Abstillen- ist das so ok? Was meint ihr?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von 281626 23.05.11 - 22:31 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist jetzt 26 Monate alt, ich bin selbst wieder fast im 6. Monat schwanger, und bisher wurde die Maus generell in den Schlaf gestillt.
Leider konnte sie auch, wenn sie nachts wach wurde, nicht ohne meine Brust wieder einschlafen, so dass meine Nächte sehr "bescheiden" waren bisher.
Das zehrt zum Einen sehr an meinen Kräften, ich muss morgens raus, den Großen zum Kindergarten bringen, und komme tagsüber nicht dazu, mehr als ein paar Minuten (20 Minuten oder so) Schlaf nachzuholen.

Nun war für mich die Schmerzgrenze erreicht, ich mag sie nicht mehr in den Schlaf stillen (Milch kommt eh schon länger keine mehr)...

Ich möchte mal wissen, was ihr dazu meint, WIE ich das jetzt mache... der Text, der jetzt kommt, ist ziemlich lang, aber vielleicht quält sich ja doch jemand da durch...

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Gestern, nach einem weiteren gescheiterten Versuch des Liebsten, dieses störrische kleine Wesen ins Bett zu befördern, gab es den endgültigen Entschluss: die B.ru.st bleibt unter Verschluss. Sie kann gern Mama haben zum Einschlafen. Kuscheln. Singen. Streicheln. Aber ICH BIN KEIN SCHNULLER!

Also Kind geschnappt, da war es mittlerweile schon nach 22 Uhr, und ab ins Bett, mit der Ankündigung, dass sie einen Schnuller und die Flasche mit Milch haben kann, und sonst NIX.

Resultat: 2 Stunden Geschrei, ich musste meinen Bauch in Sicherheit bringen, weil sie wie wild um sich getreten und geschlagen hat aus lauter Wut darüber, dass sie nicht ihren Willen bekam.
Erst habe ich es noch mit Reden, Singen, Streicheln usw versucht, aber davon wurde sie nur noch wütender, also habe ich mich am Ende neben sie gesetzt und habe sie wüten lassen.
Das ging dann noch etwa 15 Minuten, und dann legte sich dieses kleine Wutmonster hin, griff nach meinem Arm, hielt den fest- und war schon eingeschlafen.

Ich war fertig, sie mit Sicherheit auch- aber sie war ohne B.ru.st eingeschlafen. Immerhin...

Heute dann Härtetest: Mittagsschlaf. Ich hatte innerlich mit unseren "Mittagspausen" abgeschlossen, in denen ich sonst immer noch etwas Schlaf nachholen konnte, habe aber trotzdem nach dem Essen die Maus ins Bett befördert.
Die roch wohl schon den Braten, wollte am Liebsten sofort wieder raus (war allerdings hundemüde nach der letzten Nacht), so dass ich sie mehrfach wieder ins Bett verfrachten musste.
Da saß sie dann, wie die Nacht zuvor, trotzend, schimpfend, einfach wütend. Ich weiss nicht, wie lange das gedauert hat. Eine halbe Stunde? Eine ganze?

Immer wieder schrie sie mich an "Mama, geh weg... Geh weg hier", so dass ich mich dann auf ihren Kinderstuhl neben dem Bett setzte... in dem Moment liefen mir dann doch die Tränen, es tat weh, von meinem kleinen Sonnenschein so gnadenlos "weggeschickt" zu werden... irgendwann legte sie sich hin und war auch schon eingeschlafen. Als wäre vorher nichts gewesen...
Der Mittagsschlaf dauerte dann, wie immer, etwa eine Stunde.

Vor dem Abend hatte ich Horror. Wieder stundenlanges Gebrüll, Ausraster, treten und schlagen... kurz vor 21 Uhr habe ich sie ins Bett gepackt, mit einer Flasche Milch und dem festen Willen, ruhig aber konsequent zu bleiben.
Erst gab es das übliche Ritual: Spieluhr, Singen, Nachtgebet, Küsschen und "Gute- Nacht"- Sagen. Nach etwas Kuscheln meinte sie dann, dringend noch etwas erzählen, trinken, aufstehen, die Spieluhr noch 10Mal aufziehen... ... ... zu müssen.
Zwischendurch kam mal die Frage nach der B.ru.st auf, auf die sie die Standard- Antwort bekam: "Das geht nicht mehr, die B.ru.st ist alle". Ein bisschen Gemecker war die Reaktion, "ich will nicht schlafen/ hinlegen/ kuscheln". Auch das unweigerliche "Geh weg", gefolgt von "Mama, nicht weggehen" (worauf ich mich natürlich wieder zu der Maus gelegt habe)...

Ende vom Lied: die Maus hat sich umgedreht, noch einen halben Roman erzählt- und ist eingeschlafen. Einfach so. Ohne Endlos- Geschrei. Ohne Ausraster.
Und Mama konnte rausgehen, ohne Tränen, ohne schlechtes Gewissen...

