An die Atheisten und Aus-der-Kirche-ausgetretenen

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Beitrag von julchen25 26.05.11 - 14:30 Uhr

Hallo zusammen,

mich hat dir Diskussion über den Religionsunterricht zu folgender Frage gebracht:

Feiern all die Atheisten und Wir-sind-aus-der-Kirche-ausgetreten-und-schicken-unsere-Kinder-nicht-zum-Relegionsunterricht eigentlich Weihnachten und Ostern? Bekommen die Kinder da Geschenke? #kratz
Geht Ihr an den folgenden Tagen arbeiten: 24.12./25.12./26.12./Christi Himmelfahrt/Fronleichnam/Pfingstmontag/Karfreitag/Ostersonntag (in Bayern gibts ja noch einige mehr)? #kratz

Ich finde nämlich, dass diejenigen, die keine Kirchensteuer zahlen wollen, auch nicht von den kirchlichen Feiertagen profitieren sollten. Denn die wissen entweder nicht, warum wir diese Tage feiern oder wollen halt nichts damit zu tun haben! #nanana

Wie erklärt ihr Euren Kindern, dass es keinen Gott gibt, aber unterm Weihnachtsbaum Geschenke liegen?

Jetzt bin ich mal gespannt auf Eure Antworten!

Viele Grüße, Verena

Beitrag von h-m 26.05.11 - 14:41 Uhr

Diese Diskussionen gibt es immer wieder bei urbia.

Du kriegst jetzt Antworten, dass Weihnachten und Ostern sowieso keine christlichen Feste sind, sondern auf heidnische Bräuche zurückzuführen sind (kann man auch bei wikipedia nachlesen) und dass es eben einfach ein "schönes Familienfest" ist.

Na ja, so in etwa.

Beitrag von julchen25 26.05.11 - 14:47 Uhr

Naja, das stimmt ja nicht wirklich, dass es auf heidnische Bräuche zurückzuführen ist!!!

Ich bleibe gespannt!

Beitrag von jogiyoda 26.05.11 - 15:05 Uhr

Naja, das stimmt ja nicht wirklich, dass es auf heidnische Bräuche zurückzuführen ist!!!


Auf wessen Bräuche denn dann? Ägypter/Mayas? Irgendwie lebten hier ja wohl Kelten und Sachsen.

Beitrag von sequoia 26.05.11 - 18:57 Uhr

Es ist kaum zu glauben, aber die Kelten, Sachsen oder wie auch immer man sie nennt, haben eine sehr ausgeprägte, interessante EIGENE Kultur, die von den Christen verboten und abgeändert wurde.
Wir / unsere Kultur - hatten sogar eigene Haidnische Götter. Odin wird dir ja auch ein Begriff sein?

Ich frag mich viel mehr, was haben wir mit Jerusalem gemein? Warum sollen wir Gebote befolgen, die dort Sinn machen, aber hier irgendwie keine Bedeutung haben?
Nix gegen die Religion, aber diese KANN nicht meine sein.

Kann man übrigens alles nachlessen.

Allerheiligen ist übrigens auch kein christliches Fest, sondern liegt viel weiter zurück und hiess damals Samhein. Der Brauch ist ähnlich, allerdings nicht, wie es im Christentum ja gerne gesehen wird, mit so viel Leid und Erbsünde verbunden.

In diesem Sinne, erkundige dich vorher, bevor du dich mit prolligen "Ich kenn mich aus und alles andere ist wohl Mist..." Aussagen lächerlich machst.


Grüße

Beitrag von jogiyoda 26.05.11 - 19:05 Uhr

Kann es sein das du gerade jemand anderen ansprechen wolltest?

Denn ich kann mit Sicherheit nicht gemeint sein da ich gerade darauf hingewiesen habe das wir hier von Kelten und oder Sachsen abstammen.

Beitrag von sequoia 26.05.11 - 19:14 Uhr

Ups, ja tut mir leid.

