Baby-Vorbereitung
Das erste Kinderzimmer
In der zweiten Hälfte der Schwangerschaft ist es meist so weit: Der 'Nestbautrieb' setzt ein. In diesem Artikel gibt es Tipps, was für das erste Kinderzimmer benötigt wird und wie man es gestaltet, damit es mit dem Baby mitwächst.
Was Eltern wollen – und Babys wirklich brauchen
Spätestens im letzten Drittel der Schwangerschaft ist es soweit: der "Nestbautrieb" setzt ein. Dann tigern werdende Mütter und Väter durch Baby-Märkte und Möbel-Zentren – um die passenden Möbel fürs erste Babyzimmer zu finden: Hell und freundlich soll es werden, schön und kindgerecht eingerichtet. Die Möbel sollen möglichst lange halten, der Gesundheit des Kleinen nicht schaden und nicht zu teuer sein. Doch bei allem Wünschen und Wollen vergessen selbst engagierte Eltern manchmal zweierlei. Das perfekte Kinderzimmer gibt es nicht. Und: man muss nicht gleich alles auf einmal anschaffen. Also ruhig mit einer kleinen Basis-Ausstattung anfangen - nicht nur die Kinder, auch ihre Bedürfnisse wachsen.
Hauptsache in der Nähe von Mama und Papa
Ein Säugling braucht auch noch gar keinen eigenen Raum. Denn für ein Baby reichen am Anfang eigentlich nur drei Dinge: ein Platz zum Schlafen, einer zum Wickeln und einer zum Aufbewahren von Wäsche und Kleidung. Dazu können werdende oder junge Eltern die passenden Möbel kaufen – wie Babywiege, Wickelkommode und Kinderschrank. Aber das muss nicht alles sofort und neu gekauft werden. Eltern tun sich und ihrem Baby zu Anfang beim häufigen Stillen in der Nacht den größten Gefallen, wenn sie Wiege, Korb oder Stubenwagen in ihr Schlafzimmer stellen. Auch tagsüber sind Babys am liebsten in Sicht- und Hörweite der Großen. Gänzlich überflüssig und zudem auch schädlich für Wirbelsäule und Hinterkopf des Babys sind die beliebten Babywippen. Zudem schränken sie die motorische Entwicklung ein. Dann doch besser das Baby auf eine warme Unterlage, wie ein Fell oder eine dicke Krabbeldecke, auf den Boden legen.
Weil Babys noch viel schlafen, ist es wichtig, dass rund ums Bett alles stimmt: keine schädlichen Ausdünstungen aus Lacken oder Matratze, kein Elektrosmog durch Radiowecker oder Heizkissen. Viele Eltern schwören auf einen Babytragekorb oder einen Stubenwagen, damit das Kleine auch schlafend immer in ihrer Nähe sein kann. Die Körbe gibt es komplett mit Matratze zu kaufen. Sie nehmen nicht so viel Platz weg wie ein Stubenwagen und sind genauso mobil. Nachts können die Eltern den Korb auf den Boden neben ihr Bett stellen. Wer lieber eine Wiege möchte, sollte sich bei Herstellern von Kinderbetten umschauen, die Wiegen verleihen. Beim Kauf eines Kinderbetts wird dort später die Leihgebühr auf den Kaufpreis angerechnet.