_____________________________________

Was sagt ihr? Ich lasse sie NICHT alleine, bin die ganze Zeit bei ihr, bis sie schläft, liege oder sitze (wenn sie mich wegschickt/ extrem tritt) neben ihr und begleite sie ja doch in den Schlaf, nur eben ohne mich als "Nuckel" benutzen zu lassen...

Ist das zu "grausam"? Gäbe es vllt einen sanfteren Weg, und ich komme nur nicht drauf?

Gebt mir doch einfach mal eine Rückmeldung, was ihr dazu meint...

Danke

S.

Beitrag von senzill 23.05.11 - 22:53 Uhr

Oh gott ist das dein Ernst? Du solltest dir mal deinen Text durchlesen..also ich will gleich mal sagen wie lange du stillst ist deine Sache aber es ist schon krass wie du auf die Reaktionen deines Kindes reagierst..ich lese in deinem Text nirgendwo dass du deinem Kind eine klare Grenze aufzeigst was erstens Gewalt gegen dich betrifft und auch überhaupt irgend eine klare Linie in Sachen Konsequenz. Was bitte ist grausam daran ein 26 Monate altes Kind abzustillen? Der beste Weg ist endlich einfach eine Erziehungsperson zu werden du weinst weil dein Kind dich wegschickt...wenn du meine ehrliche Meinung hören willst du läss dich von deinem Kind absolut ausspielen und benutzen und sie weiß das anscheinend ganz genau. Man kann liebevoll und konsequent zugleich sein. Wenn mein Kind auch nur versucht nach mir zu treten dann gebe ich ihm sehr wehement zu verstehen dass das auf keine Fall geht und schau mal du darfst doch dein Kind wenn es wütend und sauer ist ( was verständlich ist du hast es seit es denken kann in den Schlaf gestillt und aufeinmal wird ihm dies verweigert) nicht einfach machen lassen und dann auch noch singen und streicheln????? Wie soll das Kind denn das verstehen? In Ruhe lassen bzw bei Schlagen und Treten klar Grenzen setzen und erst wieder dem Kind anbieten wenn sie sich beruhigt hat bzw nicht mehr nach dir tritt oder schlägt.
Wieso lässt du ihr alles durchgehen? Erziehst du auch irgendwo? Zehnamal Spieluhr aufziehen, aufstehen, trinken bliblablub das gibt es alles nicht mehr nach dem Ritual man muss doch irgendwo mal nen Punkt machen.......Ich kann dich da gar nicht verstehen das sind alles hausgemachte Probleme.

Beitrag von senzill 23.05.11 - 22:55 Uhr

Hm naja das ist wahrscheinlich wirklich nicht dein Ernst...echt schade, dass hier immer mehr so komische Beiträge und Fragen landen.

Beitrag von muehlie 23.05.11 - 23:39 Uhr

Ich finde, wenn du sie bereits so lange gestillt hast, ist ausgerechnet jetzt, wo du wieder schwanger bist - und deine Tochter spürt instinktiv, dass es demnächst irgendwas Neues in ihrem Leben gibt - der denkbar schlechteste Augenblick, um von einem auf den anderen Tag abzustillen.
Übrigens, dass du nicht der "Schnuller" bist, sondern der Schnuller nur ein kläglicher Brustersatz, sollte dir doch nach so langer Zeit eigentlich klar sein, oder? Ich verstehe irgendwie nicht, wie man nach so langer Stillzeit plötzlich Ansichten vertritt, die ich hier ansonsten eher von Schwiegermüttern und alten Tanten lese. ;-)

Also: ja, ich finde es tatsächlich grausam. Meine Tochter hat tagsüber auch so ihre Momente, in denen sie bockig und stur ist, weil sie nicht ihren Willen bekommt. Und weil sie lernen soll, dass eben nicht alles geht, lasse ich sie dann auch bocken und toben. Aber das ist, wie gesagt, nur am Tag. In die Nacht sollte kein Kind jemals mit negativen Gefühlen gehen.

Beitrag von josili0208 23.05.11 - 23:57 Uhr

Sorry aber das ist ja nun wohl auch total überzogen. Das Kind wird nur lernen müssen, ohne Brust einzuschlafen, es ist nicht abends plötzlich ausgesetzt worden. Bis zum neuen Baby ists ja noch ein bisschen hin, also finde ich, ist der Zeitpunkt schon angemessen. Soll sie zu all dem Trubel dann auch noch Tandem stillen in ein paar Wochen? Vielleicht 2 Kinder abwechselnd nachts? Man sollte nur stillen, solange es BEIDE wollen, hier will die Mutter aus gutem Grund offensichtlich nicht mehr.

