Tipps zum Abnehmen. Wie habt ihr es geschafft?

Hallo ihr lieben :-)

Ich hab diese Seite bzw. dieses Forum entdeckt und sehr nette und umfangreiche Beiträge mit Antworten lesen dürfen, von Usern die ein ähnliches Problem haben.

Ich stecke in einer Situation die für mich aussichtslos erscheint und hoffe dass mir hier jemand helfen kann.

Zu meiner Situation:

Seit Jahren kämpfe ich schon mit meinem Gewicht. Als Grundschulkind fing es schon an und ich war die eher „Rundlichere“ in der Klasse.
Da war es auch noch nicht besonders schlimm und jeder meinte „ach das verwächst sich schon noch.“

In der weiterführenden lief es dann nicht mehr so toll. Kinder und Jugendliche sind wirklich gemein bei sowas und es wurden oft Kommentare etc. Gegen mein Gewicht gemacht.
Das hat mein 12 jähriges ich nicht so gut weggesteckt und ich machte sport bis ich im Normalgewicht lag und keine dummen Sprüche mehr, sondern Komplimente bekommen habe.

Irgendwann nach einigen Jahren, Coronalockdown etc. Knickte meine Motivation ein. Ich machte keinen Sport mehr und entdeckte die Süßigkeiten wieder für mich.

Und über 3 Jahre, sammelten sich bei mir 30 kg mehr an.

Von 65 kg auf 95 kg.

Am Anfang kam die Verdrängung und ich tat es ab.

Aber jetzt vor ein paar Wochen kam bei mir die Realisation und ich wusste, so kann es nicht weitergehen.

Ich mied über 3 Jahre hinweg Klamottenläden und musste ich doch mal neue Klamotten kaufen, flossen schnell die Tränen.

Niemand verstand mich und mein Problem und es fielen Kommentare wie: „Dann mach doch Sport“, „Ess weniger“ etc.

Niemand versteht aber, dass ich mich einfach nicht hochbekomme.

Sport zu machen sind für mich jedes mal Höllenqualen und ins Fittnesstudio traue ich mich gleich 3 mal nicht.

Ich habe ständig das Gefühl, dort sind nur gut aussehende Menschen, die bereits trainiert sind.

Was will da eine fette?

Jeder würde mich anstarren, so zumindest mein Mindset.

Jetzt vor ein paar Wochen hab ich es wenigstens geschafft mich zu dreimal die Woche Sport zuhause zu motivieren.

Mir für die Mittagspause in der Arbeit nur noch belegte Vollkornbrötchen zu kaufen und die Süßigkeiten wegzulassen oder nur mal ein Stückchen Schokolade zu essen anstatt die ganze Tafel.

So bin ich dann wieder auf 92 kg gekommen, was zumindest ein kleines Erfolgserlebnis war.

Allerdings hatte ich vor ein paar Tagen einen Rückfall, konnte mich nicht mehr zu Sport motivieren und aß wieder mehr Süßigkeiten und plopp die 3 abgenommenen Kilo, 4 Wochen harte Arbeit, innerhalb von 4 Tagen wieder drauf.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter und habe das Gefühl ich werde immer dicker anstatt dünner, egal was ich tue.

Kalorien zählen hab ich auch schon versucht, das gestaltet sich aber mit der Arbeit immer recht schwierig, da ich abends wenn ich nach Hause komme keine Zeit mehr übrig habe, um mir etwas gesundes zu kochen und am morgen meinen schlaf bevorzuge anstatt mich eine Stunde in die Küche zu stellen, um etwas für den Mittag zu kochen.

Meist läuft es darauf hinaus, dass man am morgen schnell zum Bäcker rennt, belegte Semmeln und ein Gebäckstück kauft und auf zur Arbeit.

Ich hab diesen Kreislauf satt und hätte so gern Veränderung in meinem leben.

Ich weiß nur nicht wie, da alle Versuche vergeblich erscheinen.

Ging es jemanden ähnlich?
Wie habt ihr es geschafft diese Hemmungen zu überwinden und endlich auf euer Wunschgewicht zu kommen?

