Gesundheit aus der Natur

Heilen mit Kräutern

Auch heute, in der Zeit der Pharmazie, gibt es für jedes Zipperlein und jede Krankheit noch die richtigen Naturkräuter. Wenn Sie deren Heilkraft nutzen wollen, erfahren Sie hier, wie es geht.

Autor: Gabriele Möller
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Gegen fast alles ist ein Kräutlein gewachsen

Heilkraeuter panther Sabine Simon
Foto: © panthermedia/ Sabine Simon

Lange bevor Antibiotika, Schmerzmittel und Co. auf diesem Planeten erschienen, waren die Kräuter die uneingeschränkten Herrscher der Heilmittel. Man vermutet, dass bereits die Urmenschen um die heilende Kraft mancher Pflanzenteile wussten und diese auch gezielt einsetzten. Das Wissen um diese Kräfte wurde mündlich von einer Generation an die nächste weitergegeben und erweitert. Und auch heute noch ist die Kräuterapotheke topaktuell. Denn nicht jedes Zipperlein muss gleich mit der chemischen Keule behandelt werden. Immer mehr Menschen möchten erst einmal die Natur zum Zuge kommen lassen, und rücken ihren Beschwerden mit der uralten Kraft der Pflanzen zuleibe – oft sehr erfolgreich. Doch auch bei schwereren Erkrankungen können die Pflanzen die ärztliche Therapie unterstützen und ergänzen. Übrigens ist es ein Vorurteil, dass die Wirkung von Pflanzen viel schwächer sei, als die von chemischen Arzneimitteln. Manche Pflanzeninhaltsstoffe haben eine sehr starke Wirkung, die man gut kennen sollte. Heute braucht man übrigens nicht mehr über Wiesen und Wälder streifen, um die entsprechenden Pflänzlein aufzuspüren: Fast alle Kräuter bekommt man in der Apotheke – aus kontrolliertem, biologischen Anbau. Wer sich trotzdem selbst auf die Suche machen möchte, braucht gut bebilderte Fachbücher, Geduld und natürlich ein bisschen Zeit für die Verarbeitung der frischen Pflanzen.

Was ist drin in den Heilpflanzen?

Alkaloide

Sie sind die wirksamsten Pflanzenstoffe. Sie sind spezifische Abbauprodukte der jeweiligen Pflanze und können sowohl sehr heilwirksam, als auch tödlich giftig sein. Sie sind enthalten in Eisenhut, Tollkirsche und Brechnuss (Strychnin). Als ungiftige Genussmittel-Alkaloide sind sie in Kaffee und Tee (Coffein, Teein) enthalten. In der Heilkunde kommen sie als Kodein (Morphium-Produkt) oder Morphin vor.

Ätherische Öle

Fast alle wohlriechenden Pflanzen enthalten ätherische (flüchtige) Öle. Diese Fette verdunsten an der Luft ohne Rückstände. Sie werden auch eingesetzt, um die Raumluft (Potpourri) oder das entspannende Wannenbad zu aromatisieren.

Bitterstoffe

Bitterstoffe regen die Verdauung an und sind besonders bei Problemen mit Magen, Darm, Leber und Galle angesagt. Sie sind auch in den Kräuterextrakten enthalten, die man im sogenannten Magenbitter findet, der besonders gern nach fettem Essen getrunken wird.

Cumarine

Diese Stoffe riechen wie duftendes Heu. Einige wirken gerinnungshemmend, andere gegen Insektenbefall (Motten).

Flavone

Flavone haben unterschiedliche Wirkungen, aber eines ist ihnen gemeinsam: Sie sind gelb. Manche wirken auf Herz, Kreislauf oder Leber. Andere wirken harntreibend, gefäßerweiternd, blutdrucksenkend, gerinnungshemmend und gallenanregend.

Gerbstoffe

Gerbstoffe befinden sich oft in der Rinde oder der Wurzel einer Pflanze, aber auch in ihren Blättern. Sie wirken adstringierend, das heißt, sie ziehen Schleimhäute und Gewebe zusammen. Sie sind daher besonders geeignet bei Schleimhautverletzungen (Mundhöhle), Geschwüren (Haut, Magen), Verbrennungen und Entzündungen (Halsentzündung).