Beitrag von muehlie 24.05.11 - 00:13 Uhr

Ja, ja, das Übliche wieder: "man sollte nur stillen, solange es BEIDE wollen", aber wenn Mama plötzlich nicht mehr will, dann zählt die zweite Seite nicht. Dann MUSS es das Kind eben akzeptieren, notfalls einfach auf die harte Tour. Schließlich sitzt Mama am längeren Hebel. Und überhaupt hat Mama eben entschieden, JETZT schwanger zu werden, und man kann ihr doch die Doppelbelastung nicht zumuten, das muss doch ein Kind mit zwei Jahren schließlich einsehen... #bla #augen

Nein, tut mir leid. Das ist und wird niemals etwas sein, was ich unterschreiben würde.

"Soll sie zu all dem Trubel dann auch noch Tandem stillen in ein paar Wochen? Vielleicht 2 Kinder abwechselnd nachts?"

Ja und? Warum denn nicht? Geht ganz ausgezeichnet, kann ich durchaus weiterempfehlen. Ansonsten sollte sich eine Frau eben etwas anderes überlegen, anstatt ihrem Kind die Brust - für ihr Kind bisher ein Zeichen von Nähe und Geborgenheit - ausgerechnet dann zu entziehen, wenn das Kind diese angesichts der anstehenden großen Veränderung besonders braucht.

Beitrag von josili0208 24.05.11 - 10:34 Uhr

Bist Du auch eine dieser Mütter die ihre Persönlichkeit an der Kreissaaltür abgeben und den Rest ihres Lebens für ihre Kinder opfern? Entschuldige, aber eine Mutter muss immernoch über ihren Körper bestimmen dürfen und kein Kind trägt psychische Schäden davon weil es mit 2 (!!) Jahren abgestillt wurde und nicht bis zur Einschulung nuckeln dürfte.
Was nutzt es denn den Kindern, wenn Mama irgendwann zusammenbricht, weil sie Sklave ihrer eigenen Kinder gworden ist?

Beitrag von muehlie 24.05.11 - 11:28 Uhr

"Bist Du auch eine dieser Mütter die ihre Persönlichkeit an der Kreissaaltür abgeben und den Rest ihres Lebens für ihre Kinder opfern?"

#rofl Ach, schön! Ich hätte gestern echt Wetten darauf abschließen können, welche "Argumente" deinerseits kommen werden. Ich hätte so Recht gehabt.
Aber zu deiner Info: ich gehöre einfach zu den Müttern, für die die Erfüllung der Bedürfnisse ihrer Kinder weder etwas mit Sklavenarbeit noch etwas mit Aufgabe der eigenen Persönlichkeit zu tun hat. Und mir geht es verdammt gut dabei, weil ich mir eben nicht die Abende/Nächte mit sinnlosen Machtkämpfen um die Ohren schlage. :-p
Nein, das Kind wird sicherlich keine psychischen Schäden davontragen, weil es mit 2 Jahren (schau mal, geht auch ohne Ausrufezeichen ;-)) abgestillt wurde, aber die Art, WIE es abgestillt wird, und auch der Zeitpunkt (kurz vor Ankunft des neuen Babys) gehen eventuell nicht spurlos an dem Kind vorbei und werden sich vielleicht schon bald, wenn das Baby da ist, rächen.

Aber sag mal, woher kommt überhaupt diese Haltung von dir? Die Schlagworte sind ja immer wieder dieselben. Empfindest du deine Mutterrolle wirklich als so schwer, herausfordernd und entbehrungsreich? Das täte mir wirklich leid, Kinder sollen doch eigentlich auch irgendwo Spaß machen. Oder ist das einfach nur irgend so ein militantes Feminismus-Ding: die Frau nimmt gerade noch so ihre Rolle als Austragende des Babys in Kauf, aber danach möchte/muss sie wieder selbst "über ihren Körper bestimmen", weil alles andere ein Zeichen von Schwäche und fehlender Gleichberechtigung wäre?

Wie gesagt, meins ist das einfach nicht. Ich treffe Entscheidungen über den Zeitpunkt wichtiger Veränderungen im Leben des Kindes (alleine ein-/schlafen, abstillen etc.) lieber MIT dem Kind und nicht anstelle des Kindes. Damit bin ich bisher immer noch am besten gefahren.

Beitrag von josili0208 24.05.11 - 12:05 Uhr

>ich gehöre einfach zu den Müttern, für die die Erfüllung der Bedürfnisse ihrer Kinder weder etwas mit Sklavenarbeit noch etwas mit Aufgabe der eigenen Persönlichkeit zu tun hat.< Da liegt das Problem, nicht jeder quersitzende Pups eines Kindes sind dringend zum Leben notwendige Bedürfnisse. Wenn Eltern einem Kind den Schnuller abgewöhnen, schreien auch alle "hart bleiben!" "er wird schon drüber wegkommen" usw. Ich finde einfach, es gibt für alles einen Zeitpunkt und es ist nicht heldenhaft von Mama bzw. beiden Eltern, Inkonsequenz und fehlendes Durchsetzungsvermögen unter dem Deckmantel der "Erfüllung der Bedürfnisse" des armen Kindes zu verstecken. Man (Mama) kann einem langzeitgestillten Kind auch anders Liebe geben, wenn sie nicht mehr stillen möchte.

