Ideen für Kostüme

Kleine Müllblume oder frecher Papagei

Es geht los! Mit närrisch guten Ideen für Kostüme! Jetzt können Kids in die Rolle kühner Helden, lustiger Tigerenten oder bewunderter Waldfeen schlüpfen.

Autor: Sibylle Eßer
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Närrisch gute Ideen für Kostüme

Maedchen verkleidet oranges Band
Foto: © panthermedia.net/ Thorsten Mann

Es geht los! Mit närrisch guten Ideen für Kostüme! Jetzt können Kids in die Rolle kühner Helden, lustiger Tigerenten oder bewunderter Waldfeen schlüpfen. Mit heißer Nadel werden Träume wahr: Glitzer- und Glanzstoffe, alte Bettlaken und ausrangierter Modeschmuck, Pumps und Plunder – alles taugt zur perfekten Verwandlung.

Einfach tierisch

Telestars sind immer noch begehrte Partymenschen: also, wie wärs mit der Rolle als Tigerente? Das Gesicht wird eine süße Katzenfratze, Tigerstoff und Tigerplüsch gibt es in Kaufhäusern. Ein dunkles Trikot oder T-Shirt und Hose dienen als Untergrund. Der kleine Tiger bekommt Ärmelstulpen aus dem Tigerstoff, mit geraden Nähten ebensolche Stulpen über den Beinen. Sie halten durch eingezogene Gummibänder. Nur eine weitere gerade Naht schließt den Tigerschweif aus Plüsch. Er bekommt einen weißen Pompon aus Watte oder einen ausrangierten Rasierpinsel als Abschluß. Jetzt wird ein Haarreif mit dem Stoffrest umwickelt. Aus Plüsch näht man kleine Ohren. Durch das offene untere Ende führt man eine Blumendrahtschlaufe ein und vernäht die Ohren. Jetzt werden sie mit Sicherheitsnadeln am Haarreifen festgesteckt. Janosch würde die kleine Tigerente küssen!

Dalmatiner sind die Stars

102 Dalmatiner sind wieder im Gespräch! Einer von ihnen tritt im Karneval der Tiere auf: Ein Overall aus weißem Plüsch ist schnell genäht – als Ersatz könnten auch ein langes weißes T-Shirt und eine lange Trikothose dienen. Schwarze Textilfarbe punktet das Fell original ein. Dann kommt das Gesicht mit Schminke dran - auf die weiße Grundierung werden schwarze Tupfen gemalt. Schwarze Schlappohren aus Plüsch befestigt man an einem Haarreifen. Sie runden den Auftritt ab. Wau!

Tausendschönchen

Blumenkinder helfen fleißig, damit ihr Kostüm fertig wird: Ganz ganz viele Blüten aus buntem Filz müssen ausgeschnitten werden. Ganz große und kleine. Dann klebt man sie mit Textilfarbe an einem alten langen ausrangierten Rock auf, oder man tackert sie auf aufgeschnittenen Mülltüten fest, die zu einem Rock gekraust wurden. Die großen Blüten ganz unten, die kleinen in der Mitte, die winzigen zur Taille hin. Auf ein einfaches weißes T-Shirt werden mit Textilfarbe grüne Blätter gemalt. Blüten aus Krepppapier schmücken die Ärmel und den Halsausschnitt. So entsteht die Blütenprinzessin.

Ein Clown muß sein

Der Harlekin bekommt ein Clownsgesicht – weiß in der Grundierung, einen Herzmund und große schwarze Augen mit hochgezogenen Brauen. Dann stülpt er sich einen Filzhut auf, der mit Krepppapier-Pompons beklebt ist. Aus aneinandergenähten Stoffresten entsteht eine einfache Pumphose, die gepunkteten Karnevals-Hosenträger erwirbt man in der Fachabteilung eines Kaufhauses, ein T-Shirt und eine überdimensionale Kreppschleife kleiden den kleinen Harlekin, die Harlekine bekommt einen Kragen aus übereinandergenähten Tüllstreifen in den Farben Blau, Violett, Pink und zart Rose. Zum Schluß werden ihr große Knöpfe mit Textilfarbe auf das T-Shirt gemalt. Süß!

Mickymaus

Filz spielt die Hauptrolle bei diesem Kostüm: Die kleine Kappe mit den runden Ohren kann man kaufen – zur Not auch mittels Haarreif und Filz selbst basteln, wie schon oben mehrfach beschrieben. Ein tuftiges Kleidchen bekommt weiße Filztupfen, oder entsteht aus weißgepunktetem roten Stoff aus der Karnevalsabteilung, ein schwarzes T-Shirt obendrüber wird mit einem braven weißen Filzkragen geschmückt, eine Schleife verschließt ihn. Die weiße Strumpfhose ist wichtig! Mickymaus Charakterzeichen sind die Farben Rot und Weiß und Schwarz! Deshalb setzen rote Pompons aus Wolle auf dem T-Shirt und weiße Pompoms auf den Schuhen die wichtigen Akzente. Das Gesicht wirkt frisch wie aus dem Walt-Disney-Film, wenn es einen schwarzen Nasenstüber aufweisen kann und rosige Wangen. So ist Micky perfekt!

Geisterstunde und Waldfee

Man stülpt ein ausrangiertes Bettlaken über das Kind, dann werden mit einem Filzstift die Augen markiert und die Ärmelausschnitte festgelegt. Nun heißt es nur noch "ausschneiden": Die Sehschlitze für die Augen recht groß, die Ärmelausschnitte gerade passend. Um die Augen zieht man einen dicken schwarzen Strich. Zwei Punkte können die Nase des Gespenstes andeuten. Rosa oder weiße Gummi-Haushaltshandschuhe kleiden die gruselige Figur perfekt ein. Aus kleinen Styroporkügelchen, in die man schwarze Pfeifenputzer gesteckt hat, entstehen Spinnentiere, die nun mittels Faden am Laken befestigt werden. So richtig schön schaurig! Viel Spaß im Getümmel der Prinzessinnen.

Die Waldfee

Tüll, künstliche Blattranken und grüner Bast oder Wollfäden spielen die Hauptrolle bei dieser Kostümierung. Ein blaugrünes oder rein grünes Trikot wären der ideale Untergrund. Dann bekommt die Fee einen Rock aus zipfelig geschnittenen Tüllresten in verschiedenen Grüntönen. Grüner Bast oder grünes Schleifenband werden lose in der Taille eingeknotet und kringeln sich locker zwischen dem Tüll, Ranken aus Efeu steckt man dazwischen. Ähnlich verfährt man mit den Haaren. Eine grüne Tüllschleife ziert als Abschluß. Biegen Sie Flügel aus Draht und spannen und heften Sie Tüll auf. Nähen sie sie auf dem Rücken am T-Shirt fest. Der Eindruck ist märchenhaft!



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