Glykoside

Sie bestehen aus bestimmten Zuckerverbindungen und haben eine ganz unterschiedliche, zum Teil sehr starke Wirkung. So gibt es auch giftige Glykoside, die nur in winzigsten Mengen eingesetzt werden und niemals (!) auf eigene Faust eingenommen werden dürfen. Hierzu gehört z.B. der Fingerhut, der in winzigen Dosen bei Herzbeschwerden wirkt. Ein ungiftiges Glykosid ist das Salicin, ein Vorläufer des Aspirins.

Saponine

Sie sind benannt nach dem lateinischen Wort sapo = Seife. Sie sind besonders konzentriert im Seifenkraut, das früher als Seifenersatz verwendet wurde, kommen aber auch in anderen Pflanzen vor. Sie wirken schleimhautreizend und dienen z.B. als Brechmittel oder harntreibendes Mittel. Auch beschleunigen sie die Aufnahme anderer Stoffe in Heilkräutern.

Schleimstoffe

Dies sind Stoffe, die im Wasser aufquellen und einen schleimigen Film bilden. Sie legen sich auf Haut und Schleimhäute und wirken so reizmildernd und beruhigend, z.B. auf die Mund- oder die Magenschleimhaut. Sie werden bei Reizhusten, Halsweh, Magen-Darm-Katarrhen und manchen Verletzungen verwendet.

Solanine

Sie sind in den Blättern der sog. Nachtschattengewächsen enthalten. Sie sind giftig und dürfen nur äußerlich angewendet werden, z.B. bei Hauterkrankungen.

Wie man Kräuter selbst sammelt und aufbewahrt

Am besten sammelt man die Pflanzen an einem sonnigen Vormittag, sie sollten äußerlich trocken sein. Die Pflanzen sollten auch zu Hause nicht gewaschen werden, eine Ausnahme sind Wurzeln. Gleich nach dem Sammeln hängt man die Kräuter in Bündeln zum Trocknen an einen dunklen, trockenen Ort, oder breitet sie auf einem sauberen Tuch aus, ohne dass sie sich berühren. Sobald die Pflanzen trocken sind, kommen sie in Papier- oder Stoffbeutel. Weitere zwei Wochen später kann man sie, wenn man möchte, auch in Gläser, Tongefäße oder Plastikdosen umfüllen. Sie sollten nun kühl und dunkel gelagert werden. Auf den Beutel oder das Gefäß gehört unbedingt das Sammeldatum, der Name der Pflanze, der Teil der Pflanze und der Fundort. Getrocknete Pflanzen kann man später nur noch schlecht identifizieren, die Beschriftung ist also sehr wichtig. Die Haltbarkeit ist sehr unterschiedlich. Blüten halten sich etwa sechs Monate, Kräuter ein Jahr. Wurzeln und Rinden kann man bis zu sechs Jahren aufbewahren. Pflanzen, die diese Dauer überschritten haben, braucht man nicht gleich wegwerfen: Man kann sie z.B. noch als Badezusatz verwenden, auch wenn man sie nicht mehr einnehmen sollte.

So stelle ich meine Kräutermedizin her

Wer seine Kräutermedizin selbst herstellen möchte, muss ein wenig Grundwissen erwerben.
Hier die wichtigsten Zubereitungsarten:

Tee-Aufgüsse

Einen Teelöffel Kräuter pro Tasse mit kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten zugedeckt stehen lassen. In kleinen Schlucken trinken (ob gesüßt oder ungesüßt ist lediglich Geschmackssache).

Abkochung

Harte Wurzeln und Pflanzenteile werden abgekocht, um ihre Inhaltsstoffe zu lösen. Einen Teelöffel Kräutersubstanz pro Tasse in einen Topf mit kaltem Wasser geben. Das Wasser langsam aufkochen lassen, zehn Minuten kochen. Vom Herd nehmen, etwas weiter ziehen lassen, abseihen und in kleinen Schlucken trinken.