>Aber sag mal, woher kommt überhaupt diese Haltung von dir? Die Schlagworte sind ja immer wieder dieselben. Empfindest du deine Mutterrolle wirklich als so schwer, herausfordernd und entbehrungsreich? Das täte mir wirklich leid, Kinder sollen doch eigentlich auch irgendwo Spaß machen. Oder ist das einfach nur irgend so ein militantes Feminismus-Ding: die Frau nimmt gerade noch so ihre Rolle als Austragende des Babys in Kauf, aber danach möchte/muss sie wieder selbst "über ihren Körper bestimmen", weil alles andere ein Zeichen von Schwäche und fehlender Gleichberechtigung wäre? <

Weder noch. Es ist meine Einstellung zum Muttersein. Ich liebe meine Kinder und ich liebe mein Leben. Mir wird nachgesagt, ich hätte 3 verwöhnte Einzelkinder. 2 davon habe ich gestillt bis sie 2 waren. Dann habe ich ähnlich abgestillt wie die TE, weil ICH es so wollte und weil das Stillen zu einem Machtkampf wurde. Es ging nicht mehr um Bedürfnisse. Meine Kinder machen mir Spass, trotzdem lebe ich mein Leben und meine Erziehungsansichten, die ziemlich klar sind und in denen nicht viel Platz für Pseudo-Psychoanalyse meiner ach-so-sensiblen-Kinder ist. Gibt es ein Problem, reden wir drüber und lösen es. Andere Dinge (allein schlafen usw.) regeln sich von selbst, da muss nichts beschlossen oder entschieden oder schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden. Meine Kinder sind toll, aber sie sind nicht Herrscher meiner Gedanken.


Beitrag von muehlie 24.05.11 - 12:31 Uhr

Was für ein Umschwung: eben war es noch fehlende Persönlichkeit, jetzt ist es Inkonsequenz und fehlendes Durchsetzungsvermögen. Noch irgendwas, was du mir gerne andichten möchtest? ;-)
Ich betrachte übrigens das Nuckelbedürfnis eines Kleinkindes zum nächtlichen Beruhigen und "Runterkommen" nicht als "quersitzenden Pups", sondern durchaus als legitimes Bedürfnis. Aber dass wir in verschiedenen Punkten unterschiedlicher Ansicht sind, ist ja mittlerweile mehr als deutlich geworden.

"Dann habe ich ähnlich abgestillt wie die TE, weil ICH es so wollte und weil das Stillen zu einem Machtkampf wurde."

Ja, ja, weiß ich doch schon. Zum Stillen gehören deiner Ansicht nach immer zwei Seiten: eine Mama, die über Dauer und Zeitpunkt bestimmt, und ein Kind, das sich dieser Entscheidung beugen muss. Ist doch schon längst alles geklärt. ;-)

Beitrag von josili0208 24.05.11 - 12:44 Uhr

Ich habe Dir gar nichts angedichtet, Dich nicht mal persönlich angesprochen, aber jeder zieht sich die Jacke an die ihm passt ;-)

Zum Stillen gehört immernoch gesunder Menschenverstand und ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt, aufzuhören. Es gibt ja auch Flaschenkinder mit 4Jahren oder Kinder die noch einen Schnuller zum Schlafen brauchen, wenn sie zur Schule kommen. Bedürfnisse schön und gut, aber man muss halt unterscheiden können, wo das natürliche Bedürfnis aufhört und die in Abhängigkeit grenzende Gewöhnung anfängt. Das ist alles.

Mein ach so armes Kind konnte, mit knapp 2 seiner natürlichen Bedürfnisse beraubt ;-) endlich mal ruhig schlafen, mehr als eine Stunde am Stück. Sie konnte mich mal aus dem Raum gehen lassen, ohne Panik zu schieben dass ihre Mama (Brust) nicht wiederkommt. Für sie war das Abstillen eine Erleichterung.

Keine schlagkräftigen Argumente mehr? #winke

Beitrag von muehlie 24.05.11 - 13:18 Uhr

Ah, ich wusste doch, dass da noch was kommt: jetzt sind wir bei der Abhängigkeit angelangt. Fehlt eigentlich nur noch das Argument mit dem langen Stillen als Ersatzbefriedigung für die Mama. Oder habe ich noch was vergessen?

"... man muss halt unterscheiden können, wo das natürliche Bedürfnis aufhört..."

Dann erkläre mir doch mal bitte, anhand welcher Kriterien du das festgemacht hast, dass das Nuckeln bei deinem Kind mit knapp 2 Jahren kein natürliches Bedürfnis, sondern nur noch Gewöhnung ist. Immerhin sagen WHO und diverse Anthropologen ja etwas ganz anderes. Und jetzt komm bitte nicht mit sowas wie: "Jedes Kind ist halt anders, und mein Kind...", denn das wäre ja wohl gelogen. Immerhin hat dir dein Kind ja wohl kein Zeichen gegeben, dass es JETZT bereit ist, auf die Brust zu verzichten.

