Vorbereitung für das Unplanbare
Geburt: Wenn es anders kommt
Jede Geburt ist ein Überraschungspaket, daher kommt es allzu häufig anders als man denkt. Hier erzählen Mütter von ihrer so unerwartet anders verlaufenen Geburt und eine Hebamme erklärt, wie man sich auf das Unplanbare vorbereiten kann.
Die Wirklichkeit hält sich nicht immer an den Plan
„Machen Sie sich einen schriftlichen Geburtsplan und geben Sie ihn beim Eintreffen in der Klinik den Hebammen“, rät ein Schwangerschaftsbuch werdenden Eltern. Ob nun gleich schriftlich fixiert oder nicht – die meisten Schwangeren haben recht genaue Vorstellungen, wie die Entbindung aussehen soll. Manche beschließen schon vorher, auf PDA und Schmerzmittel zu verzichten, eine besondere Atemtechnik anzuwenden oder ihr Kind in einer bestimmten Stellung zu bekommen, möglichst ohne Dammschnitt. Die meisten wollen aber einfach rasch und mit mäßigen Schmerzen ihr Baby bekommen. Enttäuscht und manchmal sogar traumatisiert sind Frauen daher, wenn es bei der Geburt anders gekommen ist. Wenn die Wehen endlos schienen, der Damm arg gerissen ist, das Kind per Saugglocke oder gar per Kaiserschnitt geholt wurde. Manche sind auch überzeugt, ihr Baby habe bei der Geburt in Lebensgefahr geschwebt, weil die Herztöne schlecht wurden oder es ganz blau aussah. urbia lässt Mütter berichten und gibt Tipps zur Bewältigung schwieriger Geburten. Eine Hebamme erklärt, warum auch manch scheinbar dramatische Geburt für die Geburtsbegleiter eine ganz alltägliche Entbindung war.







