Was bewirkt die Trotzphase (im Bezug auf später)?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von schnupps22 16.04.11 - 00:18 Uhr

Hallo
ich wollte schon immer mal wissen, was die Trotzphase(n) eigentlich bewirkt?
Manche Kinder trotzden ja mehr als andere und manche früher als andere.
Manche Kinder trotzen ja angeblich auch garnicht.......
Aber wozu dient die Trotzphase? (oder auch die Fremdelphase)?
Meine Tochter hat schon immer diese ganzen Phasen und Schübe sehr intensiv verlebt.
Sie fremdelt seit der Geburt extrem. Sie ist jetzt 20 Monate. Das FRemdeln ist auch (noch) nicht besser geworden, aber wir kommen ganz gut klar damit. Ich weiß wie ich damit umzugehen habe und gebe ihr die geforderte Sicherheit.
Seit ca 4 Wochen ist sie nun aber in einer (vorgezogenenen) Trotzphase. Sie will etwas, dann wieder nicht, dann doch und dann ists vorbei...... sie brüllt, will nicht sitzen, nicht stehen, nicht auf den arm .... sie schreit einfach nur noch rum und schmeisst sich auf den Boden und das ganze dauert schon mal (gefühlte) 15 minuten am stück. Ich kann sie nicht ablenken, weder mit essen noch mit Spielzeug o.ä. Nichts hilft.
Sie trotzt aber nur wenn ich dabei bin. Im Kiga ist es keine Problem (auch das fremdeln nicht).
Nun sagen mir immer wieder andere Leute/Mütter, dass es gut ist wenn Kinder die Trotzphase intensiv erleben, sie würden dadurch später ein sehr gutes Selbstbewusstsein bzw. Charackterstärke bekommen......
Ich würde mich ja gerne über das trotzen meiner Tochter freuen mit dem Hintergrundwissen, dass sie dafür später einen starken Charackter bekommt....
Aber glauben kann ich das nicht so richtig. Ich denke eher die Leute wollen mich beruhigen oder mich irgendwie trösten......
Ist hier vielleicht jemand vom Fach und kann mir dies bestätigen?
Dann wäre das trotzen für mich nur noch halb so stressig ;-)
Wie reagiert ihr bei so einem Trotzanfall?
Danke für eure antworten

Beitrag von perserkater 16.04.11 - 00:35 Uhr

Hallo

Lies mal hier:
http://www.urbia.de/magazin/kleinkind/erziehung/wenn-kinder-trotzen

Du verwechselst aber fremdeln mit der Autonomiephase (Trotz sagt heute eigentlich kein Mensch mehr da es schlicht falsch ist). Das fremdeln vergeht mit der Zeit, mein Sohn hatte auch länger damit zu tun aber auf der Suche nach seinen Ich wird er noch ne Weile sein.;-)

Ich glaube langsam wirklich an den Spruch, es ist erst vorbei wenn sie ausziehen.#zitter

LG

Beitrag von schnupps22 16.04.11 - 00:45 Uhr

Hallo
danke für deine Antwort. Ich meine aber tatsächlich die Fremdelphase UND die Trotzphase.
Also ich meinte dass meine Tochter die Fremdelphase auch so heftig durchlebt hat (und immer noch durchlebt) und nun auch die Trotzphase relativ früh und auch heftig durchmacht.
Ihr Fremdeln zeigt sich dadurch dass sie partout nicht gerne in Gesellschaft anderer ist solange Mama (ich) dabei bin.
Wenns an der Tür klingelt lacht sie noch solange bis der Besuch oben angekommen ist. dann wird erst mal ordentlich geweint und dann wird sich solange der Besuch da ist an mamas bein festgekrallt. Und wehe mama kommt auf die idee sie einfach mal abzusetzen.
Oder im Supermarkt wird immer fleissig mit fremden leuten geshakert, aber wehe jemand geht zu ihr hin und sagt was direkt zu ihr..... dann ist Holland in not.......Das nenne ich fremdeln.
Das trotzen ist erst seit ca 4 wochen und tritt meist auf z.b. wenn sie n keks will und ich nach dem 5 keks nein sage. oder sie will auf die schaukel und dann sitzt sie drauf und will sofort wieder runter..... kaum ist sie unten, will sie wieder rauf. Nach 10 mal rauf und runter sag ich nein und dann ....... gehts los. #schwitz