"Mein ach so armes Kind konnte, mit knapp 2 seiner natürlichen Bedürfnisse beraubt endlich mal ruhig schlafen, mehr als eine Stunde am Stück."

Und was hat das mit dem Stillen zu tun? Meine Tochter schläft seit bestimmt einem Jahr oder mehr fast jede Nacht durch und wird trotzdem noch gestillt. Irgendwie konstruierst du da anscheinend Zusammenhänge, wo keine sind. #kratz

Beitrag von josili0208 24.05.11 - 14:53 Uhr

Ich habe gern gestillt. Irgendwann, als sie immer selbständiger wurde , tagsüber ass und trank was ihr vor die Nase kam und zb. auch nachts mal bei Oma geschlafen hat, verlangte (ja, sie verlangte und bestand auf ihr "Recht") sie "ihre" Brust wenn sie ins Bett ging (aber nur wenn ich da war, wenn nicht wars ihr komplett egal, sie drehte sich um und schlief einfach) und jedes Mal wenn sie nachts aufwachte, das war von Geburt an alle 1-2 Stunden. Irgendwann wachte sie auf, WEIL sie mich vermisste und klebte die komplette Nacht an mir. Bei anderen Leuten konnte sie komischerweise ohne Körperkontakt durchschlafen, bei mir brach Wutgebrüll aus wenn ich nicht gleich und sofort das Shirt hochschieben wollte. Ich sah das als eindeutiges Zeichen und hatte irgendwann keine Lust mehr, das war für mich kein schönes Stillen mehr sondern Abhängigkeit.
Schön dass Deine Tochter trotz stillen durchschläft, meine Kinder konnten das nie und die Tochter der TE kanns auch nicht, deswegen ja ihr Problem...
Andere können ihre Kinder von mir aus bis 3, 4 oder 5 stillen, ist mir völlig egal, aber wenn Kinder so extrem schwierige Schläfer werden und gar nicht mehr ohne Brust auskommen, wenn sie es ja eigentlich nicht mehr brauchen... finde ich, ist Abstillen eine gute Idee.
Meine grosse Tochter war mit knapp 3 komplett von ihrem Schnuller abhängig, ohne ging gar nichts mehr. Eines Tages haben wir ihn plötzlich verschwinden lassen. Kalter Entzug sozusagen. Wir hatten nicht das winzigste Problemchen, weil es nicht mehr um das Bedürfnis des Nuckelns ging sondern um das blosse Besitztum des Schnullers. Der richtige Zeitpunkt ebend. ;-)

Die WHO ist mir völlig wurscht, oder unterstellt die mir jetzt das 2 Jahre stillen viel zu wenig ist? #gruebel

Ersatzbefriedigung für die Mutter? Ist das ein Männerargument? Zählen 2 Jahre stillen denn nun als Langzeitstillen oder doch erst ab 3 Jahre?

Beitrag von muehlie 25.05.11 - 10:42 Uhr

"Ersatzbefriedigung für die Mutter? Ist das ein Männerargument?"

Keine Ahnung, wo das herkommt. Sag bloß, du hast das noch nie hier oder anderswo gelesen? Ist doch DAS Argument schlechthin, mit dem die Notwendigkeit des "rechtzeitigen Abstillens" begründet wird. ;-)

Also um das noch mal klarzustellen: prinzipiell finde ich es vollkommen okay, wenn eine Mutter ihr Kind nach zwei Jahren oder schon nach einem Jahr oder, wenn sie unbedingt darauf besteht, auch noch früher abstillt. Was ich aber nicht okay finde, ist, wenn dieses Abstillen von Knall auf Fall und gegen den offensichtlichen Protest des Kindes geschieht. Warum ein Kind noch die Brust beansprucht, finde ich dabei noch gar nicht mal so wichtig - außer im Fall der TE, denn eine erneute Schwangerschaft und die Aussicht auf gewaltige Veränderungen sind für ein Kleinkind mitunter schwer zu verdauen, auch wenn wir meinen, es bekommt davon kaum etwas mit.
Ich habe meinen Sohn mit ca. 3,5 Jahre abgestillt. Zu diesem Zeitpunkt "brauchte" er die Brust eigentlich auch schon längst nicht mehr (mit 2,5 Jahren war er mal alleine mit Papa ein ganzes Wochenende weg - vollkommen ohne Brust und Probleme), aber wenn er nachts aufwachte und zu mir ins Bett krabbelte, konnte/wollte er eben nicht ohne. Ich habe dann tagsüber mit ihm geredet und einen Plan gemacht, ab wann wir es mal ohne nächtliches Stillen versuchen sollten, und so sind wir dann ganz allmählich und sanft davon abgekommen.
Die WHO und die Anthropologen hatte ich nur erwähnt, weil du vom richtigen Zeitpunkt fürs Abstillen gesprochen hast. Der richtige Zeitpunkt ist nämlich individuell ganz verschieden, liegt aber generell irgendwo zwischen 2 und 7 Jahren. Für mich ist dieser Zeitpunkt dann, wenn ich das Kind ohne solche Kämpfe wie oben beschrieben vom Stillen abbringen kann. Immerhin geht es hier nicht um eine gesundheitlich schädliche und/oder teure schlechte Angewohnheit, wo ich das Kind tatsächlich auf kalten Entzug setzen muss, sondern um das Stillen mit all seinen hundert Vorteilen. ;-)

