Interview mit einem Arzt

Haptonomie für Schwangere

Durch eine haptonomische Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung können werdende Eltern mit dem Fötus in intensiven emotionalen Kontakt treten. Wie das geht und was es bringt, lesen Sie in unserem Interview mit einem Arzt für Geburtsmedizin.

von Jumana Mattukat
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Schwangere Mann Haende panther Monkeybusiness Images
Foto: © panthermedia, Monkeybusiness Images

Eine schöne Geburt

„Ich hatte eine schöne Geburt“ - wie oft haben Sie eine Frau diesen Satz sagen hören? Wahrscheinlich eher selten, denn die meisten Mütter bezeichnen die Geburt ihres Kindes eher als sehr schmerzhaft oder sogar traumatisierend. Ihre Geburtserlebnisse enthalten oft die Worte CTG, Ultraschall, Saugglocke, Kristeller Handgriff, PDA, Wehenmittel oder Kaiserschnitt.

In dem Buch „GeburtsTage“ von Heike Schwitzke finden sich völlig andere Geburtsberichte. Dort liest man von Haptonomie, dem Kontakt zum Baby, der Intimität des Augenblicks, der Selbstbestimmung des Kindes und dem wundervollen Erleben des Moments. Die Frauen, die in diesem Buch zu Wort kommen, sprechen allesamt von einer schönen Geburt und sie haben noch etwas gemeinsam: Sie alle haben bei Dr. Djalali entbunden.

Dr. Mehdi Djalali ist niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Düsseldorf. Im Krankenhaus Gerresheim ist er als Belegarzt tätig. Außerdem ist er Stabsmitglied und offizieller Vertreter des Internationalen Zentrums zur Erforschung und Weiterentwicklung der Haptonomie (C.I.R.D.H.) in Deutschland. Seit 22 Jahren begleitet er die Schwangerschaften und Geburten seiner Patientinnen haptonomisch.

In einem Interview sprach er mit urbia- Autorin Jumana Mattukat.