Ich hasse mich jeden Tag mehr

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von jungsmami23 26.05.11 - 12:35 Uhr

Hallo zusammen
Ich wurde im Oktober 2009 ungewollt Schwanger , Ich war zu dieser Zeit in einer sehr schweren Situatcion wo ich hier nicht für alle öffentlich machen will weil Ich genau weiss wie Ich dann behabdelt werde obwohl niemand weiss warum und wieso. Ich habe mich dann zu einer Abtreibung entschieden mein Frauenarzt gab mir nicht mal die Chance zu einer Beratungsstelle zu gehn, er gab mir die Papiere Ich unterschrieb und er machte. Ja und nun Ich hasse mich meine Tochter 9 wünscht Sich ein Geschwisterchen und Ich dummes Huhn habe abgetrieben unter Druck und hatte keine Hilfe aber das rechtfertig mein Tun in keinster weise Ich habe Psychologische Betreuung aber das Nützt ein Scheiss, überlegt gut wenn Ihr auch in schwierigen Sitatcionen seit!!!!!!!

Beitrag von jennykannsauch 26.05.11 - 13:00 Uhr

Jeder MUSS erst nen Beratungsschein haben bevor er abbrechen kann, sorry glaub ich nicht.

Gibt gesetzliche Fristen einzuhalten; komische Geschichte.

Beitrag von sans_nom 26.05.11 - 13:07 Uhr

In Deutschland, ja, aber in der Schweiz läuft das doch ein wenig anders, oder? Soweit ich das in Erinnerung habe, ist das Gespräch bei einer Beratungsstelle in der Schweiz nur für unter 16-jähre Pflicht.

Beitrag von jungsmami23 26.05.11 - 13:34 Uhr

Es ist aber so ob du mir glaubst oder nicht mir egal mir hat der frauenarzt die Unterlagen hin gehalten

Beitrag von curly80 26.05.11 - 13:44 Uhr


Tut mir sehr leid zu lesen.
Kann mir vorstellen das es dir nun nach dem Abbruch nicht gut geht und du dir schwere Vorwürfe machst. Sicher ich kenne deine Gründe nicht die dich dazu bewegt haben. Und ich find es von dem Arzt auch nicht richtig das er dich nicht zu einer Beratungsstelle geschickt hat.
So eine Entscheidung lässt sich nämlich nicht rückgängig machen und
sowas sollte man sich mehr wie gut überlegen.

Ich bin froh das ich nie einen Abbruch gemacht habe und mich immer wieder trotz aller Schwierigkeiten für mein 3 Kinder entschieden habe.

Wie ich gehört habe gibt es aber für Frauen wie dich eine Internetseite
die sich darauf spezialiesiert haben und wo man sich mit anderen austauschen kann.

Mehr kann ich jetz grad nicht dazu sagen.

Beitrag von jungsmami23 30.05.11 - 14:01 Uhr

Hallo
Weisst du wie die internet seite Heisst liebe grüsse und danke

Beitrag von knollenfrucht 26.05.11 - 13:13 Uhr

Schweiz [Bearbeiten]
Geltendes Recht [Bearbeiten]

In der Schweiz ist der Schwangerschaftsabbruch in den Artikeln 118–120 des Strafgesetzbuches geregelt. Er ist prinzipiell strafbar (Paragraph 118 StGB). Straffrei ist der Schwangerschaftsabbruch innerhalb von 12 Wochen nach der letzten Periode, wenn die Frau schriftlich geltend macht, sie befinde sich in einer Notlage und der Abbruch von einem Arzt nach eingehendem Beratungsgespräch vorgenommen wird (Paragraph 119, Ziffer 2 StGB)[143]. Der Entscheid über einen Abbruch liegt demnach innerhalb dieser Frist bei der Frau.

Nach der 12. Woche ist ein Schwangerschaftsabbruch nur noch erlaubt, wenn er nach ärztlichem Urteil nötig ist, um eine schwerwiegende Gefährdung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Frau abzuwenden. Unter diese Indikation fällt auch die psychische Belastung der Schwangeren durch die Feststellung einer schweren Missbildung des Fötus. Die Gefahr muss umso größer sein, je weiter die Schwangerschaft fortgeschritten ist (Paragraph 119, Ziffer 1 StGB). Nach der 24. Woche wird ein Schwangerschaftsabbruch in der Praxis nur noch in ganz seltenen Fällen vorgenommen, bei Lebensgefahr für die Schwangere oder wenn das Kind so schwer geschädigt ist, dass es nach der Geburt nicht lebensfähig wäre.

Für die Schweiz wird für den Fall der Einstellung intensivmedizinischer Behandlungen an Schwangeren mit schwerem Hirnschaden die Strafbarkeit verneint[144].

Die Zustimmung der Eltern zu einem Schwangerschaftsabbruch ist bei urteilsfähigen Minderjährigen nicht erforderlich. Für Jugendliche unter 16 Jahren ist der Besuch einer Beratungsstelle obligatorisch (Paragraph 120, Ziff.1, Buchst. c StGB). Die Kosten für den Schwangerschaftsabbruch werden in der Schweiz von den Krankenkassen übernommen[145].