Naja, wie schon an anderer Stelle geschrieben, die nächste Nacht lief bei der TE ja besser, und ich hoffe sehr, dass es jetzt auch so bleibt. Es ging in diesem Thread ja darum, seine Meinung zu diesem Vorgehen zu sagen, und mehr wollte ich eigentlich auch nicht. #winke

Beitrag von josili0208 25.05.11 - 12:20 Uhr

Warum warst Du dann nicht gleich so nett und verständig sondern hast erstmal draufgehauen? ;-)
Klingt doch schon viel weniger millitant, wenn Du das so schreibst :)
lg jo

Beitrag von muehlie 25.05.11 - 12:48 Uhr

Ich war doch nett. #schein DU hast doch direkt draufgehauen, dass meine Ansichten "total überzogen" seien. :-p ;-)

Ich bin gar nicht militant, militante Menschen und Prinzipienreiter wirken immer so unentspannt. Dabei würde vielen Müttern ein bisschen mehr Entspanntheit beim Umgang mit Kindern sehr helfen. :-)

Beitrag von putzemann 24.05.11 - 08:10 Uhr

he...

puh-laaanger text :)

also, ich finde es verständlich, dass du abstillen willst, weil man kann eh nicht mehr von stillen reden, weil du ja sagst, dass du keine milch mehr hast. ich denke es ist eher schmusen,kuscheln,mamazeit eben. das ist auch ok-aberrrr -nur wenns für euch beide passt...
nun gut.
ich finde auch, dass du den zeitpunkt nicht so toll gewählt hast,eben weil du schwanger bist und manche kinder da eh schon sehr..naja..eifersüchtig und so reagieren. ich denke du solltest deiner maus erklären warum sie nicht mehr an die brust soll, so von wegen:
du wirst jetzt dann bald eine GROßE schwester, das kleine baby braucht dann die brust....und so eben, aber du musst ihr ganz klar verständlich machen, dass du trotzdem da bist und ihr "mamazeit" habt, also nur du und die maus.
vielleicht kannst du dir was aderes einfallen lassen, also ,abends statt stillen....ähm...sie darf zb. einneus schmusi/ kuscheltier haben, oder sie darf deine haare halten, oder wsa auch immer zu euch passt :)

und,ich denke dann legt sich das.es wird halt dauern.
ich find es gut,dass du so geduldig bist, und immer bei ihr bleibst, danke sie braucht das sehr,
aber ineinem punkt muss ich meiner vorrednerin zu stimmen-
es geht nicht das sie dich so arg tritt(schon gar nicht in den bauch!!)
erkläre ihr mit nachdruck, dass da das baby drin ist,das sie dir &dem n
baby weh tut und, dass wenn sie tritt du weggehst.
sag es ihr 2-3 mal, wenns sie tritt geh kurz raus. (1-2min)
dann komm wieder nett und freundlich rein.
mach es immer so,wenn sie nach der 2/3 aufforderung nicht aufhört, aber bleib jedesmal etwas länger( MAX! 4 min)

und iwe gesagt,es wird besser.
es kann "rückfälle" geben....aber es wirdd!
du machst es gut so.

alles liebe
lg


Beitrag von 281626 24.05.11 - 11:02 Uhr

Hallo,

ich antworte jetzt mal allen in einem Thread, geht schneller...

@ Senzill

Natürlich habe ich meiner Tochter deutlich gemacht, dass sie mich NICHT zu treten hat, ich lasse mir das weder am Tag noch in der Nacht von ihr gefallen.
Wir sind durchaus konsequent in der Erziehung und zeigen ihr, wo die Grenzen sind.

Ich habe jetzt nicht jede einzelne Reaktion meinerseits aufgeschrieben, der Text wäre sonst wohl endlos geworden.

Was daran grausam sein soll, ein Kind in dem Alter abzustillen?
Ganz einfach: sie kannte es bisher nicht anders, sie wollte ja nicht von sich aus damit aufhören, und somit nehme ich ihr mit dem Abstillen ja schon etwas "weg". Und natürlich mache ich mir da auch Gedanken, ich möchte ja nicht, dass sie jeden Abend todtraurig oder verzweifelt ins Bett geht oder denkt, ich hätte sie nicht mehr lieb.

Warum ich weine, wenn ich von meiner Tochter "weggeschickt" werde? Meinetwegen schieb es auf die Schwangerschafts- Hormone, oder ich bin zu weich, oder... meine Güte, es ging mir einfach zu Herzen...


