Perfekt unperfekt

7 besondere Spielzeuge: Es lebe die Unvollkommenheit

Ob Familien zu hübschen Puppen und toughen Actionfiguren greifen oder unvollkommene Figuren bejubeln, hat mit der eigenen Geschichte und persönlichen Vorlieben zu tun. Fakt ist, dass Spielzeug immer öfter gesellschaftliche Vielfalt und Inklusion widerspiegelt. Wir stellen sieben Beispiele von gestern und heute vor.

Autor: Heike Byn
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Kurvendiskussion

Kurvendiskussion

Barbie als Hungerhaken und Kleiderständer war gestern: Seit Anfang 2016 gibt es das Plastikgirl auch als große, kleine oder kurvige Frau – mit sichtbarem Hüftgold. Damit hat Mattel 57 Jahre gebraucht, um der Puppe ein realistischeres Aussehen zu geben (gesehen auf matell.de).

Weibliche Wissenschaft

Weibliche Wissenschaft

Auch Lego hat erkannt, das Mädchen heute nicht mehr nur Model oder Krankenschwester werden wollen: 2014 kam das „Research Institute“-Set mit forschenden Frauen im Labor in die Läden – und war in einer Woche ausverkauft (gesehen auf lego.com).

Generation Großeltern

Generation Großeltern

Der Anteil alter Menschen in unserer Gesellschaft steigt. Vielleicht hat Playmobil deshalb 2006 eine Pflegerin auf den Weg geschickt, die einen betagten Patienten im Rollstuhl schiebt (gesehen auf amazon.de)?

Barbie im Rolli

Barbie im Rolli

Bereits 1997 setzte Mattel die meistverkaufte Puppe der Welt in einen roten Rollstuhl – für die Zielgruppe der Mädchen mit Behinderungen. Modell „Becky“ war zwar ein voller Erfolg, passte aber nicht durch die Tür des „Barbie-Traumhauses“... (gesehen auf amazon.de).

Lego auf Rädern

Lego auf Rädern

Pünktlich zu den Paralympics im Sommer 2016 bringt Lego erstmals eine Figur im Rollstuhl heraus: Einen lächelnden Jungen mit stylishem Outfit. Damit reagiert das Unternehmen auf jahrelange Kritik von Behindertenverbänden (gesehen auf heute.de).

Puppen wie Down-Kinder

Puppen wie Down-Kinder

Die Puppen von Sowema mit Merkmalen des Down-Syndroms sind Spielkameraden und Identifikationsmodelle zugleich. Die Kritik der Gegner: „Special-Needs-Puppen“ betonten zu sehr die Unterschiede zwischen Kindern mit und ohne Behinderung (gesehen auf sowema.de).

Perfekt war gestern

Perfekt war gestern

Eva (l.) hat eine Brille und einen Blindenstock, Hetty (M.) trägt Hörgeräte und Melissa (r.) ein Feuermal im Gesicht: Die Puppen der britischen Firma Makies sind seit ihrer Markteinführung 2015 ein Verkaufsschlager (gesehen auf mymakie.com).


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