Grüße

Beitrag von hedda.gabler 26.05.11 - 19:14 Uhr

Hallo.

>>> Warum sollen wir Gebote befolgen, die dort Sinn machen, aber hier irgendwie keine Bedeutung haben? <<<

Dir ist aber schon klar, dass so ziemlich allen Rechtssystemen der westlichen Welt die 10 Gebote in ihren Grundzügen zu Grunde liegen? Mal abgesehen von ethisch-moralischen und gesellschaftlichen "Gesetzen".

Gruß von der Hedda.

Beitrag von sequoia 26.05.11 - 21:46 Uhr

Ja, ich meine aber nicht die 10 Gebote, sondern Regeln, nach denen sich Religionen richten.

Z.B. das schächten von Tieren - mag dort Sinn gemacht haben. Find ich persönlich furchtbar.

Oder spezielle Fastenzeiten zur Regenzeit bzw. Zeiten, wo es eh nix zum futtern gab.
Das gabs bei uns auch, allerdings dann eben zur der bei uns angemessenen Zeit.

Außerdem hat sich die katholische Kirche selbst nur sehr ungenau an Ihre 10 Gebote gehalten.
Nur mal als Beispiel ihre eigene Fastenzeit, zu der dann Starkbier gebraut wurde... Oder nur Fisch auf den Tisch kam. Wer weiß schon, das Biber auch auf dem Speiseplan stand, weil der ja auch im Wasser lebt... Oder das Wildschweine die im Wasser geschossen wurden auch erlaubt waren...

Außerdem find ich, das eine Religion, die Angst und Schrecken verbreitet und man schon versündigt auf die Welt kommt, einfach überholt und unglaubwürdig.

Denn Gott ist doch allmächtig und gütig. Wirkt hier aber oft kleinlich, herrschüchtig, arrogant und rachsüchtig.
Sollte er da nicht drüberstehen - so als Gott, der ja alles und jeden liebt?

Grüße

Beitrag von hedda.gabler 26.05.11 - 21:56 Uhr

Hallo.

Da wir ja von Christlicher Kirche/Religion reden, ist das Thema "Schächten" jetzt etwas verfehlt ... und was Du hier in der Diskussion mit dem Judentum (von wegen Jerusalem) willst, erschließt sich mir nicht.

... außerdem wäre es mir neu, dass das Thema Fasten in den 10 Geboten vorkommt.

Du wirfst da leider einiges durcheinander ... Fakt ist, dass sich in der westlichen Wellt sowohl die Gesetze als auch die gesellschaftlichen moralisch-ethischen Regeln von den 10 Geboten ableiten ... und das nicht erst seit gestern.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von sequoia 27.05.11 - 08:39 Uhr

Sicher hast du recht, aber darum ging es nicht.

Was mich eigentlich ärgerte, war die totale Ignoranz im Bezug darauf, das wir vielleicht selber eine Kultur hatten, die genauso richtig war, wie der Verein Kirche.


Grüße

Beitrag von hedda.gabler 27.05.11 - 09:26 Uhr

>>> Sicher hast du recht, aber darum ging es nicht. <<<

Warum stellst Du es dann in den Raum#kratz

Beitrag von gussymaus 28.05.11 - 15:50 Uhr

DU kannst entscheidne was RICHTIG ist?! ich galube nicht... zumindest nicht in diesem punkt...

wenn du im religionsunterricht aufgepasst hättest, dann wüsstest du übrigens auch, dass der herrgott auch herr über die kelten sachsen oder was immer hier mal gewohnt hat war - denn er war ja schon vor dem ersten menschen da #aha...
auch wenn die das derzeit genauso versucht haben zu verdrängen wie viele menschen es heute tun (welcher volksgruppe sie sich auch immer zugehörig fühlen)

und der "verein kirche" ist nicht das selbe wie "die christen" - man kann sehr gut zur kiche gehen sogar da aktiv sein, ohne ein christ zu sein und umgekehrt genauso...