Danke fürs lesen und ich hoffe es finden sich liebe Menschen, die mir helfen können oder mir ihren Abnehmweg näher bringen.

Liebe Grüße
Julia

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Hi, wenn du wirklich Bock auf Veränderung hast, kannst du mir gerne eine PN schreiben.
Viele Grüße

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iss weniger ist schonmal falsch!
Probiere bitte die Lowcarb diät auch wenn das blöd tönt "Diät und auf Kolenhydrate verzichten" ist das der Schlüssel für ein langfristiges Ergebnis und damit meine ich wirklich langfristig ohne jojo effekt.. Die erste 1-2-3 wochen werden vielleicht schwer sein aber wenn du erst einmal drin bist, du dich mit so vielen Lowcarb rezepten auseinander gesetzt hast wirst du sehen, dass das wirklich die beste Ernährungsart ist..

egal was du für vorlieben hast du kannst mit lowcarb so viele Alternativen machen und man denkt dabei man hat voll viel blödsinn gegessen dabei war das Gesund..

Zudem würde ich dir empfehlen eine Fitbit zu kaufen (das ist bei mir immer eine riesen Motivation)- Ziel 10'000 schritte täglich.

Homeworkouts sind super wenn du noch nicht ins Fitnesszenter möchtest- 20-30 Minuten 4-5 mal die woche genügen schon für den Anfang. Irgendwann wirst du selbst mehr wollen.

Süssgetränke weg - jedoch wenn du mal eine Lowcarb bic mac rolle kochst (das schmeckt einfach geil) dann kannst du dazu noch eine cola zero schlürfen😀

Probier es bitte aus. Ich hatte früher immer ein auf und ab mit meinem Gewicht, seit ich weisss wie die Lowcarb Ernährung funktionkiert bin ich immer zufrieden mkt meinem Körper.

Würde mich freuen wenn du irgendwann mal schreibst und mir sagst dass es für dich auch super ist/war😀 Viel Erfolg

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Huhu,

ich könnte theoretisch auch sehr viel dazu schreiben, finde abnehmen aber eine höchst individuelle Sache - der eine mag lowcarb, lowfat, weight watchers, fdh, Kalorien, ganz viel Sport etc… es gibt so viele Möglichkeiten, alle funktionieren wenn man dran bleibt.

Was ich aber unbedingt betonen möchte: niemand (!!!) wird dich im Fitnessstudio blöd angucken. Ich war schon in günstigen Ketten (Fitx) und teuren Privatstudios - keiner guckt doof, ich habe sogar eher das Gefühl, dass das Gegenteil der Fall ist und die Menschen sich denken ‚oh coo, sie möchte was verändern, Respekt!‘

Also vllt überwindest du dich ja doch - ich persönlich kann Kurse sehr empfehlen, die sind effektiv und machen soo viel Spaß :)

Liebe Grüße

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Du musst für dich selbst „den richtigen“ Weg finden… es muss in dein Leben passen… was bringt dir eine „Kohl Diät“ bei welcher du vielleicht 20kg abnimmst, aber nicht, weil sie die schmeckt, sondern weil du vor lauter Ekel Erbrechen musst… und wenn du diese Diät beendest schmeisst du dich vor lauter Heisshunger auf Tonnen von Süssigkeiten….
Wünschenswert wäre etwas, wo du problemlos in dein Leben einbauen könntest, etwas wo aber auch 2-3 Tage Hänger verkraften könnten, ohne dich gleich wieder aus der Bahn zu werfen….