Kaltauszug

Vor allem bei zarten Pflanzenteilen wie Blüten, oder bei empfindlichen Wirkstoffen. Ein Teelöffel Kräuter pro Tasse wird mit kaltem Wasser übergossen und über Nacht ziehen gelassen. Morgens abseihen und leicht erwärmen. In kleinen Schlucken trinken. Geeignet bei Baldrianwurzel, Hagebutten, Wasserdost, Königskerze, Engelwurz, Eibisch.

Tinkturen

Ein Glas mit Heilkräutern füllen und mit hochprozentigem Alkohol (Doppelkorn, Wodka) aufgießen, bis die Kräuter bedeckt sind. Glas verschließen und an einem warmen Platz zehn Tage stehen lassen. Tinktur durch einen Kaffeefilter abgießen und in eine braune (!) Flasche füllen. Unbedingt Datum und Namen des Krauts draufschreiben. Etwa dreimal täglich ein bis zwei Teelöffel voll einnehmen.

Kräuteröle

Zum Einreiben direkt auf der Haut oder als Beigabe zu Salben und Cremes. Ein Glas mit Heilkräutern füllen, ein gutes Öl (Maiskeimöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl) zugießen, bis die Kräuter bedeckt sind. Glas drei Wochen an einen warmen Platz stellen. Das fertige Öl durch einen Kaffeefilter abgießen, in eine dunkle Flasche füllen, mit Inhalt und Datum beschriften.


Welches Kraut gegen welche Beschwerden?

Abgeschlagenheit: Apfel, Baldrian, Hafer, Holunder, Johanniskraut, Kamille.

Abszesse: Brennnessel, Kamille, Klette, Odermennig, Zinnkraut.

Akne: Birke, Brennnessel, Brunnenkresse, Kamille, Wegwarte.

Anämie (Blutarmut durch Eisenmangel): Johannisbeeren (schwarz), Kirsche, Nüsse (alle eisenhaltig).

Angina (Mandelentzündung): Eibisch, Holunder, Huflattich, Kamille, Salbei.

Arteriosklerose: Apfel, Arnika, Bärlauch, Faulbaum, Johannisbeere (schwarz), Knoblauch, Mistel, Stiefmütterchen, Wirsingkohl, Weißdorn.

Asthma: Huflattich, Fenchel, Holunder, Spitzwegerich, Thymian, Alant, Sonnentau.

Augenentzündung: Augentrost, Eiche, Tausendgüldenkraut, Dill, Eibisch, Himbeere, Königskerze, Leinkraut, Spitzwegerich. Bei Babies: Bärlapp, Eibisch.

Bauchspeicheldrüsenprobleme: Beifuß, Tausendgüldenkraut.

Bindehautentzündung: Augentrost

Blähungen: Anis, Baldrian, Dill, Enzian, Fenchel, Kalmus, Kümmel, Pfefferminze, Wermut, Heidelbeere, Petersilie, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut, Thymian, Wacholder.

Blasenentzündung: Bärentraube, Hauhechel, Kamille, Löwenzahn, Weide, Birke, Goldrute, Sellerie, Wacholder.

Blasenschwäche: Leinkraut, Petersilie, Quecke, Schafgarbe, Zinnkraut, Kürbiskerne.

Blutdruck, zu hoch: Bärlauch, Berberitze, Knoblauch, Mistel.

Blutdruck, zu niedrig Mistel, Rosmarin.

Bluterguss: Arnika, Beinwell, Johanniskraut, Melisse, Steinklee.

Blutreinigung: Birke, Brennnessel, Brunnenkresse, Löwenzahn, Sellerie, Stiefmütterchen, Wacholder

Brechreiz: Pfefferminze, Schöllkraut.

Bronchitis: Bibernelle, Eibisch, Fichte, Holunder, Huflattich, Kamille, Linde, Salbei, Isländisch Moos, Ysop, Kastanie, Süßholz, Schlüsselblume, Taubnessel, Veilchen, Anis, Weide, Vogelknöterich, Seifenkraut, Sonnenhut, Spitzwegerich.

Brüche, zur Unterstützung der Heilung: Beinwell, Eiche, Königskerze, Wermut.

Darmreinigung: Apfel, Eiche, Faulbaum, Knoblauch, Tausendgüldenkraut.

Vom Darmgeschwür bis Halsentzündung

Darmgeschwüre: Breitwegerich, Brennnessel, Eiche, Kamille, Tausendgüldenkraut.