Beitrag von sequoia 28.05.11 - 16:24 Uhr

Ich sagte nie etwas gegen Gott, sondern gegen das, was das Christentum daraus gemacht hat.

Würdest du wissen, wenn du meine Beträge gelesen hättest.

Sicher kann man annehmen, das ein Gott da war - bevor Kelten, Sachsen, Christen usw. kamen.
Allerdings haben die Christen den Keltengott verboten und gütig wie sie sind, sogar mit Todesstrafe verfolgt. Versteh ich nicht, denn sollten vor Gott nicht alle Menschen gleich sein? Oder war Ihr Gott besser? Oder der alte Glaube auf irgendeine Weise falsch?
Fragen über Fragen, die die katholische Kirche leider nur mit Leid beantwortet hat.

Dem kann ich nicht nachhängen und obwohl ich durchaus auch an Gott glaube, glaube ich nicht an die katholische Kirche.

Grüße

Beitrag von litha 26.05.11 - 15:21 Uhr

Hallo!

Sondern?
Ich bin ebenfalls gespannt ;-)

Gruß
Litha

Beitrag von mili21 26.05.11 - 15:26 Uhr

#rofl#rofl

Beitrag von jogiyoda 26.05.11 - 15:30 Uhr

Jetzt kommt gleich : Deutschländer







Mist aber auch die gibbet ja nur von Meica#mampf

Beitrag von sequoia 26.05.11 - 19:15 Uhr

Es ist kaum zu glauben, aber die Kelten, Sachsen oder wie auch immer man sie nennt, haben eine sehr ausgeprägte, interessante EIGENE Kultur, die von den Christen verboten und abgeändert wurde.
Wir / unsere Kultur - hatten sogar eigene Haidnische Götter. Odin wird dir ja auch ein Begriff sein?

Ich frag mich viel mehr, was haben wir mit Jerusalem gemein? Warum sollen wir Gebote befolgen, die dort Sinn machen, aber hier irgendwie keine Bedeutung haben?
Nix gegen die Religion, aber diese KANN nicht meine sein.

Kann man übrigens alles nachlessen.

Allerheiligen ist übrigens auch kein christliches Fest, sondern liegt viel weiter zurück und hiess damals Samhein. Der Brauch ist ähnlich, allerdings nicht, wie es im Christentum ja gerne gesehen wird, mit so viel Leid und Erbsünde verbunden.

In diesem Sinne, erkundige dich vorher, bevor du dich mit prolligen "Ich kenn mich aus und alles andere ist wohl Mist..." Aussagen lächerlich machst.


Grüße

Beitrag von gussymaus 28.05.11 - 15:44 Uhr

war auch meine erste idee dazu, aber recht hat sie eigentlich...

schon der sonntag ist eigentlich ein christlicher feiertag, von wegen am 7. tage sollst du ruhen, was aber auch viele nicht interessiert die aber dennoch gegen überstunden und sonntagsdienste wettern...

bleibt nur sich zu freuen in einer region zu leben wo man seinen glauben uneingeschränkt ausleben kann, ohne damit den sitten und gebräuchen der nachbarn ins gehege zu kommen ;-)

Beitrag von imzadi 26.05.11 - 15:06 Uhr

Natürlich feiern wir Weihnachten. Völlig uninteressant wer an diesem Tag angeblich geboren sein soll. Für uns ist es ein schönes Familienfest mit guten Essen, einen schönen Baum und man schenkt sich Sachen die man schon lange gewünscht sind. Ein schönes Fest braucht keinen Gott. ;-)

Ostern werden halt Eier versteckt und gesucht weil es Spaß macht. Mir unverständlich warum manche Christen einen das nicht gönnen.

Was die Feiertage und Beruf angeht ist recht egal da ich an diesen Tagen genauso arbeiten muss.

