Den richtigen Kurs finden

Gut vorbereitet auf die Geburt

Geburtsvorbereitungskurse gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Wie Sie aber genau den richtigen finden, was der Kurs bieten sollte und wer ihn bezahlt, erfahren Sie hier.

von Andrea Lützenkirchen
  • Druck
  • Kommentare
  • Email
Schwangere Partner auf Boden sitzend
Foto: © panthermedia.net/ Ignacio Gonzalez Prado

Warum Geburtsvorbereitung?

Ungefähr im vierten Monat wird es Zeit sich zu überlegen, wo Sie einen Kurs zur Geburtsvorbereitung mitmachen wollen. Viele Kurse sind schon früh ausgebucht, so dass Sie sich rechtzeitig anmelden sollten, um ungefähr ab der 24. Woche damit loslegen zu können. Kurse zur Geburtsvorbereitung, manchmal boshaft "Hechelgruppen" genannt, sind sehr nützlich. Sie werden genau informiert, was alles genau bei einer Geburt passiert und Ihre Fragen werden kompetent beantwortet. Untersuchungen haben ergeben, dass wer sich intensiv auf eine Geburt vorbereitet, weniger Angst davor hat und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnt. Das kann sich auf die Geburt nur positiv auswirken.

Der Kursinhalt

Es gibt inzwischen Vorbereitungskurse nur für Frauen, für Paare, mit offenen und geschlossenen Gruppen, wöchentlich und im Block am Wochenende. Auch für Frauen, die ihr zweites, drittes oder... Kind erwarten, ist ein Kurs noch interessant. Jede Schwangerschaft und jedes Kind ist eben anders und wird unterschiedlich erfahren. Viele Frauen erleben es auch als wohltuend, sich wenigstens in diesen Stunden intensiv Raum zu nehmen für das nachfolgende Kind.

Das Programm eines guten Vorbereitungskurses ist umfangreich:

  • Informationen zu Geburtsablauf, Geburtsmethoden, Geburtspositionen, zum Umgang mit Schmerzen und zur Rolle des Partners
  • Atemübungen
  • Entspannungs- und Körperwahrnehmungsübungen
  • Partnerübungen
  • zielgerichtete Gymnastik
  • Tipps für die Säuglingspflege und zum Stillen
  • Erfahrungsaustausch und Raum für persönliche Fragen
  • 1
  • 2