Darmkatarrh: Apfel, Eiche, Enzian, Kalmus, Kamille, Linde, Mistel, Tausendgüldenkraut, Wacholder, Zwiebel.

Darmkolik: Dill, Enzian, Hafer, Johanniskraut, Kamille, Lein, Sauerdorn, Spitzwegerich.

Darmträgheit, Verstopfung: Hauchechel, Holunder, Hopfen, Johannisbeere (rot), Tausendgüldenkraut, Thymian.

Depressive Verstimmungen: Baldrian, Benediktenkraut, Melisse, Johanniskraut, Cava-Cava (nur Apotheke).

Durchblutungsstörungen: Rosmarin, Ackerschachtelhalm, Gingkobaum, Kiefer (Bad), Rosskastanie, Weißdorn.

Durchfall: Alant, Apfel, Bohnenkraut, Brennnessel, Brombeere, Eibisch, Eiche, Heidelbeere, Lein, Linde, Spitzwegerich, Süßholz, Frauenmantel, Nelkenwurz.

Ekzeme: Apfel, Birke, Brennnessel, Brunnenkresse, Malve, Kamille, Klette, Odermennig, Wegwarte, Zinnkraut.

Entwässerung: Basilikum, Birkenblätter, Bohnenschalen, Brennnessel, Brunnenkresse, Dill, Goldrute,

Erbrechen: Dill, Eiche, Linde.

Erkältung: Bibernelle, Eibisch, Heckenrose, Holunder, Huflattich, Kamille, Linde, Salbei, Seifenkraut, Sonnenhut, Eucalyptus, Zwiebel, Weide, Spitzwegerich, Thymian.

Fieber: Apfel, Brunnenkresse, Ehrenpreis, Enzian, Esche, Holunder, Johannisbeere, Lindenblüten, Pfefferminze, Sauerdorn, Thymian, Weide.

Frauenbeschwerden: Eisenkraut, Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Herzgespann, Hirtentäschel, Römische Kamille, Melisse.

Furunkel: Arnika, Bärlapp, Brennnessel, Eibisch, Kamille, Klette, Odermennig, Ringelblume.

Fußpilz: Kamille, Eiche.

Gallenleiden: Artischocke, Beifuß, Bitterklee, Hafer, Kamille, Leberblümchen, Löwenzahn, Pfefferminze, Rettich, Schöllkraut, Tausendgüldenkraut, Wegwarte, Kümmel, Mariendistel, Odermennig, Wermut, Erdrauch.

Gallensteine: Artischocke, Löwenzahn, Pestwurz, Schöllkraut, Wegwarte.

Gastritis (Magenschleimhautentzündung): Eiche, Hafer, Johanniskraut, Kamille, Königskerze, Salbei, Tausendgüldenkraut, Wacholder.

Gebärmutterkrämpfe: Johanniskraut, Kamille, Lein, Majoran, Schafgarbe.

Geburtserleichterung: Brombeere, Kümmel, Lavendel, Pfefferminze, Safran.

Gerstenkorn: Kamille, Lein, Zinnkraut.

Gicht: Arnika, Beinwell, Brennnessel, Löwenzahn, Raute, Salbei, Schöllkraut, Wacholder, Weide, Zwiebel.

Haarausfall: Birke, Brennnessel, Kalmus, Klette, Wegwarte, Zinnkraut, Zwiebel.

Haarschuppen: Brennnessel.

Hals- und Rachenentzündung: Bärlapp, Gerste, Fenchel, Heidelbeere, Knoblauch, Königskerze, Quitte, Zwiebel, Pfefferminze. Gurgeln mit Dost, Eibisch, Kamille, Lein, Salbei.

Noch mehr Beschwerden

Hämorrhoiden: Apfel, Bärlapp, Berberitze, Eiche, Kamille, Lein, Quecke, Rosskastanie, Schöllkraut, Spitzwegerich, Schafgarbe.

Heiserkeit: Apfel, Fenchel, Huflattich, Kiefer, Pfefferminze, Eibischwurzel, Isländisch Moos, Quendel, Stiefmütterchen Süßholz.

