Was ist nötig?

Versicherungen für junge Skifahrer

So schön ein Skiurlaub sein mag, wie schnell ist dann doch etwas passiert. Ein kleinerer oder größerer Unfall, der eine Behandlung im Ausland nötig macht oder ein Sturz, bei dem ein Fremder zu Schaden kommt. Braucht man also Zusatzversicherungen?

Autor: Gabriele Möller
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Kinder Skiferien
Foto: © fotolia.com/ gorilla

Unfallschutz

Viele Versicherungen bieten Unfallversicherungen für Kinder an. Diese decken auch Skiunfälle ab.
Experten betonen aber, dass bleibende Behinderungen bei Kindern zu weit über 90 Prozent krankheitsbedingt sind. Dass ein Kind nach einem Skiunfall Schäden erleidet, die eine Unfallversicherung abdeckt, ist sehr unwahrscheinlich.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte: Eine Unfallversicherung vom progressiven Typ (wie er von Fachleuten empfohlen wird) mit hoher Abdeckung kostet für ein Kind um die 90 Euro pro Jahr.

Haftpflicht

Haben die Eltern eine Haftpflichtversicherung, ist das Kind dort meist mitversichert. Kinder unter sieben Jahren sind jedoch bei (Ski-)Unfällen nicht deliktfähig. Das heißt, die Versicherung zahlt hier auch nicht. Wenn die Eltern jedoch die Aufsichtspflicht verletzt haben, müssen sie fürs Kind haften. Da diese Frage aber in jedem Einzelfall neu vor Gericht geklärt wird, sollten Eltern die Haftpflichtversicherung so abschließen, dass auch ihr noch nicht deliktfähiges Kind ausdrücklich eingeschlossen ist.

Auslandsreisekrankenversicherung

Wenn die Familie zum Beispiel in Österreich, der Schweiz oder Italien Ski fährt, ist eine Auslandsreisekrankenversicherung zum Familientarif sinnvoll. Zwar wird man innerhalb der EU im Krankenhaus oder beim Arzt auch mit der Chip-Karte der Krankenkasse behandelt. Die Unfallversorgung vor Ort erfolgt aber nur gegen Sofortzahlung. Zu Hause erstattet die eigene Krankenkasse bei den Behandlungskosten lediglich den Anteil, der sich an deutschen Sätzen orientiert. Die Kosten für die Bergung von der Piste (z. B. per Hubschrauber) oder für einen Heimtransport nach Deutschland werden gar nicht übernommen. Die Auslandskrankenversicherung trägt die Unfallversorgung, die Bergung sowie einen eventuellen, medizinisch sinnvollen Heimtransport. Es gibt sie für Familien ab ca. 20 Euro für acht Wochen.


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