Raus aus der Sorgenfalle

10 gute Gedanken zur Schwangerschaft

So wunderschön es ist, ein Kind zu erwarten, es beginnen auch die Sorgen um das kleine Wesen und seine Entwicklung. Unser Artikel bietet Schwangeren einen Grundstock an Vertrauen und guten Gedanken zum Schwangersein und zur Geburt.

von Petra Fleckenstein
Paar schwanger froh

Vertrauensvollen Gedanken bewusst Raum schaffen

Eine Schwangerschaft gilt als "Zeit der guten Hoffnung", birgt aber tatsächlich auch eine ganze Menge Möglichkeiten, sich Sorgen zu machen. Natürlich kann niemand einfach aus seiner Haut, und es liegt im Naturell jeder einzelnen Frau begründet, ob sie bei einem Ziehen in der Leistengegend eher dazu neigt, sorgenvoll an eine drohende Fehlgeburt oder voller Zuversicht an das ganz natürliche Dehnen der Mutterbänder zu denken. Zwar ist es wie auch sonst im Leben gerade in einer Schwangerschaft sinnvoll, Körperzeichen wahrzunehmen und darauf abzuklopfen, ob sie harmlos sind und nichts Bedrohliches zu bedeuten haben. In unserer gegenwärtigen, stark von medizinischer Sicht geprägten Schwangerschaftsvorsorge besteht jedoch die Neigung, Risiken und Gefahren allzu sehr ins Blickfeld zu rücken, so dass eine gute und vertrauensvolle Erwartungshaltung immer schwieriger wird. Und das, obwohl die nackten Zahlen jede Schwangere zuversichtlich stimmen dürften. Denn tatsächlich verläuft ja die große Mehrheit aller Schwangerschaften ohne irgendwelche medizinischen Eingriffe einfach ganz von alleine gut.

Glücklicherweise gibt es für Schwangere, die allzu häufig zu Sorgen neigen, eine gute Nachricht: Keiner ist seinen Gedanken hilflos ausgeliefert. Zwar scheinen sie ein Eigenleben zu führen und einfach von selbst aufzutauchen oder sich sogar vehement aufzudrängen. Aber sie sind doch "selbst-gemacht" und unterliegen daher auch teilweise unserer Steuerung. Es gibt tatsächlich die Möglichkeit, guten und zuversichtlichen Gedanken bewusst mehr Raum zu verschaffen und bedrohliche, sorgenvolle dafür in ihre Schranken zu verweisen oder sich zumindest von ihnen zu distanzieren. In der Verhaltenstherapie nennt man dies "Gedankenstopp" und "Gedankentausch", eine Technik, mit der jeder Mensch ohne Vorerfahrung sofort beginnen kann. Hier gibt es schon mal einen Grundstock an guten Gedanken zur Schwangerschaft.