Herzbeschwerden (nervöse, ohne organische Ursache): Arnika, Baldrian, Borretsch, Herzgespann, Rosmarin Weißdorn, Lavendel.

Heuschnupfen: Augentrost, Gartenrose, Heckenrose, Lein, Linde, Wasserdost.

Hexenschuss: Arnika, Hafer, Holunder, Johanniskraut, Kamille.

Hühneraugen: Hauswurz, Schöllkraut, Zwiebel.

Husten: Thymian, Bibernelle, Eibisch, Fenchel, Holunder, Huflattich, Kiefer, Königskerze, Linde, Seifenkraut, Sonnenhut, Spitzwegerich, Süßholz.

Insektenstiche: Anis, Eibisch, Hauswurz, Knoblauch, Salbei, Zwiebel.

Ischias: Holunder, Paradeis, Wacholder.

Juckreiz: Eiche, Kamille, Stiefmütterchen.

Kehlkopferkrankungen: Bibernelle, Haselwurz, Heidelbeere, Salbei.

Keuchhusten: Eibisch, Fenchel, Himbeere, Johannisbeere (schwarz), Knoblauch, Königskerze, Rettich, Spitzwegerich, Thymian.

Kopfschmerzen: Baldrian, Frauenmantel, Holunder, Johanniskraut, Kamille, Lavendel, Melisse, Mistel, Rettich, Rosmarin, Waldmeister, Wacholder, Wegwarte, Weidenrinde.

Krampfadern: Ackerschachtelhalm, Arnika, Bärlapp, Majoran, Mistel, Rosskastanie.

Kreislaufstörungen: Arnika, Hafer, Hirtentäschel, Holunder, Mistel, Lavendel, Rosmarin, Weißdorn, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut.

Leberleiden: Artischocke, Brennnessel, Enzian, Kamille, Löwenzahn, Pfefferminze, Quecke, Schöllkraut, Tausendgüldenkraut, Mariendistel, Schafgarbe.

Lungenerkrankungen: Andorn, Bergkiefer, Leberblümchen, Odermennig, Salbei, Spitzwegerich, Zinnkraut, Zwiebel.

Magen, verdorbener: Apfel, Johannisbeere (rote), Pfefferminze, Wacholder, Angelikawurzel, Eibisch,

Magenbeschwerden, nervöse: Majoran, Hopfen, Melisse, Pomeranze.

Magen-Darm-Katarrh: Heidelbeere, Herzgespann, Kamille, Sauerdorn, Thymian, Wacholder.

Magengeschwür: Beinwell, Breitwegerich, Eiche, Hafer, Schöllkraut, Wacholder, Lein, Süßholz, Weißkohl, Gänsefingerkraut, Fenchel, Odermennig, Wermut.

Magenschleimhautentzündung (Gastritis): Eiche, Hafer, Johanniskraut, Kamille, Königskerze, Salbei, Tausendgüldenkraut, Wacholder.

Menstruationsbeschweren: Johanniskraut, Kamille, Mistel, Tausendgüldenkraut, Thymian, Wacholder, Wermut.

Von Migräne bis Verbrennungen

Migräne: Baldrian, Johannisbeere (schwarz), Lavendel, Linde, Majoran, Wacholder.

Mittelohrentzündung: Hauswurz, Holunder, Zwiebelsäckchen.

Narbenschmerzen: Beinwell, Johanniskraut, Kamille.

Nasenbluten: Bärlapp, Blutwurz, Hirtentäschelkraut, Sauerdorn, Schafgarbe, Zinnkraut, Zwiebel.

Nervenstärkung: Apfel, Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Kalmus, Cava-Cava.

Nervosität: Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Lavendel, Melisse.

Nierenbeckenentzündung, Unterstützung der Antibiotikatherapie: Holunder, Liebstöckel, Zinnkraut.

Nierenentzündung, Unterstützung der Antibiotikatherapie: Beinwell, Brennnessel, Eiche, Hauhechel, Heckenrose, Wacholder, Wermut, Zinnkraut.

Nierenleiden, allgemein: Bärentraube, Birke, Brennnessel, Goldrute, Hauhechel, Hirtentäschel, Kürbissamen, Löwenzahn, Petersilie, Schafgarbe, Schöllkraut, Wacholder, Zinnkraut.

