Das Baby ist da

9 Sprüche, die frischgebackene Eltern nerven

Kaum ist das Neugeborene da, melden sich auch schon Großeltern, Freunde, Nachbarn oder Kollegen. Egal ob sie uns besuchen, anrufen oder posten: Viele ihrer Sprüche nerven einfach nur. Kommt euch unsere Auswahl bekannt vor?

Autor: Heike Byn
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Ich hatte ja richtige Horror-Geburten!

Scheinbar anteilnehmend erkundigt sich die Nachbarin nach der Geburt. Kaum setzt das Paar an zu erzählen, grätscht sie in die erstbeste Atempause, um ausführlich und detailreich von den Geburten der eigenen Kinder zu erzählen. Vielen Dank, genau das brauchen die erschöpften Eltern gerade!

Du siehst immer noch schwanger aus.

Schon Schwangere wissen, dass der Babybauch eine öffentliche Sache ist – ungeniertes Glotzen und Tätscheln inklusive. Nach der Geburt hört das Gegrabsche zwar auf, doch die Kommentare nicht. Wer da nicht in kürzester Zeit einen straffen After-Baby-Body präsentiert, kommt bald in Erklärungsnot.

Wie seid ihr auf DEN Namen gekommen?

Ob euer Kind Lisa, Leon, Kassandra oder Kasimir heißt – irgendjemand findet euren Geschmack garantiert daneben. Zu gewöhnlich, zu hip, schwer auszusprechen, eine Steilvorlage für Schulhof-Hänseleien. Achtet mal drauf: Wer euch das fragt, leidet oft selbst unter Rechtfertigungszwang für Kindernamen.

Warum tust du dir die Stillerei an?

Je nach Trend hören Mütter entweder diese Frage oder den gegenteiligen Vorwurf „Warum stillst du denn nicht?". Der Besuch hat gelesen oder am eigenen Leibe erfahren, dass Stillen bzw. Flaschennahrung gar nicht gesund für Mutter und Kind sind und verbreitet die Erkenntis mit missionarischem Eifer.

Meiner schläft ja schon durch!

Komisch, in der Klinik haben wir die junge Frau doch so nett gefunden. Jetzt gibt sie damit an, dass ihr kleiner Leander-Konstantin nachts mindestens fünf Stunden am Stück schläft. Willkommen in der Leistungsgesellschaft! Solche Sprüche von anderen Eltern werden euch begleiten, bis ihr Enkel habt.

Ich nehme dir das Baby gleich mal ab!

So ein Baby ist ja sooo süß! Da will man doch gleich mal eine Runde kuscheln und knuddeln. Mit lauter Stimme und kalten Händen greift der meist weibliche Besuch direkt bei der Begrüßung im Flur nach dem Winzling. Vorher die Hände waschen? Fehlanzeige.

Ich mach dann mal ein paar Fotos.

Schon beim Türöffnen droht der erste Schnappschuss und bis zum Abschied werden noch viele viele weitere folgen. Schließlich wollen ja auch die anderen Freunde, Kollegen oder der Rest der Verwandtschaft auf Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram auf dem Laufenden bleiben.

Wartet mal, bis es anfängt zu trotzen!

Schlaflose Nächte, Milchstau, Schreianfälle: Die jungen Eltern erzählen vom anstrengenden Alltag, der Besuch winkt müde ab. Alles nichts gegen die Trotzphase, Schulzeit oder Pubertät. Egal, wie erschöpft das Paar gerade ist, der Besuch kann das immer mit Horror-Storys aus der Zukunft toppen.

Wir haben Sofie und Max mitgebracht ...

das macht euch doch nichts aus, oder? Dann können sie gleich mal ihren neuen Spielkameraden kennenlernen. Außerdem haben wir grad keinen Kidsitter für sie gefunden. Während Sofie dann mit ihrer Schnoddernase das Baby küsst, spielt Max im Kinderzimmer Fußball. Ganz toll, wir lieben Kinder!.
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