@muehlie

Du verstehst nicht, warum ich nach fast 26 Monaten abstillen möchte?
Ok, erklär ich dir gern:
Mein Tochterkind wird bisher nachts alle 2 Stunden wach, ich komme kaum dazu, mal eine Nacht vernünftig zu schlafen, obwohl ich eigentlich fast jede Nacht bei ihr schlafe.
Das Stillen ist für mich schmerzhaft, vor allem seit ich schwanger bin, aber auch schon vorher.
Aus diesem Grund vertrete ich diese Ansichten... weil ich einfach so nicht weitermachen KANN.

Ich hätte jetzt sicher auch abgestillt, wenn die Schwangerschaft nicht wäre, denn schön ist es für mich schon lange nicht mehr.
Und meine Tochter soll es eben nicht auf die harte Tour lernen, sonst könnte ich Methoden wie Ferber anwenden. Das möchte ich nicht. Ich lasse sie nicht allein, ich gebe ihr trotzdem Nähe und Liebe, wenn sie es denn zulässt... nur die Brust nicht mehr, Mama hat sie trotzdem.

Tandemstillen ist für mich übrigens keine Option, dann schlafe ich ja überhaupt nicht mehr... ist meine Tochter eingeschlafen, wird das Baby wach und umgekehrt, oder wie soll das werden?



@putzemann

Natürlich habe ich meiner Tochter erklärt, warum sie die Brust nicht mehr haben kann. Nicht wegen dem Baby (ich denke, diese Begründung würde nur noch mehr Eifersucht schüren), sondern weil mir das Stillen weh tut, und weil keine Milch mehr da ist und sie dann lieber Milch aus der Flasche trinken kann, wenn sie ins Bett geht.

Sie weiss auch, dass ich da bin, ich sage ihr abends, dass ich bei ihr bleibe, dass wir gern kuscheln können usw... und natürlich unterbinde ich auch das Treten, erkläre ihr DEUTLICH, dass das nicht geht, und entferne mich von ihr (ich gehe nicht aus dem Raum, weil sie darauf regelrecht panisch reagiert nachts, aber aus ihrem Bett raus, und kuschel erst wieder mit ihr, wenn sie aufhört).


Josi, ich denke auch, der Zeitpunkt ist nicht der schlechteste, weil sie es noch nicht direkt mit dem Baby in Verbindung bringt. Dazu ist das Thema Baby noch zu "ungreifbar" für sie.
Das mit dem Treten geht nicht, klar...

Übrigens:

Letzte Nacht lief es komplett OHNE Schreien, ohne Treten und Ähnliches, sie hat lange zum Einschlafen gebraucht (aber das ist ok), ist nach 3 Stunden nochmal wach geworden... wo ich dann zu ihr gegangen bin und sie innerhalb von 5 Minuten wieder eingeschlafen war, und hat dann bis morgens um 4 geschlafen. Danach war sie eine ganze Weile wach, hat aber auch wieder ohne Stillen und ohne Geschrei weitergeschlafen, ganze 3 Stunden.

Ich denke, es wird nach und nach immer besser...

Lg

S.

Beitrag von josili0208 24.05.11 - 11:51 Uhr

Ich finde Du machst das alles richtig so, Du kennst ja meine Erfahrungen zum Thema ;-)
Liebe Grüsse

Beitrag von muehlie 24.05.11 - 11:56 Uhr

Dass dir das Stillen jetzt während der Schwangerschaft ein bisschen wehtut, kann ich verstehen. Wenn es allerdings schon vor der Schwangerschaft so war, stimmt etwas mit eurer Technik nicht. Ich hätte erst einmal versucht, das zu ändern.
Ansonsten sehe ich rein prinzipiell kein Problem darin abzustillen, aber deine Beschreibung oben klingt nun mal nicht nach einem sanften Entzug, sondern nach einer Entscheidung, die DU allein gefällt hast und die DU jetzt gegen den Widerstand deiner Tochter durchziehst. Von einem Tag auf den anderen soll deine Tochter komplett auf das Stillen verzichten. Ich hätte es eher Schritt für Schritt versuchst: immer mal sehen, was schon geht, was die Kleine akzeptiert.

Naja, du hast ja geschrieben, dass es letzte Nacht ganz einfach und harmonisch war. Dann hoffe ich, dass es auch so bleibt. Aber es ist meiner Meinung nach ein Irrtum zu glauben, dass für deine Tochter das Thema Baby noch nicht greifbar wäre. Und ich würde mich auch nicht darauf verlassen, dass die Kleine, wenn das Baby da ist und gestillt wird, sich nicht doch irgendwie daran erinnert, dass die Brust bis vor Kurzem noch ihr "gehörte".

"Tandemstillen ist für mich übrigens keine Option, dann schlafe ich ja überhaupt nicht mehr... ist meine Tochter eingeschlafen, wird das Baby wach und umgekehrt, oder wie soll das werden?"