Ohrenschmerzen: Anis, Hauswurz, Holunder, Huflattich, Knoblauch, Lavendel, Zwiebel, Schafgarbe, Spitzwegerich, Ysop, Veilchen.

Prellungen: Arnika, Beinwell, Ringelblume, Zinnkraut.

Prostatabeschwerden: Alpenrose, Goldraute, Kürbiskerne.

Reizblase: Löwenzahn.

Rheuma: Apfel, Arnika, Beinwell, Brennnessel, Hauhechel, Lein, Löwenzahn, Raute, Salbei, Sauerdorn, Schafgarbe, Wacholder, Weide, Teufelskralle, weißer Senf (äußerlich).

Schilddrüsenüberfunktion: Baldrian, Eiche, Mistel, Zwiebel.

Schlafstörungen: Baldrian, Hopfen, Lavendel, Melisse, Passionsblume, Pomeranze, Waldmeister.

Schmerzen: Arnika, Johanniskraut, Kamille, Königskerze, Lein, Linde, Pfefferminze, Thymian, Weide.

Schnupfen: Eisenkraut, Enzian, Holunder, Lein, Majoran, Linde, Pfefferminze, Primel, Schafgarbe, Wasserdost.

Sehnenscheidenentzündung: Beinwell, Tanne.

Sodbrennen: Kartoffel, Brennnessel, Enzian, Gerste, Sauerklee, Süßholz, Wacholder, Wermut, Zwiebel.

Sonnenbrand: Johanniskraut, Rosskastanie, Aloe vera.

Übelkeit: Pfefferminze, Artischocke, Nelkenwurz.

Venenentzündung: Arnika, Huflattich, Ringelblume.

Übergewicht: Apfel, Holunder, Löwenzahn, Sellerie, Tausendgüldenkraut, Wermut, Zinnkraut.

Verbrennungen (leichte!): Apfel, Brennnessel, Eibisch, Hauswurz, Holunder, Huflattich, Johanniskraut, Klette, Ringelblume, Spitzwegerich, Taubnessel.

Verdauungsstörungen: Enzian, Heidelbeere, Hopfen, Knoblauch, Kümmel, Petersilie, Spitzwegerich, Wacholder, Wermut.

Verdauungsfördernd: Alant, Apfel, Bitterklee, Eiche, Enzian, Fenchel, Hafer, Kalmus, Kamille, Kümmel, Lein, Meerrettich, Paprika, Pfefferminze, Rhabarber, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut, Zwiebel.

Verstopfung: Faulbaum, Lein, Alant, Apfel, Hafer, Knoblauch, Lein, Meerrettich, Paprika.

Wechseljahresbeschwerden: Herzgespann, Frauenmantel, Johanniskraut.

Buchtipps

Wenn Sie sich weiterhin für dieses Thema interessieren sollten, dann lesen Sie doch folgende Bücher:

Fischer-Rizzi, Susanne: Medizin der Erde, Verlag Hugendubel (ISBN 3453162455).

Maurice: Das Mességué Heilkräuter-Lexikon, Ullstein Taschenbuch-Verlag Berlin (ISBN 3548353703).

Pahlow, Manfred: Das große Buch der Heilpflanzen. Gesund durch die Heilkräfte der Natur, Rechtemünz Verlag Augsburg (ISBN 3828918395).

Podlech, Dieter: GU Naturführer Heilpflanzen. Die wichtigen Heilpflanzen Europas kennen lernen und bestimmen, Gräfe und Unzer München (ISBN 3774240604).

Dr. med. Schneider, E.: Nutze die heilkräftigen Pflanzen, Saatkorn Verlag Hamburg (ISBN 3815014379).

Treben, Maria: Gesundheit aus der Apotheke Gottes. Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern, Ennsthaler Verlag Steyr (ISBN: 3850680908).

Ullmann, Marcela: Die große Hausapotheke. Heilpflanzen: Wirkung, Dosierung, Zubereitung, Gondrom-Verlag Bindlach (ISBN 3811215272).

Wendelberger, Elfrune: Heilpflanzen, BLV Verlag München (ISBN 340515104X).


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