Aufgrund der Neuregelung besteht seit 2002 gesamtschweizerisch eine Meldepflicht der Schwangerschaftsabbrüche.

Quelle: Wikepedia

Beitrag von jungsmami23 26.05.11 - 13:36 Uhr

Hallo
Das ist so doof Ich denke wenn Ich ein gespräch gehabt hätte wäre es vielleicht anders gekommen heul

Beitrag von salida-del-sol 26.05.11 - 15:19 Uhr

Hallo, liebe Jungmami23,
ich kann es gut verstehen, dass Du hier Deine Lebensgeschichte nicht im Netz öffentlich machen willst.
Anhand Deinen Zeilen nur erahnen, durch welche tiefe Not Du gerade gehst. Fühle Dich ganz sanft von mir gedrückt. Es gibt verschiedene Hilfen nach Abtreibung, vielleicht kannst Du Dir eine Selbsthilfegruppe in Deiner Gegend ergoogeln. Denn Du stehst mit Deinem Erleben nicht alleine da, und der Austausch mit anderen Betroffenen kann hilfreich sein, Deine Verlusterfahrung aufzuarbeiten.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

Beitrag von bellini79 26.05.11 - 15:34 Uhr

ich kenne deine Beweggründe auch nicht und es tut mir sehr leid das du heute so sehr damit zu kämpfen hast! Aber du sagtest schon, du warst auf einer Art unter Druck, hattest nicht genügend Zeit zum nachdenken und warst wahrscheinlich auch alleine in der Situation! Hasse dich bitte nicht dafür, du warst in einer Situation die dich überfordert hat, ich kann mir vorstellen das du damals auf einer Art wie ferngesteuert gehandelt hast und dich leer gefühlt hast! Es war alles ein Schock für dich... du bist aber ein Mensch mit Gefühlen und nur deshalb waren deine Gefühle damals so durcheinander und darum warst du dir nicht sicher was du tust.... und es ging ja auch alles ganz schnell wie du sagst! Deine Gefühle waren überrumpelt worden und dann hat der Arzt quasi auch noch seinen Teil dazu beigetragen!

Ich denke um das irgendwann verarbeiten zu können ist es ganz wichtig das du wieder zu dir findest und dich lieben kannst, du darfst nicht dich dafür hassen, hasse die Umständen die damals waren, verfluche sie aber niemals dich! Versuch es mal nicht gegen dich zu richten (leicht gesagt, ich weiß) und laß einfach nur die Trauer zu! Natürlch kann dir keine Behandlung den Schmerz und das Missen nehmen, aber du kannst lernen deine Trauer so in deinem Leben einzubringen, das du dich nicht hassen mußt und stark für deine Tochter sein kannst! Du liebst sie sicherlich abgöttisch und sie braucht dich! Hohl dir Kraft aus ihre Liebe zu dir!!! Und mache in deinem Herzen Platz für einen Ort der Trauer und nicht für Hass!
Niemals wirst du vergessen, die Erinnerung wird dich immer traurig machen.... aber man kann Wege finden damit umzugehen ich wünsche dir ganz viel Kraft und das bald die Sonne wieder für dich scheint auch wenn du sie gerade nicht sehen kannst!
Alles braucht seine Zeit.... auch das Verzeihen! #liebdrueck


Alles Liebe und Gute #herzlich















Beitrag von komisch888 26.05.11 - 17:16 Uhr

Du hast doch schon einmal hier geschrieben, ich meine das warst du, ich finde dich komisch, wenn ich das jetzt mal so sagen darf, du postest immer irgendwelche wirren Beiträge in zahlreichen Foren #gruebel
Du warst in einer schwierigen Situation, du hast dich gegen das Kind entschieden, es war damals für dich richtig also sollte es für dich heute auch noch richtig sein, nur weil sich deine Tochter ein Geschwisterchen wünscht solltest du dich nicht hassen, du hast keine Möglichkeit gesehen und versöhn dich endlich mit dir selbst.
Anders geht es gar nicht, Menschen machen Fehler , du warst in Not und hast gegen ein Leben entschieden welches du noch nicht gekannt hast, geh nicht so hart mit dir selbst ins Gericht, es gibt wirklich schlimmeres, ich denke mal du hast aus Verantwortung raus gehandelt, du kannst doch später immer noch ein Kind bekommen, wenn sich deine Tochter so sehr eins wünscht und die Umstände stimmen.

Alles Gute

Beitrag von bellini79 26.05.11 - 17:33 Uhr

#danke

Beitrag von kanojak2011 26.05.11 - 19:07 Uhr

toller Beitrag, danke

Beitrag von verwirrt...... 26.05.11 - 18:11 Uhr

Finde nur ich es komisch das sir jungsmami als nick hat, jedoch eine Tochter hat?!

Beitrag von bellini79 26.05.11 - 18:29 Uhr

sie hat eine Tochter!!! Ist das nicht gerade egal was du komisch findest? Sie hat schonmal über ihre Situation 2010 geschrieben... und sie hat es wirklich nicht einfach!!! Sie braucht hier keine Spekulationen!!!

Beitrag von cheeta 26.05.11 - 18:39 Uhr

Jungsmami könnte schweizerdeutsch sein und heisst übersetzt "junge Mutter".