Beitrag von perserkater 16.04.11 - 00:59 Uhr

Ja manche Kinder fremdeln sehr lange und ausgeprägt. Du kannst ihr einfach nur Beistand leisten und abwarten.

Und zum Rest, ohja, es sind halt kleine Helden die Glauben ALLES zu können und treffen sie dann an ihre oder an andere Grenzen bricht ihre Welt zusammen. Ich habe aber oft Mitleid mit meinem Kind. Es muss sehr frustrierend sein wenn man erst lernen muss, dass nicht alles nach der eigenen Pfeife tanzen kann. Dazu kommt noch die verminderte Sprachbegabung und die Sozialisation die erst noch reifen und erlernt werden muss. Es ist ne Menge Arbeit für so ein kleines Kind und ich denke, je gelassener wir damit umgehen desto gelassener kann es das Kind auch mal nehmen.

Beitrag von connie4 16.04.11 - 14:47 Uhr

FALSCH - Es is NIE vorbei -solange wir leben!

Ich glaube gerade an Menschen, die uns am nächsten sind, reiben wir uns auf und entwickeln uns. (deshalb passiert das meist nur bei "Muttern", wie Du ja schon festgestellt hast)

In der Trotzphase - oder besser danach - entwickeln sich die kleinen zu kleinen Persönlichkeiten. wenn man sich nicht "reiben" kann und Konflikte unterdrückt werden - verhindert das auch Entwicklung - auch später in der Pupertät und noch später auch...
Jeder muß seine Rolle immer wieder neu finden.
Ich glaube, das ganze Leben ist "Entwicklung" durch Konflikte.

Du warst alles für Dein Baby, es vertraute Dir blind - doch nun entdeckt es seinen eigenen Kopf-und will den auch durchsetzen. Manchmal stößt es da auch an, aber dadurch lernt es seine Grenzen kennen (Du sorgst natürlich dafür, daß es nicht in Gefahr gerät!!!!) Wenn Ihrs überstanden habt, ist aus Deinem "Baby ein süßes "Kind" geworden".

Also: Locker bleiben. Ich seh mich da als "Instrument" fürs Kind, damit es sich entwickeln kann.

Beitrag von anico 16.04.11 - 15:39 Uhr

"Ich seh mich da als "Instrument" fürs Kind, damit es sich entwickeln kann. "

eine sehr gute ansicht #pro

Beitrag von lisasimpson 16.04.11 - 08:22 Uhr

hm, ich glaube du wirst da eine menge sachen Durcheinander

Also
1. Fremdeln ist eine Phase im Babyalter, in dem Babys die Fähigkeit erwerben visuell zwischen vertrautem und Fremden zu unterscheiden.
Diese phase sollte deine Tochter schon lange hinter sich gelassen haben
Kinder reagieren aber unterschiedlich auf Fremde.
Angst und Panikreaktionen, wie der anblick oder der kontakt zu fremden in der zwit zuwischen dem 4 und 10 lebensmonat auslösen kann, sollte er aber mit 20 monaten nicht mehr.
Hat deine Tochter wenig kontakt zu anderen Erwachsenen oder ist dieser Kontakt für sie her negativ bewertet, würde ich versuchen ihr so viel angenehmen Kontakt mit fremden Erwachsenen ermöglich wie zu machen ist.

