Hier ist nichts normal

Rekordverdächtig: Große Babys, extreme Geburten

Statistisch gesehen hat eine Frau hierzulande 1,5 Kinder und bringt ihr erstes Baby mit circa 29,5 Jahren auf die Welt. Das Neugeborene ist zwischen 3000 und 4000 Gramm schwer und etwa 50 bis 55 Zentimeter lang. Doch jenseits dieser Zahlen gibt es ziemlich erstaunliche Phänomene, die mit dem Durchschnitt rein gar nichts zu tun haben.

Autor: Janine Glugla
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Die schnellste Geburt

Schnellste Geburt
Foto: © Instagram | mrsg2004

Besonders rasante Geburten treten hin und wieder mal auf. Beeindruckend bleiben sie trotzdem. Während die meisten Frauen viele Stunden in den Wehen zubringen, erlebte Palak Vyvas aus dem englischen Isleworth eine der wohl schnellsten Geburten der Welt. Von der geplatzten Fruchtblase bis zur Geburt von Tochter Vedika brauchte sie angeblich nur zwei Minuten. Die Australierin Mary Gorgens ist ebenfalls für ihre Speed-Geburten bekannt. Bei ihrem Sohn Brody soll es wie bei Palak Vyvas nur zwei Minuten gedauert haben und auch ihre älteren Kinder kamen zum Teil schon während der Fahrt ins Krankenhaus zur Welt.

Die jüngste Mutter

Die bisher jüngste Mutter, Lina Medina aus Peru, bekam 1939 einen gesunden Jungen. Sie war damals selbst erst fünf Jahre alt. Wie das überhaupt möglich ist? Durch die sogenannte vorzeitige Geschlechtsreife, Pubertas praecox genannt. Eine Hormonstörung führt zu einem extrem verfrühten Einsetzen der Pubertät. Während die körperlichen Umstände also bekannt sind, wurde eines jedoch nie geklärt: wer der Vater ihres Kindes ist.

Das leichtestes Frühchen

Eines der bisher leichtesten Frühchen, das überlebt hat, ist 2016 im Marien-Hospital in Witten geboren worden. Emilia wog bei ihrer Geburt in der 26. Schwangerschaftswoche nur federleichte 229 Gramm und war winzige 22 Zentimeter groß. Wirklich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass das Geburtsgewicht eines reifen Neugeborenen bei etwa 3500 Gramm liegt.


Das jüngstes Frühchen

Das Frühchen Emila ist zwar besonders leicht, jedoch nicht das jüngste Frühchen. 2011 kam Frieda mit 460 Gramm in Fulda zur Welt – nach nur 21 Schwangerschaftswochen. Wirklich ein großes kleines Wunder. Denn eigentlich gilt ein Kind erst ab der 24. Schwangerschaftswoche als lebensfähig.

Das schwerstes Baby

Laut Guinness-Buch der Rekorde wog ein italienischer Junge bei seiner Geburt im Jahr 1955 ganze 10,2 Kilo. Er ist damit das schwerste Neugeborene aller Zeiten. Doch auch in Deutschland wurde ein außergewöhnlich schweres Baby geboren. Jasleen kam 2013 in Leipzig mit einem Gewicht von 6.110 Gramm und einer Größe von 57,5 Zentimeter auf die Welt. Der Grund soll ein unentdeckter Schwangerschaftsdiabetes bei der Mutter gewesen sein.

Die älteste Mutter

Tendenziell bekommen Frauen heutzutage später Kinder. Doch Mütter über 50, wie die italienische Rocksängerin Gianna Nannini, die mit 54 zum ersten Mal Mutter wurde, gelten noch immer als extrem ungewöhnlich. Dabei ist dieses Alter noch gar nichts gegen das der Inderin Rajo Devi. Mithilfe von Eizellenspende und künstlicher Befruchtung bekam sie 2008 eine Tochter und war bei der Geburt 70 Jahre alt.

Die kinderreichste Mutter

Kinderreichste Mutter
Foto: © Instagram | duggarfam

Die meisten Kinder überhaupt hat laut Guiness-Buch der Rekorde eine Russin zur Welt gebracht. Die Frau von Fjodor Wassilijew soll im 18. Jahrhundert angeblich 69 Kinder auf die Welt gebracht haben, darunter viele Zwillinge, Drillinge und auch Vierlinge. Aktuell ist die Familie von Michelle Duggar als kinderreichste Familie bekannt. Die Großfamilie aus Arkansas hat 19 Kinder und sogar eine eigene Fernsehshow, die ihr Leben als Riesen-Großfamilien begleitet.

Die meisten Kinder bei einer Geburt

Achtlinge
Foto: © Instagram | nataliesuleman

Es gibt zwar durchaus Überlieferungen von Frauen, die Zehnlinge auf die Welt gebracht haben sollen, doch es fehlen eindeutige Belege für diese Fälle. Bei den bestätigten Mehrlingsgeburten liegt der Rekord bei acht Kindern. Eine der bekanntesten Achtlingsmütter ist die sogenannte „Octomom" Nadya Suleman, die ihre Babys 2009 zur Welt brachte. Die Mehrlingsschwangerschaft entstand durch eine künstliche Befruchtung.

Kürzester Abstand zwischen zwei Geburten

Ganz schön sportlich: Laut Daily-Mail-Berichten liegen die beiden Geschwister der Engländerin Sadie Budden nur 208 Tage auseinander. Sechseinhalb Monate nach ihrem Sohn Ronnie kam schon Töchterchen Sienna, als Frühchen in der 26. Woche, zu Welt.

Zwillingsgeburt mit enormer Geburtspause

Die Irin Maria Jones-Elliot hat zweieiige Zwillingsmädchen im Abstand von 87 Tagen zur Welt gebracht. Töchterchen Amy kam in der 24. Schwangerschaftswoche zur Welt, ihre Schwester hingegen erst in der 36. Schwangerschaftswoche. Damit hat Maria den Rekord für den längsten Zeitraum zwischen der Geburt von Zwillingen aufgestellt.

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