betreuung zu sorgen. Bei den meisten Schulen ist es so gelöst, dass die ehemaligen Hortkinder in die freiwillige Betreuung nach der Schule gehen, die anderen Kinder (die ohne vorherige Hortbetreuung) aber weiterhin nur vormittags zur Schule gehen.

Ich vermute, die Stadt hat Sorge, dass sich die Betreuung bei zu wenigen Anmeldungen nicht trägt, aber es ist ja absurd, dass dann Kindern ohne Betreuungsbedarf ein solcher dann aufgezwungen werden soll.

Wehr euch, ich drücke euch die Daumen!

Anja

Beitrag von anarchie 23.05.11 - 11:18 Uhr

hallo..

naja, hier ist das nicht wirklich sinnig, da der angeschlossene Kiga ja die Hortnetreuung bietet und eh bis 16.30Uhr geöffnet hat...

mit einer freiwilligen ganztagsbetreuung hätt eich natürlich kein Problem - fest steht nur, dass meine Kinder mittags heim kommen.

ich sehe vor Allem keinen Sinn darin..#kratz

lg

melanie

Beitrag von anja1968bonn 23.05.11 - 11:26 Uhr

Wenn bei euch gar kein Bedarf nach Mehrbetreuung ist, macht das echt keinen Sinn ...

Bei uns hatte der Wechsel von Hort zu OGS-Betreuung etwas mit verschiedenen Geldtöpfen zu tun. Ein noch zwei Jahre zuvor ausgebauter Hort (direkt neben der Schule) wurde in der Folge bis auf einige Restplätze geschlossen; die Kinder, die Betreuung brauchen, mussten das Angebot der neu errichteten Betreuung im Rahmen der Offenen Ganztagsschule nutzen - das verstehe wer will!

LG

Anja

Beitrag von robingoodfellow 23.05.11 - 11:09 Uhr

Aber vielleicht kommen nach Euch Eltern die verzweifelt auf diesen Schritt warten weil sie eben nicht nur bis Mittags arbeiten bzw. Schichtdienst haben und sich riesig freuen wenn die Schule umgestellt wird?

Wenn das Konzept gut ist, würde ich es mitmachen und micht nicht gleich querstellen. Auch mit Gedanken auf andere Eltern für die es eben wichtig wäre.

Ich arbeite zum Beispiel auch nur Teilzeit, aber da die Bibliotheken erst um 19.00 Uhr schließen habe ich auch Schichtdienst. Heute komme ich zum Beispiel erst um 20.15 Uhr nach Hause.

LG

Beitrag von anarchie 23.05.11 - 11:15 Uhr

hallo!

es gibt auf dem gelände einen Hort - und auch genug Plätze...der soll aber aufgelöst werden, WEIL die schule ganztagsschule werden soll.

Alternativ könnte man ja eine offene Ganztagsschule anbieten, so dass die eltern wählen können - damit würde die schule auch für Andere interessanter und die Anmeldezahlen würden steigen...

Aber ich bin zuhause WEIL ich meine Kinder selber betreuen möchte - und gebe sie 100% NICHT in Ganztagsbetreuung.
Ob andere Eltern vielleicht diese betreuung ersehen, weiss ich nicht...und ich bin da auch in erster Linie MEINEN Kindern verpflichtet.
Wie gesagt: es GIBT Hortbetreuung.

Eine verpflichtene Nachmittagsaufbewahrung für meine Kinder werde ich mit allen Mitteln zu verhindern versuchen - oder die schule wechseln.

lg und danke für die Antwort

melanie

Beitrag von tauchmaus01 23.05.11 - 11:40 Uhr

Hallo,

für uns wäre das auch nichts. Habe meine Kinder nicht in die Welt entlassen damit sie Fremdbetreut werden. Alle Hobbys könnten wir dann streichen da diese ja in der Pflichtschulzeit sind (Reiten, Ballett, Voltigieren) und auch gemeinsame Unternehmungen wie Skifahren im Winter würden dann ausfallen oder sich auf diese 2 Tage beschränken (am Wochenende zu voll).

Ich drück fest die Daumen dass es nicht so kommt, bei uns wird jedes JAhr gefragt wer Interesse hat, an unserem Ort gibt es für jeden Jahrgang einen Ganztagsklasse aber an einer anderen Schule.