Ich kann dir aber kurz auf zeigen wie ich es mache….
- Ich esse ganz selten Frühstücken (schon immer, ich mag da einfach noch nicht…)
- Hunger kam dann meist gegen 10h, früher hab ich da dann immer Brot, Croissants oder sonst was vom Bäcker geholt, auf das verzichte ich nun weitgehendsten (nicht immer, vielleicht 3-4 mal im Monat gibts was…)
-Mittagessen gibt es zwischen 11.15 und 12.15 (je nach Dienst! Da esse ich so viel wie ich Hunger und Lust hab, das was es gibt, aber das ist frisch gekocht… (du könntest auch beginnen, dein Mittagessen selbst zu kochen und dann mitnehmen… Ja, es braucht Vorbereitungszeit, aber es gibt soooo viele easy Gerichte welche gut Vorzubereiten sind.., ( willst du weitere Infos bezüglich Rezepte, gerne PN))
- Nach der Arbeit, 14.00/15.00 gibt es ein Kaffee und irgend etwas kleines zu Naschen und Früchte….
-Abendessen, Hauptbestandteil ist Salat, Karotten, Rote Beete, Sellerie, Mais, Eisberg… dazu Thunfisch, oder ein Brot mit Humus, oder Aufschnitt, oder Käse…. Der es gibt Rührei… Birchermüesli (vor allem im Sommer, mit viel Früchten…)
- zZ gehe ich nicht ins Fitnessstudio… schaffe ich Zeitlich/organisatorisch nicht (vor 2 Jahren war ich 3-5mal, mal nur 20min, mal 2h, wie ich lustig war…)
- wo ich kann, laufe ich (also Treppe anstatt Fahrstuhl…)…
- Wir haben ein Riesen Haus, daher, wenn ich oben was vergesse… tja und in alter wird man vergesslicher …
-Ich laufe am Tag etwa 11000 Schritte…
- Ich verzichte nicht aufs Naschen, aber es gibt es bei mir nicht „on top“ sondern „anstatt“… weiss ich, dass Eine Feier ansteht mit viel Essen, esse ich davor eben nicht auch noch Burger/Schnitzel/Pommes sondern eher Salat der auch mal nichts (es ist für mich aber auch keine grosse Umstellung oder Verzicht, sondern es ist „normal“, ich esse sehr gerne, aber ich mag nicht, wenn ich dann so Papp Satt bin und mir alles schwer im Magen liegt, habe ich aber da richtig Hunger, hat natürlich auch mehr Platz im Bauch…)
- wenn es irgendwie geht, esse ich wenn ich Hunger habe, aber nicht gleich beim ersten Hungeranzeichen, Hunger darf auch mal etwas ausgehalten werden…
-ich trinke keine Süssgetränke… Im Herbst öfters mal selbst gepressten Apfelsaft.. Kein Zucker im Kaffee..
- aber ich schaue, dass ich auf etwa 2l komme, und das erste Glas gleich nach dem Aufstehen trinke…
-iCh backe sehr viel selbst, reduziere teilweise den Zucker.. (Probiere es mal aus, du wirst hat überrascht sein, wie viel weniger Zucker immer noch lecker schmeckt! Oder wo gar kein Zucker nötig wäre!!…)
- Ich koche alles selbst (Ja, ich nutze auch mal Tomatenpüree, Tomatensauce aus dem Glas, Bratensauce, Mais-Thon-Rote Bohnen-weisse Bohnen Konserven….. aber keine ganzen Fertiggerichte wie Lasagne oder so…)

Ich bin seit Jahren 70kg/169cm, ist nicht super schlank, aber für mein Alter völlig ok, ich fühle mich wohl und es „verkraftet“ auch mal ausgiebig schlemmen oder Schokolade naschen..

Bin ich im Urlaub, bewege ich mich weniger und esse mehr, nehme ich auch mal 1-2-3kg zu… sobald ich aber wieder zu Hause bin, mit Haus, Arbeit, Kinder, Leben gehen diese Kilos ohne viel müh wieder runter…

Vor etwa 15 Jahren und davor wog ich etwa 15-20kg mehr, Bewegung hatte ich Berufsbedingt viel… aber ich habe immer gegessen weil Zeit zum Essen war, ich hab am Nachmittag vor Langeweile x Schokoriegel genascht, hab auch sonst mal zwischendurch was gegessen… da hatte ich auch öfters ein schlechtes Gewissen und ich „wollte“ abnehmen… schleichend Kam da bei mir aber die „Veränderung“, durch Jobwechsel, Umzug, Familie…. Es war da nie eine grosse Umstellung von jetzt auf gleich, sondern ich bin da quasi reingewachsen… ich hab realisiert, dass es mir besser geht und ich mich weniger gestresst fühle wenn es ums Essen geht/ging…

Müsste ich mein Essenstyle beschreiben, würde ich sagen, er ist intuitiv… (wenn du magst, Google mal nach intuitivem Essen… ) aber auch hier wider, jeder Mensch ist individuell nicht alles funktioniert bei jedem… try and error ….