Kinder fangen schon sehr früh an, sich selsbt ziele zu setzen oder bestimmte vorstellungen vom ergbnis ihrer handlungen zu haben.
Kommt es dann anders als erwartet, überströmen gefühle wie wut, ärger, frust... das Kind.
Dies überrennt kinder, da sie noch keien bewältigung dieser gefühlsausbrüche kennen.
Sie dabei zu unterstützen (nochmal versuchen- wie können wir dein ziel denn sosnt erreichen?) ist eine aufgabe die sich zur die gesamte Kindheit ziehen wird

Trotzphase oder autonomiephasen gibt es ebenfalls imemr wieder im Leben eines kindes.
Ein Kind erlebt sich zu beginn als einheit mit den eltern. Ein "ICH" und ein "DU" gibt es noch nicht.
Erst nach und nah erlebt das kind diesen unterschied.
Auch sprachlich findet das seinen ausdruck, wenn aus einem "max macht..." ein "ich mach.." wird.
Um sich voll und ganz als "der andere" zu erleben muß ich eine gegenposition zu demjenigen einnehmen, mit dem ich vormals als verschmolzen wahrgenommen habe.
Das typische "nein"- ist also folgerichtig.

lisasimpson

Beitrag von schnupps22 16.04.11 - 13:45 Uhr

Jetzt verwechselst Du aber was.
Meine FRage war nicht danach, was in dem Kind vor sich geht, sondern was es bewirkt. Ich kenne die Phasen sehr wohl (Erzieherausbildung ist zwar lange her aber nicht ganz vergessen) und habe sie auch nicht verwechselt.
Daher musst Du mir nichit erklären was das Kind gerade durchmacht. Nur was passiert mit einem Kind wenn es gar nicht trotzt oder fremdelt? Wird es ein leben lang sagen: Max hat jetzt ein Meeting" oder "Max hat hunger"?
Ist es tatsächlich gut wenn das Kind sehr heftig fremdelt oder trotzt?
Warum machen manche es mehr und andere weniger durch? Und was bewirkt es.

Beitrag von lisasimpson 16.04.11 - 13:59 Uhr

" Max hat jetzt ein Meeting"

Solls geben:-p

Verläuft eine Entwicklung normal, dann hat jedes Kind Autonomiephasen.
Wie sich diese jedoch äußern ist individuell verschieden und hat sowohl mit dem Temperament des Kindes zu tun als auch mit dem Wechselspiel zwischen Kind und Eltern, aber nicht damit, daß es danach "mehr" Autonomie hätte, sich seiner Selbst eher bewußt wäre als ein anderes Kind

Aber von jemandem, der sich mit kindlichen Entwicklungsphasen auskennt, hätte ich nicht den begriff "Fremdelphase" für ein 20 Monate altes Kleinkind erwartet- daher fand ich meine Erläuterungen durchaus sinnvoll.

lisasimpson

Beitrag von claerchen81 16.04.11 - 14:07 Uhr

Hallo,

jedes Kind macht JEDE Phase durch, nur mit unterschiedlicher Intensität. Manchmal ist das so kurz, dass es uns nicht auffällt oder eben in einer Art, die uns nicht ins Auge springt (denn wir nehmen nur das von uns beobachtete als Realität wahr). Die Intensität bestimmt sich durch den angeborenen Charakter/ Temperament des Kindes (ein großer Teil der Persönlichkeit ist angeboren).

Ich gehe davon aus, dass eine psychische Störung vorliegen muss, wenn ein Mensch eine Phase NICHT durchmacht (real nicht, nicht nur "nicht beobachtet"). In diesem Fall ist die Störung jedoch vorher da, wird nur vielleicht später erst erkannt. Aber das ist nur meine Theorie.

Wie sich das Selbstbewusstsein und der Charakter eines Menschen schließlich ausformt, bestimmen Gene (als Basis), frühes und späteres Lebensumfeld, Geschwister-Konstellationen, Erfahrungen im frühen und späteren Lebensalter etc. Eher weniger jedoch durch die Dauer einer bestimmten Entwicklungsphase.