Mona

Beitrag von anarchie 23.05.11 - 20:46 Uhr


Ja, wir haben halt auch viele Hobbys
(Tochter: Reiten, Geige, Hip-Hop,
Sohn: Schlagzeug, Breakdance, skaten)...und mein Mann ist spätestens 15.30Uhr hier - Nachmittage sind hier klar Familien-und Kinderzeit.
Ausserdem haben wir oft Spielbesuch, oder meine Kids sind unterwegs..

Und: ich habe meine Kinder doch gerne um mich!!!
Warum soll ich sie von anderen Leuten erziehen und aufziehen lassen?

lg

Beitrag von marion2 23.05.11 - 11:57 Uhr

Hallo Melanie,

deinen Kindern täte es gut, wenn ihnen bei den Deutschaufgaben von jemand anderem geholfen würde als von dir.

Nichts für ungut - aber genau das ging mir gerade durch den Kopf. (Es sind nicht die in der Eile vergessenen Buchstaben, die mir ins Auge sprangen.)

Gruß Marion

Beitrag von anarchie 23.05.11 - 13:55 Uhr

Ich bin so froh, dass du keine anderen Sorgen hast#rofl

Ich bin der deutschen Sprache in Wort und Schrift durchaus mächtig und demnach auch in der Lage, fehlerfreie Texte zu verfassen.
Wenn ich allerdings schnell und abgeklenkt tippe, dann vergesse ich durchaus Satzzeichen, Buchstaben, verdrehe Selbige, etc...
Das ist kein Unvermögen, wenn du das fürchtest.:-p
Und in handgeschriebenen Texten passiert mir das nicht.
In Solchen, die auf der Tatstaur geschrieben wurden, auch nicht - wenn ich langsamer schreibe und darauf achte, was ich - zugegeben - eher selten mache.

Keine Angst, meine 15 Punkte-Prüfung im Deutsch-Abitur war weder eine Anwesenheitsprämie, noch durch pädagogische Punkte aufgestockt.#rofl

Und anbei:
Wen es dich beruhigt , kann ich dir sagen, dass mein Mann Deutsch am Gymnasium unterrichtet.;-)

Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell hier in Schubladen sortiert wird...

amüsierte Güße

Melanie

Beitrag von delfinchen 23.05.11 - 14:14 Uhr

Hallo,

muss halt dein Mann mit den Kindern Deutschhausaufgaben machen #rofl.


Nein, im Ernst: man merkt sehr wohl, dass du der deutschen Sprache mächtig bist. Das macht man - zumindest ich mach das so - nämlich nicht an ein paar Tippfehlern fest, sondern am Gebrauch der Grammatik und am hypotaktischen Syntax :-) - beides ist durchwegs einem Deutschabi angemessen :-D. Also, lass dich nicht ärgern!

Liebe Grüße,
delfinchen

Beitrag von tomama 23.05.11 - 14:46 Uhr

Hallo Melanie,

wenn Dein Mann Lehrer ist, weiß er da denn nicht bescheid?

lg Tomama

Beitrag von anarchie 23.05.11 - 20:14 Uhr

Nicht ad hoc...

Er muss sich auch erst schlau machen - ist ja nicht gerade alltäglich;-)

Beitrag von tomama 23.05.11 - 21:52 Uhr

Hallo,

das glaube ich. Aber er sitzt doch an der Quelle. Wendet Euch doch an die Schulbehörde, die müßten Euch doch weitere Auskunft geben können.

lg Tomama

Beitrag von marion2 23.05.11 - 15:16 Uhr

und ich erst #rofl es ist das "ss"

Mein Abi war noch ohne Punkte #gruebel ich hab keine Ahnung, was 15 Punkte bedeuten.

Ich hab dich nicht in eine Schublade einsortiert - das machst du ganz allein. :-P

Selbst wenn wir dich rausnehmen, gibt es sicher eine Menge Kinder, denen es gut täte, in die Nachmittagsbetreuung zu gehen....

Gruß Marion

Beitrag von delfinchen 23.05.11 - 15:30 Uhr

klar gibt es eine menge, für die das angebracht wäre, das bestreitet niemand.

an unserer schule sind es aber gerade diese kinder, die eben NICHT in die ganztagesklasse gehen. und in den ganztagesklassen sitzen oft die kinder, sie aus einem so stabilen familiären umfeld kommen und in denen zum teil die mütetr auch nachmittags zuhause sind, dass sie ganztags gar nicht "bräuchten", den eltern aber ein anliegen ist, weil sie der meinung sind, dass ihre kinder dort besser gefördert werden (können).

wie auch immer - ich würde ganztags für meine kinder auch nicht wollen und hoffe sehr, dass es nicht verpflichtend wird.


lg,
delfinchen