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Hallo😌

Mir ging es mal ganz ähnlich. Von knapp 60 kg auf über 90 kg und auf Fotos konnte ich mich kaum noch erkennen. Die Reißleine musste ich ziehen, als mir bewusst wurde, dass wenn ich in den3. Stock laufe, ich ca 20-30 Minuten Herzrasen hatte und auf dem Sofa verschnaufen musste. Ich wusste, dass wenn ich so weiter mache, ich irgendwann einen Herzinfarkt bekommen würde oder Schlimmeres.

Ich habe mich in einem Studio ang meldet, weil es finanziell weh tun würde nicht dort hin zu gehen und ich das Geld schon einmal nicht in Fertigpizzen und Süßigkeiten investieren konnte.
Dort hatte ich einen persönlichen Termin mit meinem künftigen Trainer und wir haben einfach alles besprochen. Das, was dabei raus kam, hat mir immens geholfen!!!!!!!

Wer abnehmen will, braucht ein Kaloriendefizit, klar! Also habe ich mir eine App runtergeladen, die das zählt. Am Anfang war es doof alles einzufangen, aber das wurde schnell einfacher und hat mir gezeigt, was ich wann und wie viel esse und was ich ändern müsste (Fette, Kohlenhydrate usw). Eine normale Frau hat einen Umsatz von ca 2.000 kcal und dann kommt der Job dazu. Ich bin in der Pflege und konnte so 2.000 +10% als meinen normalen Umsatz rechnen. Man sollte niemals hungern! Das ist wohl jedem klar. Ich hatte für mich eine tägliche Kaloriengrenze von 1.700-1.900 kcal gelegt und bin damit super verfahren.
Ich war jeden zweiten Tag beim Sport (mit einer Gleichgesinnten) und habe auf meine Ernährung geachtet. Natürlich habe ich auch mal gesündigt, ich habe jedoch alles getrackt und konnte so alles nachvollziehen.
Jeden 2. Monat hatte ich einen „Rückblick“ mit meinem Trainer und er hat meinen Traingsplan an alles Neue angepasst. Da ich es hasste jedes Mal das gleiche zu machen, hatte ich 2-3 verschiedene Pläne.
Ich habe ganz gesund und ohne zu Hungern bis ca 70 kg abgenommen und dann für mich das Intervallfasten entdeckt. Ich hasse es früh zu essen, von daher habe ich meine Zeiten diesbezüglich gelegt, dass es für mich passte.
Innerhalb von 2 Jahren habe ich knapp über 20 kg abgenommen und mit dem Intervallfasten und mal
Mehr, mal weniger Sport noch einmal fast 10 kg.

Inzwischen wiege ich mich gar nicht mehr. Ich habe mich und meinen Körper lieben gelernt und habe mich frei davon gemacht anderen gefallen zu müssen. Das war der schwierigste Schritt, aber auch der Beste.

In meiner 1. Schwangerschaft hatte ich 30 kg zugenommen, was mich aber weniger getriggert hat, als ich dachte. Nach der Geburt mahm ich alles wieder innerhalb 1 Jahres ab und das ohne wirklich Sport zu machen😅

Mein Trainer sagte, dass ca 80% des Gewichts durch die Ernährung gesteuert würde und nur 20% durch körperliche Ertüchtigung. Das wäre dann nur noch „Feintuning“. Man könne so viel Sport machen, wie man wolle… eine schlechte Ernährung kann man nicht durch Sport kompensieren.

Und Siege da: Er hatte Recht😇

Ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg🌸🌸🍀🍀🌺

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"Sport zu machen sind für mich jedes mal Höllenqualen und ins Fittnesstudio traue ich mich gleich 3 mal nicht.

Ich habe ständig das Gefühl, dort sind nur gut aussehende Menschen, die bereits trainiert sind.