Als Beispiel: hinter einem sehr heftig "trotzenden" Kind muss nicht viel, sondern kann auch eher wenig Selbstbewusstsein = höhere Frustrationsintoleranz stecken. Gemäß meiner Beobachtung sind es vermehrt Kinder mit "unruhigerem"/ "unsicherem" Elternhaus.

Gruß, C.

Beitrag von marion2 16.04.11 - 14:28 Uhr

Hallo,

warum sollten Kinder, die eine höhere Frustrationstoleranz erlangt haben, trotzen?

Sie müssten doch eigentlich mit einem "Nein" recht gut umgehen können.

Gruß Marion

Beitrag von claerchen81 16.04.11 - 14:40 Uhr

Hi,

ich habe Frustrations-IN-Toleranz geschrieben.
....aber das Wort sah beim Schreiben so komisch aus, ich wusste schon, dass das Auge das "IN" leicht übersehen würde, sorry. Wollte es eigentlich noch korrigieren, bin aber gerade zu schwach ;-)

Gruß, C.

Beitrag von marion2 16.04.11 - 15:03 Uhr

Hallo,

jetzt wo du es sagst, #freu sehe ich es auch.

Gruß Marion

Beitrag von schnupps22 16.04.11 - 14:53 Uhr

Danke für Deine Antwort.
Diese Beobachtung mache ich auch teilweise und ich stelle es auch damit in Zusammenhang wie ausgeprägt die Trotzphase bei manchen ausfällt.
Ich weiss nicht, ob meine Tochter wenig oder mehr intensiv trotzt. Sie ist ja erst 20 Monate alt und ich hab auch kein Problem mit ihren Anfällen. Ich muss sogar manchmal etwas schmunzeln. Ich frage mich nur warum immer alle sagen, dass es super sei, wenn ein Knd richtig doll trozt. Keiner kann mir eine genaue antwort geben...... Ich denke ja auch dass es mit dem Umfeld wie das Kind aufwächst, den Familiären Umkreis und viele andere Faktoren abhängt, wie das Kind mit Problemen umgeht. Für mich ist das auf den Boden schmeissen neu, kann aber damit umgehen und es ist mir auch nicht peinlich vor anderen. Ich bin auch noch nie von fremden angesprochen worden deswegen.
Und es hängt auch damit zusammen wie die Mutter auf das trotzen reagiert. Erreicht das kind etwas mit trotzen, merkt es sich das natürlich. Ich sitze diese situationen einfach aus und wenn meine Tochter dann wieder gut drauf ist, belohne ich sie mit irgendetwas. So nach dem Motto: jetzt wo du so lieb bist können wir ja auf den spielplatz gehen......

Beitrag von marion2 16.04.11 - 14:26 Uhr

Hallo,

in der Trotzphase äußert sich die Entwicklung des Gehirns mit allen positiven und negativen Auswüchsen.

Wenn sich das Gehirn entwickelt, ist das immer gut für später ;-)

Bei einem Trotzanfall muss man konsequent bleiben, sonst dauert er nur länger. Und das wollen wir ja auch nicht.

LG Marion

Beitrag von redrose123 16.04.11 - 18:38 Uhr

Dann wird meine Stieftochter mal einen sehr starken Charakter haben die ist im Trotzalter seid sie 3,5 ist nun wird sie 6. Oder ist es nur verzogen? #rofl

Beitrag von sarahg0709 17.04.11 - 14:18 Uhr

Hallo,

ob sie zu irgendwas nütze sind, keine Ahnung.

Meine Großer hatte weder eine Fremdel- noch eine Trotzphase, meine Tochter nur eine Fremdelphase, die etwa 6 Monate gedauert hat und den Papa mit eingeschlossen hat, weil sie den kaum zu Gesicht bekam.

