Auch mit Bauch gut angezogen
Schick und schwanger: Umstandsmode
Die Zeiten, da Umstandsmode vor allem darauf abzielte, dass die Schwangere ihren Bauch unter anthrazitfarbenen sackartigen Gewändern versteckt, sind vorbei. Hier gibt es Tipps und Tricks für pfiffige Outfits in der Schwangerschaft.
Schick mit Bauch
Ob ab der 13. oder der 28. Woche: Irgendwann passen die Lieblingsjeans und der Wohlfühlpulli einfach nicht mehr. Spätestens dann ist eine Shoppingtour angesagt. Wir verraten, wie Sie so lange wie möglich Ihre normale Kleidung tragen können, was für Anziehsachen Ihnen stehen und welche Größe die Richtige ist.
Es ist noch gar nicht so lange her, da versteckte frau ihren Babybauch in langen, weiten Kleidern. Bauschige Hängekleidchen, aufgeplusterte Trägerröcke und kaftanähnliche Sommerkleider kaschierten noch Ende der 1960er Jahre die wachsende Kugel. Möglichst wenig zeigen, lautete die Devise. Heute sieht das anders aus: Blusen aus dehnbarem Jersey, Wickelshirts und Seidentunikas mit Bändchen unter dem Busen betonen charmant den Bauch. Es gibt edle Blazer und Faltenröcke fürs Büro, Wohlfühlklamotten für Zuhause sowie bequeme Hosen und Oberteile aus Sweatstoff für den Sport. Trotzdem ist es nicht immer einfach, sich die neun Monate über gut angezogen zu fühlen.
Das erste Problem taucht bereits in der Frühschwangerschaft auf: Wann ist es Zeit für die ersten Umstandssachen? Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort. Jeder Körper verändert sich nach seinem eigenen Rhythmus. Manchen Frauen kneift die Hose bereits in der neunten oder 13. Woche, andere tragen noch in der 28. oder 30. Woche ihre Lieblingsjeans. Generell gilt: Der beste Zeitpunkt für die Umstandsmode ist gekommen, wenn die normale Kleidung nicht mehr sitzt, drückt oder man sich nicht mehr darin wohl fühlt. Und wenn die Hosen, Röcke und Pullis für Schwangere passen. Denn das ist häufig das nächste Problem. Für die alten Kleidungsstücke ist der Bauch zu groß, aber für die Umstandsmode ist er noch zu klein und füllt sie nicht richtig aus.