Was will da eine fette?"

Zum Thema Abnehmen kann ich nicht viel beitragen, ich wollte aber auf den obigen Punkt eingehen. Schön bin ich nicht, aber trainiert schon.

Ich habe mir noch nie, wirklich absolut nie, negative Gedanken über Übergewichtige beim Training gemacht. Ich kenne auch in meinem Sportler-Bekanntenkreis niemanden, der dies tut.

Vielleicht wäre auch Kampfsport wie Taekwondo was für dich. Das kannst du in jedem Alter anfangen, das Gewicht ist egal, du lernst neue Fähigkeiten und es tut mental sehr gut.

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Ich würde Dir empfehlen, Dich erstmal mit Ernährung, Lebensmitteln und dem Funktionieren Deines Körpers ernsthaft auseinanderzusetzen. Wer in 3 Jahren 30 Kilo zunimmt, hat entweder gesundheitliche Probleme oder isst permanent über dem Bedarf. Kein Mensch nimmt auch ernsthaft 3 Kilo Fett in 4 Tagen zu...Ebensowenig ist ein belegtes Vollkornbrötchen vom Bäcker eine gute Mittagsalternative. Das macht u. A. einfach mal bei zuviel Kalorien viel zu wenig satt. Ein Gebäckstück dann noch dazu, und zack ist man richtig hoch dabei bei den Kalorien, hat einen schnellen Anstieg des Blutzuckers der aber dann auch gleich wieder abfällt und bäm, wieder Hunger...

Dein Post ist gespickt mit Ausreden... schläfst früh lieber anstatt was gesundes für die Arbeit vorzubereiten, hast Abends keine Zeit.... wieviele Stunden pro Tag arbeitest Du? 18? Wenn Du da selber die Motivation nicht findest, etwas umzustrukturieren, dann ist das Gewicht offensichtlich noch nicht "schlimm" genug. Man braucht auch nicht jeden Tag kochen, 2 mal Mealprep die Woche tuts auch. Sonntag hast Du ja sicherlich frei (oder an einem anderen Tag, wenn Du Sonntags arbeitest)...da kann man doch kochen, vorbereiten etc.?!)

Mit Bequemlichkeit kommt man selten zum Wunschgewicht. Das ist halt Arbeit und Disziplin. Oft kann man schon viel tun, indem man kleine Gewohnheiten umstellt: mehr Bewegung im Alltag, 10k Schritte, Tee und Wasser trinken, Ernährung umstellen, Homeworkouts reichen eigentlich auch. Ich habe noch nie ein Fitnessstudio von inne gesehen und wiege mit 42 und zwei Kindern genauso viel wie mit 16. Geht das Gewicht raus, muss ich die Aktivität erhöhen, meinen Kalorienverbrauch über die aufgenommenen Kalorien bringen... Wenn man dann noch weiß, dass der Grundumsatz steigt, je mehr Muskulatur für mich arbeitet...dann stellt sich die Frage nach dem Sport gar nicht mehr...Bei Frauen setzt irgendwann nach dem 25. Geburtstag der "altersbedingte" Muskelabbau ein...d.h. wenn Du überhaupt nichts tust, um dem entgegen zu wirken, wird Dein Körper nicht nur schluffig und viel weniger leistungsfähig, sondern Dein Grundumsatz sinkt auch über die Zeit kontinuierlich und du dürftest quasi immer weniger essen, wenn Du nicht zunehmen willst. (deswegen wird es ja im Alter für viele auch immer schwerer, ihr Gewicht zu halten). Auch unsere Hirnleistung im Alter wird nicht unerheblich von unserer physischen Kraft beeinflusst. Bist du dir selber so wenig wert, dass dir das alles Wurst ist? Ich persönlich hab schon Bock drauf, große Teile meiner Rente vital und geistig fit zu erleben, Dinge zu unternehmen, zu reisen ....deswegen sorge ich heute für später vor...und bewege mich ;-)

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Ich kann dir den Podcast und Kurs "Achtsam schlank" von Nuria Pape Hoffmann sehr empfehlen.