Feierst du denn keine Feste einfach nur weil sie Spaß machen? Wie Muttertag, Geburtstag, Helloween.

Beitrag von jogiyoda 26.05.11 - 15:08 Uhr

Für Hardcorchristen sind Musik, Tanz und Freude verboten!

Beitrag von mili21 26.05.11 - 15:07 Uhr

Was hat Kirchensteuer denn mit Feiertagen zu tun????? Es sei denn, man geht dann in die Kirche und nimmt am Gottesdienst teil? Kann man nicht gläubig sein, ohne in diesem Verein zu sein? Komische Logik, ehrlich! Bißchen naiv! Nänänänänä, wenn Ihr nicht gläubig seid, dann dürft Ihr kein Weihnachten feiern, aua, echt! Mal ganz abgesehen davon, dass das praktisch wohl kaum durchzusetzen ist mit Deiner 2 Klassenfeiertagsgesellschaft. Kommen die Weihnachtsgeschenke bei Euch von Gott? Bei uns kamen sie jahrelang vom Weihnachtsmann#kratz und die Ostereier vom Osterhasen.
Christlich hat in meinem Verständnis übrigens was mit Nächstenliebe zu tun, kann ja bei Dir damit nicht weit her sein, wenn Du uns Ungläubigen das Ausschlafen mißgönnst. Ich feiere, oh Frevel, mit meiner Familie auch die muslimischen Feiertage, da gibts dann lecker Essen und fürs Kind Geschenke, möge mich der Blitz treffen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das Leute, die in der Kirche sind auch nicht unbedingt gläubig sind, sondern drin sind, weil es sich so gehört, dürfen die dann feiern? Ach ja, die zahlen ja die Steuern...

Mili

Beitrag von juniorette 26.05.11 - 15:15 Uhr

"Komische Logik, ehrlich!"

Nein, das ist die wirklich typische "Nächstenliebe" von supergläubigen Christen - je christlicher, desto bösartiger :-)

LG,
J., die von Nonnen im Kindergarten geschlagen worden ist - von Menschen, die sich ihr Christentum nicht raushängen lassen komischerweise nie :-p

Beitrag von mili21 26.05.11 - 15:23 Uhr

Du bist von Nonnen geschlagen worden???? Im Kindergartenalter?? Heilige Mutter Gottes! Nein, im Ernst, das ist ja furchtbar! Aber das hört man ja öfter! Bestätigt meine Einstellung. Ich hab nix gegen gläubige Menschen, jedem seins, aber ich habe entschieden was gegen Leutchen, die erstens ihren Glauben raushängen lassen und zweitens Anderen damit auf den Keks gehen.
Mann, Du tust mir nachträglich noch leid, Kindergarten sollte eigentlich als schöne Zeit in Erinnerung bleiben...
LG! Mili

Beitrag von juniorette 26.05.11 - 15:30 Uhr

Im Grundschulalter wurde ich dann von einer Nonne im Krankenhaus geschlagen #rofl#rofl#rofl

Ich habe auch nichts gegen gläubige Menschen (ich glaube ja selber an Gott), aber ich verachte die Kirche und deren Angestellten (oder wie man Nonnen, Pfarrer, etc. sonst nennen soll) und alle, die zwar fleißig in die Kirche rennen, aber alles andere als chrstlich sind.

"aber ich habe entschieden was gegen Leutchen, die erstens ihren Glauben raushängen lassen "

Sehe ich genauso:
Glauben kann in den eigenen vier Wänden oder in dafpr bestimmten Institutionen praktiziert werden, soviel man will, in sonstigen Orten möchte ich nicht mit dem Glauben anderer belästigt werden.

"Mann, Du tust mir nachträglich noch leid, Kindergarten sollte eigentlich als schöne Zeit in Erinnerung bleiben... "

Ja, Kindergarten war ziemlicher Horror #zitter
Der Kindergarten von meinem Sohn ist aber super und NICHT-konfessionell #freu

LG,
J.