Erste Male
Premieren im Leben mit Kindern
Das erste Lächeln, der erste Zahn, die ersten freien Schritte - es gibt so viele wunderschöne Premieren im Leben mit Kindern. Wir haben Eltern gefragt, welche "Ersten Male" ihrer Kinder sie bisher am meisten berührt haben.
Der erste Auftritt auf der Bühne des Lebens
Es wird plötzlich weit, hell und kalt. Darüber einigermaßen verstimmt, blinzelt ein neues, kleines Menschenkind ins ungewohnte Licht. Dieser meist heiß ersehnte Auftritt auf der Bühne des Lebens ist aber nur die erste Premiere von unzähligen, die nun folgen - anfangs sogar im Sekundentakt: Der erste Atemzug, das erste Schreien, der erste Blick auf Mama und Papa, der erste Schluck aus Brust oder Flasche. Und so hüpft das kleine Menschlein weiter von Meilenstein zu Meilenstein durch seine Kindheit. Manche Premieren kommen ganz leise daher, manche haben fast Urknalll-Charakter. Manchmal sorgen erste Male aber auch für Sorgen, vor allem, wenn sie auf sich warten lassen, oder wenn sie mit einem Schrecken verbunden sind. urbia hat Eltern gefragt, welche „Uraufführungen“ ihrer Kinder sie bisher am meisten berührt haben und stellt Ideen vor, wie man die schönsten erste Male vor dem Vergessen retten kann.
Das erste Lächeln – mehr als nur niedlich
„Mein Kleiner ist jetzt neun Wochen alt und hat vor einigen Tagen angefangen zu ‚erzählen’. Er jauchzt und lacht und quiekt manchmal richtig vor Vergnügen. Das finde ich so niedlich! Da könnte ich ewig zuhören und zusehen“, schwärmt Jana. „Bei meinem Großen war es damals dagegen das erste bewusste Lächeln, was ich nie vergessen werde!“. Das erste Lächeln oder auch der erste Jauchzer sind aber noch mehr als nur niedlich: Sie geben den Eltern die Bestätigung, dass ihr Baby glücklich ist. Denn in den ersten Lebenswochen konnte es (abgesehen vom reflexhaften „Engelslächeln“) noch nicht wirklich lächeln. „Ich hatte immer etwas darunter gelitten, dass meine Kinder anfangs kaum eine Miene verzogen haben“, erzählt auch Astrid. „Sie guckten immer nur ernst und – wie ich mir einbildete – auch irgendwie kritisch, vor allem mein Sohn. Wenn ich ihn geschaukelt oder für ihn gesungen habe, dann hatte er so etwas Ungerührtes im Blick, wie: ‚Äh Mama! Dieses Heiteitei ist jetzt nicht dein Ernst, oder?’ Das war natürlich völlig überinterpretiert. Trotzdem: Sein erstes Lächeln war total erleichternd für mich. Es hieß: ‚Ja, ich finde es richtig schön bei euch!’“

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