Ich finde meine Kinder sind genauso normal, wie andere in ihrem Alter, vielleicht ein wenig selbstbewusster.


LG

Beitrag von s-hibbel 17.04.11 - 21:27 Uhr

Ich würde sie bei einer Trotzphase keinesfalls ablenken, sondern sie soll da durch und sich selbst wieder beruhigen (lernen). Bleib bei ihr in der Nähe und biete ihr deine Arme, wenn sie sich bei dir beruhigen will. Aber nicht versuchen Ihr zuviel Aufmerksamkeit zu schenken oder sie aktiv zu beruhigen...
So klappt es bei uns am besten - ab und zu muss ich unseren Schatz auch mal unter dem Arm "wegtragen" wenn er bockt (Spielplatz, oder wenn er sich nicht anziehen lassen will, etc...) - soviel zum Thema Heftigkeit - er ist übrigens auch 20 monate alt
LG, Tanja
;-)

Beitrag von bine3002 19.04.11 - 10:23 Uhr

Ich denke, dass man dieses Trotzen individuell und situationsabhängig betrachten muss.

Das was Du beschreibst (dieses hin und her, ich will, ich will nicht, ich will doch) ist eher ein Schrei nach "Gib mir etwas vor, ich bin verwirrt!". D.h. sie wünscht sich einfach, Kind sein zu dürfen und möchte diese ganzen schweren Entscheidungen noch nicht selbst treffen (müssen), die ein Erwachsener zu treffen hat. Das wiederum führt dann dazu, dass sie sich auf das (aus ihrer Sicht) Wesentliche beschränken kann, z. B. auf das Entdecken ihrer Umwelt. Indem Du ihr Entscheidungen abnimmst, schaffst Du ihr einen sicheren und kindgerechten Raum, in dem sie sich entfalten kann. Bist Du dagegen unsicher, schwankst in deinen Aussagen (bist inkosequent), willst ihr alles recht machen, überforderst Du sie und lässt ihr zu wenig Raum, um sich erstmal zu entfalten.

Gleichzeitig ist es ein schmaler Grat zur Unterforderung, die dann ebenfalls zu einem Trotzanfall führt. Und weil es manchmal so schwierig ist, die richtige Entscheidung zu treffen, empfinden wir diese Phase als sehr anstrengend.

Das Trotzdem selbst, also die Erfahrung, dass man sich einfach mal richtig "scheiße" fühlt, dass das aber vorbei geht, dass Mama trotzdem da ist usw. ist aber ebenso wichtig. Kinder entwickeln dabei eine Frustrationstoleranz, die sie für ein glückliches Leben dringend brauchen. Das Leben ist kein Ponyhof und es läuft vieles nicht so wie man sich das vorstellt. Wenn man dann schon als Kind gelernt hat, dass auf doofe Phasen auch wieder gute folgen, dass man eine Familie hat, auf die Verlass ist, dass man niemals wirklich alleine ist mit seinen Gefühlen und dass man sie vor allem auch rauslassen darf, ist das auf jeden Fall vorteilhaft.

Deswegen ist es so wichtig:
- dass Du bei deinem Kind bleibst, wenn es trotzt
- dass Du es so nimmst wie es ist
- dass es Du es liebst, auch wenn es gerade "Stachel" hat (auch Igel kann man streicheln)
- dass Du aber auch respektierst, wenn es gerade seine Ruhe haben möchte, trotzdem aber präsent bist
- dass Du erklärst, warum etwas gerade nicht geht
- dass Du kompromissbereit bist
- dass Du dem Kind Situationen in deinem Leben beschreibst, in denen Du dich ähnlich gefühlt hast
- dass Du die Emotionen, die das Kind (wohl) gerade fühlt, benennst (wütend, traurig usw.)

Das alles wird dazu führen, dass das Kind lernt, mit diesen negativen Gefühlen umzugehen und zu einem glücklichen Erwachsenen wird.