Ja, wo ist es denn?

Witzige Verstecke für das Osternest

Süße Ostereier, Osterhäschen, Küken und kleine Geschenke sind eingekauft, Eier gekocht und gefärbt. Doch wo soll man das Osternest für die Kinder verstecken? Wir geben Tipps für ultimative Verstecke und fantasiereiche Schnitzeljagden.

Autor: Heike Byn
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Vorbereitung aufs Alter der Sucher abstimmen

Osterverstecke Kind Slider
Foto: © colourbox

Vorbereitung aufs Alter der Sucher abstimmen

Kinder lieben es, nach Ostereiern und Geschenken zu suchen. Bei den ganz Kleinen darf das Osternest aber nicht schwer zu finden sein, weil sie sonst schnell frustriert sind. Ein paar mehr Gedanken über kniffligere Verstecke lohnen sich dagegen, wenn auch die größeren Geschwister, Eltern oder Großeltern Spaß bei der Suche haben sollen.

Basics fürs Verstecken und Suchen

  • Für die ganz Kleinen reicht es, das Osternest mitten ins Wohnzimmer oder in die Küche zu legen
  • Für kleine Kinder ist die Suche oft wichtiger als das eigentliche Geschenk. Deshalb teilen Sie die Ostergeschenke in kleine Teile auf, damit die Kinder viele kleine Erfolge feiern können
  • Grenzen Sie das Suchgebiet für kleine Kinder klar ein und beschränken Sie die Suche zum Beispiel nur auf das Wohn- und Kinderzimmer oder das Erdgeschoss
  • Auf der Zielgeraden brauchen vor allem kleine Kinder Hilfe. Geben Sie Tipps wie „Kälter“- und „Heißer“-Rufe, wenn sich das Kind dem Osternest nähert
  • Versehen Sie die Eier und Geschenke oder das ganze Osternest mit deutlich beschrifteten Namensschildchen. Findet ein Kind das Geschenk für einen anderen, darf es den Fundort nicht verraten
  • Für Fortgeschrittene: Je bunter die Umgebung, desto weniger fallen Süßigkeiten und Geschenkpapier auf
  • Schreiben Sie sich alle Versteckorte auf. Sonst entdecken Sie ein paar Schoko-Eier womöglich erst mitten im Sommer

Aufhängen, einsortieren, unterschieben – Verstecke in der Wohnung

  • Überall
    Leichte Geschenke - wie CDs, Kettchen oder Stifte können Sie an Vorhangseilen befestigen und vor oder hinter den Stoff hängen.
  • Böden
    Malheftchen und Magazine legen Sie unter einen Teppich. Beim Drübergehen fällt die Unebenheit auf; für kleinere Ostersucher lassen Sie eine Heftecke unter dem Teppichrand hervorlugen.
  • Wohnzimmer
    In Geschenkpapier eingepackte Bücher schieben Sie ins Regal zwischen die anderen Bücher. Für Kleinkinder sind Verstecke hinter oder unter dem Sofa sowie zwischen Blumen und Zimmerpflanzen gut geeignet.
  • Küche
    Osternestchen können Sie gut in Kochtöpfen (mit transparenten Deckeln!) im Schrank verstecken. Lustig ist auch der Innenraum von Backofen oder Mikrowelle – aber daran denken und nicht aus Versehen anschalten! Für kleinere Kinder die Ostereier unter den Küchentisch oder zwischen Küchengeräte wie Toaster und Wasserkocher stellen; vorausgesetzt, die Kleinen können das Versteck gut einsehen.
  • Diele
    Alles, was Sie einrollen können, lassen Sie in Ärmeln von Jacken und Mänteln an der Garderobe verschwinden und ein bisschen hervorlugen – wie beispielsweise Springseile, Comicheftchen, Socken, Tücher oder T-Shirts.
  • Bad
    Sie können Ostereier und -nester in der Waschmaschine verstecken, hinter einem nicht transparenten Duschvorhang oder in Schränken zwischen Handtüchern und hinter Shampoo-Flaschen platzieren.

Auf nach Draußen! Verstecke in Garten oder Park

Wenn das Wetter es zulässt, können Sie Eier, Geschenke oder das ganze Osternest im Garten oder bei einem gemeinsamen Osterspaziergang in einem Park oder Wäldchen verstecken. Nutzen Sie dabei die Blätter von immergrünen Pflanzen, blickdichte kleine Sträucher, gut zu erreichende Äste und Astgabelungen, hohle Baumstämme, Löcher im Baum oder bereits blühende Blumen. Falls vorhanden, lassen sich die bunten Ostereier und Nester im Garten auch prima in Schubkarren, Gewächshäuschen oder Kleintierställen deponieren. 

Abenteuer Ostereier-Schnitzeljagd

Bei kleineren Kindern nimmt die Konzentration bei der Ostereiersuche schnell ab, deshalb darf sie auch nicht zu lange dauern. Größere Kinder dagegen lieben die Herausforderung und kommen bei einer Schnitzeljagd, die Sie dem Alter der Kinder entsprechend gestalten, voll auf ihre Kosten. Dazu müssen Sie sich nur ein paar kleine Aufgaben ausdenken und die passenden Zettel dazu vorbereiten: 

  • Zettel in knalligen Farben besorgen
    Befestigen Sie einen „Startzettel“ an einem schnell zu findenden Ort (z.B. einem Baum mitten im Garten oder der Innenseite der Wohnungs-/Haustür). Auf den Startzettel schreiben oder malen Sie einen Hinweis auf die nächste Suchstation, wo dann ein neuer Zettel mit einem weiteren Hinweis wartet
  • Geschenke an den Stationen platzieren
    Entweder Sie platzieren an jeder Zettel-Station ein Osterei oder Geschenk, nur an jeder zweiten oder es gibt lediglich an der Start- und Ziel-Station ein kleines Geschenk – wie Sie mögen! Dann sollte es aber insgesamt nicht zu viele Stationen geben, damit die Kinder nicht die Lust am Suchen verlieren
  • Hinweise für Selberleser
    Auf deren Zettel können Sie beispielsweise Zahlen von 1 bis 5 (oder höhere Zahlen, je nach Stationen-Anzahl) schreiben oder einfach zu verstehende Botschaften wie: „Ich bin da, wo du am liebsten träumst“ (Kinderbett); „Wo warten Milch, Joghurt und Käse auf ihren nächsten Einsatz?“ (Kühlschrank) oder „Wenn du uns dort nicht findest, begleiten wir dich am nächsten Schultag“ (Ranzen oder Rucksack)
  • Einfache Botschaften für kleine Kinder
    Kleinere Kinder brauchen dagegen aussagekräftige Zeichnungen oder Symbole. Zum Beispiel können Sie auf den Startzettel ein Bett zeichnen – dann läuft das Kind sicher alle Betten in der Wohnung ab – oder einen Fernseher, hinter oder unter den sie ein Nestchen verstecken. Sie können aber auch selbstklebende Notizzettel auf den Boden kleben und richtungsweisende Pfeile darauf malen, die dem Kind den Weg zeigen 


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