Die meisten Schwangeren fragen sich

Was tun gegen Angst vor der Geburt?

Angst vor der Geburt zu haben ist völlig normal. Fast jeder Frau geht es so. Denn eine Geburt ist ein gewaltiges Ereignis. Unser Artikel gibt Anregungen, welche Möglichkeiten es gibt, mit der Angst umzugehen.

von Andrea Lützenkirchen
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Ruhende Schwangere
Foto: © panthermedia.net/ Robert Kneschke

Angst vor der Geburt ist völlig natürlich

Wenn Claudia Sturm* an ihre erste Schwangerschaft denkt, erinnert sie sich vor allem an unangenehme Gefühle. "Ich war in dieser Zeit außer mir", berichtet die Übersetzerin aus Hamburg. "Ich hatte starke Angst, die Kontrolle zu verlieren, Ärzte und Hebammen über mich entscheiden zu lassen. Auch die Vorstellung, nicht mehr über meinen Körper bestimmen zu können, hat große Furcht in mir ausgelöst." Weil ihr Baby dann mit dem Po zuerst auf die Welt wollte, wurde sie per Kaiserschnitt entbunden.

Verspannung führt zu noch mehr Angst

Angst vor der Geburt ist völlig normal und alle Frauen kennen sie. Bei Frauen, die ihr erstes Kind erwarten, ist es vor allem die Angst vor dem Ungewissen und vor dem Ausgeliefertsein an eine völlig fremde Situation. Und außer der Sorge um die Gesundheit des Kindes ist es der Gedanke an die Geburtsschmerzen, der viele Frauen ängstigt. Denn egal wie natürlich und sicher eine Geburt heute normalerweise abläuft: Es gibt selten eine wirklich "sanfte" Geburt. Geburt ist fast immer ein dramatisches, gewaltiges Ereignis, und die Schmerzen dabei sind Teil des Erlebens. Leider ist es so, dass große Ängste zu Verspannung führen können, die wiederum den Schmerz nicht gerade lindert. Doch es gibt viele Möglichkeiten, mit der Angst umgehen zu lernen.

*Name von der Redaktion geändert

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