Ja, ich musste manche Nacht sehr oft die Seite wechseln, und oft hatte ich einfach von vornherein beide Kinder im Arm (den Oberarm dabei auf das um mein Kopfkissen drapierte Stillkissen gestützt) und habe sie gleichzeitig gestillt. Allerdings empfand und empfinde ich eine etwas unbequemere Liegeposition immer noch besser als die Alternative: nachts mehrmals aufstehen, um das andere Kind zu trösten. ;-) Aber da muss jede Frau für sich selbst die Prioritäten setzen.

Beitrag von senzill 24.05.11 - 21:44 Uhr

Also ich weiß nicht ich finde das alles schon ziemlich krass also sie ist zwei und kein Baby mehr und für mich hört sich dein Text nicht gerade Konsequent an...aber egal du wirst es ja wissen..was ich viel schlimmer finde ist dass man sein Kind solange stillt, obwohl man selber es schon länger nicht mehr möchte (wie du schreibst) und dann nicht einfach schon früher den Absprung wagt, bevor es für das Kind so eine Quälerei wird weil es absolut nie gelernt hat das Mama kein Schnuller ist.....

Beitrag von 281626 24.05.11 - 22:19 Uhr

Hallo,

ich habe schon öfter versucht, abzustillen, meist wurde sie prompt dann krank und wollte ausser der Brust überhaupt keine Nahrung (da hatte ich noch Milch), so dass ich meine eigenen Bedürfnisse erstmal wieder hinten angestellt habe.

Diesmal funktioniert es allerdings super (vllt bin ich auch einfach nur entschlossener, mag auch sein), sie schläft ohne Protest ein (es ist keine Quälerei für sie, sie scheint das Kuscheln jetzt langsam auch zu genießen und schläft in meinem Arm ein), und ich hoffe auf in Zukunft weniger anstrengende Nächte.

LG

S.

Beitrag von muehlie 25.05.11 - 10:46 Uhr

"...weil es absolut nie gelernt hat das Mama kein Schnuller ist....."

... denn schließlich wurde die Brustwarze nach dem Vorbild des Schnullers geformt. #augen

Beitrag von under30 24.05.11 - 22:13 Uhr

Hallo,

ich hoffe du liest das noch. Wobei, ihr habt es ja fast hinter Euch gebracht.

Wollte dir nur berichten wie ich es letztes Jahr gehandhabt habe.

Mitte Juni habe ich positiv getest. Habe es relativ bald meiner Großen gesagt, und gemeint, dass meine Brustwarzen jetzt sehr wehtun und irgenwann später die Milch fürs Baby gebraucht wird. Zum damaligen Zeitpunkt war sie glaube ich 33 Monate. Ich habe sie gebeten, jetzt bald mit Mimitrinken aufzuhören, wann das wäre dürfte sie entscheiden.

Es hat ca 1 - 2 Wochen gedauert und es hat sich nichts verändert. Habe sie ab und zu drauf hingewiesen, aber nicht gedrängelt. Eines Nachts kam sie plötzlich alle 2 Std., ich fragte sie jedesmal ob sie Wasser möchte, hat es getrunken, anschliessend gestillt und weitergeschlafen. Gegen Morgen hat sie aufs Stillen verzichtet und das war es dann. Hat nachher noch 1 oder 2 Mal andocken wollen, danach war Ruhe. Allerdings mußte ich ihr versprechen, dass wenn das Baby da ist, sie auch wieder probieren darf.

Dieses Versprechen habe ich eingelöst, jetzt warte ich grad ab, ob sie nochmal danach fragen wird oder nicht.

LG
Theresa

Beitrag von 281626 24.05.11 - 22:26 Uhr

Hallo,

danke für deinen Erfahrungsbericht.

Ich bin mit Erklärungen wie "die Brust braucht dann das Baby" eher vorsichtig, ich habe Sorge, dass das die Eifersucht so sehr schüren könnte.
Habe ihr einfach erklärt, dass die Milch "alle" ist und es mir weh tut, wenn sie an der Brust nuckelt.

Sie fragt zwar beim Schlafengehen noch nach, ob sie die Brust bekommen kann, akzeptiert aber ein "Nein, das geht nicht mehr" ohne Protest und fragt dann, ob wir noch kuscheln (was wir natürlich ausgiebig tun :-) ).

Ich hatte auch vor, zu warten, bis sie sich selbst abstillt, aber ich fürchte, da würde ich an ihrem dritten Geburtstag immer noch warten, weil es für sie so sehr zur Gewohnheit geworden ist...

Heute (Tag 2, Nacht3) ist sie sowohl mittags als auch abends in Rekordzeit eingeschlafen (mit Brust hat es auch nicht wesentlich weniger lange gedauert, teils eher länger), in meinen Arm gekuschelt... hat noch ein wenig erzählt, sich umgedreht und war eingeschlafen.

Das In- den- Schlaf- Begleiten an sich stört mich ja nicht, und die Streicheleinheiten gönne ich ihr von Herzen ;-)

LG

S.

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