Abenteuer Baby

10 Papa-Tipps für die erste Zeit mit Baby

Das Baby ist da. Und plötzlich ist alles anders. Freude, Fragen, Augenringe. Du bist Papa! Einfach toll, dass eine aktive Vaterschaft immer mehr Männern wichtig ist. Was du jetzt für dein Baby und deine Partnerin tun kannst? Sie beschützen und unterstützen!

Autor: Janine Glugla
Seitenanfang
  • Unsere Tipps für Väter:

 

Kennenlernurlaub nehmen

Auch wenn du vielleicht keine langfristige Auszeit vom Job nehmen kannst, ist eine ausgiebige Kennenlernphase von unschätzbarem Wert. Selbst zwei Monate Elternzeit helfen bereits, die Vater-Kind-Bindung zu stärken und als Familie zusammenzuwachsen. Wenn es dir nicht möglich ist, beruflich zurückstecken, kannst du deine Arbeitszeit vielleicht etwas an die neue Situation anpassen, damit du einen festen Platz im Leben deines Babys einnehmen kannst. Morgens wickeln oder abends immer ins Bett bringen – verbindliche Papa-Rituale sind wichtig für dein Baby.

Work-Baby-Balance

Die Work-Baby-Balance ist zugegebenermaßen ein sehr schwieriger Balanceakt! Vielleicht sicherst du wie viele Väter das Familieneinkommen zunächst allein und arbeitest jetzt umso mehr? Oder du stellst fest, dass die Arbeitswelt mit ihren geregelten Pausen fast schon erholsam sein kann, wenn zu Hause der 24-Sunden-Baby-Dienst wartet? Klar unterliegst du in der Arbeitswelt vielen Zwängen. Prüfe trotzdem regelmäßig und ehrlich deine Prioritäten.

Kuscheln mit dem Baby

Ja, Väter kuscheln! Kuscheln macht glücklich, Kuscheln gibt Sicherheit, Kuscheln fördert die Vater-Kind-Bindung. Kurz: Körperliche Zuwendung ist wichtig für dich und dein Baby. Und gerade am Anfang sind Babypflege und Körperkontakt die Hauptverbindung zu deinem Kind. Keine Sorge: Wildes Spielen kommt früh genug hinzu.

Du kannst alles – außer Stillen

Durch die Monate der Schwangerschaft und das Stillen haben Mutter und Kind eine besonders enge Verbindung. Manchmal bleiben deshalb auch andere Aufgaben der Babypflege automatisch in Mamas Hand. Doch für dich ist es ebenso wichtig, von Anfang an Kontakt aufzunehmen, damit das Baby eine gleichwertige Beziehung zu euch beiden aufbauen kann. Tragen, Wickeln und Baden sind wichtige Vater-Kind-Momente und bedeuten natürlich auch eine kleine Verschnaufpause für die Mutter. Du glaubst, deine Partnerin wird dich überkritisch beäugen? Oft reicht es schon, die eindeutigen Vorteile zu betonen: „Ich kann das und ich entlaste dich damit."

Die Mutter unterstützen – Aufgaben aufteilen

Gerade in den ersten Wochen nach der Geburt muss sich deine Partnerin erholen und braucht ihre ganze Kraft für das Neugeborene, das sehr viel Zuwendung einfordert. Haushalt? Einkaufen? Kochen? Behördengänge? Manche Frauen vergessen sogar, ausreichend zu trinken! Deine Unterstützung ist jetzt besonders gefragt. Auch für die Zeit danach solltet ihr eine an eure Lebens- und Arbeitssituation angepasste, faire Aufgabenteilung besprechen. Einer der größten Fehler: Die Aufgabe der Mutter kleinreden. Denke daran, dass sie 24 Stunden für euer Baby im Einsatz ist. Ihr seid ein Team, ihr seid gemeinsam Familie. Zu viel Freizeit hat jetzt in der Regel keiner von euch.

Geduldig sein

Nach der Geburt können die Hormone der Neu-Mutter noch mal ganz schön Achterbahn fahren. Nicht selten führt das in Verbindung mit Übermüdung und all den neuen Anforderungen zu einem Stimmungstief, in dem deine Partnerin leicht reizbar, traurig oder deprimiert sein kann. Jetzt braucht sie deine Liebe und dein Verständnis umso mehr.

Die Familie schützen

Du bist jetzt Vater und sicher stolz, dass sich Großeltern, Tanten und Freunde mit euch freuen und das Baby bestaunen wollen. Aber: Ihr braucht jetzt Zeit für euch und ausgedehnte Ruhephasen sind auch für das Neugeborene sehr wichtig. Habe deshalb besser ein wachsames Auge auf den Besucherstrom, und sorge dafür, dass ihr euch nicht überfordert. Höflich vertrösten ist erlaubt!

Papa-Zeit: Mit dem Baby alleine sein

Für viele Väter ist es durchaus eine kleine Herausforderung, das erste Mal mit dem Baby allein zu sein. Doch es lohnt sich für alle Beteiligten, so schnell wie möglich damit zu beginnen. Du vertiefst die Beziehung zu deinem Kind und gibst ihm Sicherheit. Und die Mutter lernt, dass sie ihr Baby ohne Sorge auch mal abgeben kann. Denn das fällt ihnen manchmal gar nicht so leicht.

Sei nicht so streng zu dir

Pssst, wir verraten dir hier ein Geheimnis. Mütter wissen auch nicht immer, was zu tun ist. Ja, sie haben bereits 9 Monate in engem Kontakt mit dem Baby verbracht und vielleicht 20 Ratgeber gelesen. Doch Mutter wird man genauso plötzlich wie Vater. Ausgangslage? Einigermaßen ausgeglichen! Ihr beide müsst in eure neue Aufgabe hineinwachsen. Geht gemeinsam durch diese Zeit und seid so milde zu euch und euren vermeintlichen Fehlern wie möglich.

Freiräume schaffen

Familienzeit hat jetzt Priorität. Das heißt auch, dass die persönliche Freiheit gerade in der Anfangszeit erst einmal hintenansteht. Das kann zu Frustrationen führen. Doch unbedarft Freiräume einzufordern, kann in einer Phase beidseitiger Überanstrengung ganz schön selbstsüchtig wirken. Vier Abende in der Woche Männerabend? Besser nicht. Heute eine Auszeit beim Sport (oder schlafen) für dich und morgen eine Auszeit für ein ausgiebiges Bad (oder schlafen) für deine Partnerin? Unbedingt!
 
Foren zum Thema

Unsere Partner
  • SteriPharm Folio
  • Pampers
  • Nestle Bebe
  • Eltern Grußkarten
  • Vorname.com
  • Schöner Wohnen Shop


]