2. SSW

2. SSW – eine Woche im Zeichen der Liebe: Eisprung und Befruchtung

Auch in der 2. SSW liegt tatsächlich noch keine Schwangerschaft vor. Ebenso wie die erste Woche dient auch sie dazu, im Nachhinein den Geburtstermin des Kindes zu berechnen. Allerdings findet gegen Ende der 2. Schwangerschaftswoche ein Ereignis statt, das die Weichen für die Zeugung des Kindes stellt: der Eisprung. Der optimale Zeitpunkt, um möglichst viel Zeit mit deinem Partner im Bett zu verbringen.

Der Eisprung findet in der Regel in der Zyklusmitte statt. Bei einer durchschnittlichen Zyklusdauer von 28 Tagen entspricht das dem 14. Tag nach Einsetzen der letzten Monatsblutung. Wenn du deinen Zyklus beobachtest und seine Dauer kennst, wirst du am besten abschätzen können, wann der Eisprung bei dir stattfindet. Wichtig zu wissen ist, dass du um den Zeitpunkt des Eisprungs herum – etwa 3 bis 5 Tage davor sowie 12 bis 24 Stunden danach – am fruchtbarsten bist, denn die Samenzellen können bis zu 72 Stunden in der Scheide überleben. Wenn es mit der Befruchtung in diesem Zyklus klappen soll, genieße also während dieser Zeit mit deinem Partner so viele Stunden in Zweisamkeit wie möglich. Sorge dich dabei nicht um das alte Ammenmärchen, dass zu häufiger Sex Spermien müde macht, denn das ist falsch. Je regelmäßiger du jetzt Sex hast, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis. Und auch der Spaßfaktor spielt eine Rolle: Ein Orgasmus erhöht die Chance, schwanger zu werden. Habe also einfach  Spaß am Sex und sei in Gedanken nicht nur krampfhaft bei deinem Kinderwunsch.

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Was passiert in der 2. SSW im Körper der Frau?

In 2. SSW ist die Regelblutung meist bereits beendet, und der Körper bereitet die fruchtbare Phase vor. Im Eierstock reifen unter Einfluss des FSH (Follikel stimulierendes Hormon) so genannte Eibläschen (Follikel) heran. Diese Follikel wiederum produzieren das Hormon Östrogen, das die Gebärmutter dazu veranlasst, sich durch die Produktion von Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vorzubereiten. Je weiter die Eizelle im Follikel heranreift, desto höher ist der Östrogenspiegel, der schließlich der Hirnanhangsdrüse signalisiert, dass das luteinisierende Hormon gebildet werden soll. Dieses bewirkt, dass die reife Eizelle aus einem Follikel in den Eileiter entlassen wird – der  Eisprung findet statt. Im Eileiter angekommen, beginnt nun die Wanderung der Eizelle in die Gebärmutter, die einige Tage in Anspruch nehmen kann. Auf diesem Weg kommt es zur Befruchtung.

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Der große Augenblick: die Befruchtung

Je nachdem, wann der Eisprung stattgefunden hat, findet die Befruchtung entweder am Ende der 2. SSW oder zu Beginn der 3. SSW statt. Bei jedem Samenerguss des Mannes werden mehrere Hundert Millionen Spermien freigesetzt, die sich nun alle auf den Weg zum Eileiter machen, um dort die Eizelle zu befruchten. Den Weg legen sie innerhalb von Stunden zurück, können aber bis zu 72 Stunden in der Scheide überleben, woraus sich das erwähnte Zeitfenster für die Befruchtung ergibt. Nur ein sehr kleiner Anteil der Millionen von  Spermien kommt tatsächlich auch bei der Eizelle an, der Rest bleibt auf der Strecke zurück. Die Überlebenden drängen sich nun um die Eizelle und versuchen, in ihre Oberfläche einzudringen – doch nur einer einzigen Samenzelle gelingt das tatsächlich. Unmittelbar nach dem erfolgreichen Eindringen eines Spermiums verdickt sich die äußere Schicht der Eizelle, um weitere Spermien am Eindringen zu hindern. Die Eizelle ist befruchtet, das neue Leben beginnt sich zu entwickeln. In der 2. SSW startet das erste Trimester deiner Schwangerschaft.

Manchmal findet auch mehr als ein Eisprung statt. Kommt es zur Befruchtung beider Eizellen durch Samenzellen, werden zweieiige Zwillinge gezeugt. Teilt sich eine Eizelle nach der Befruchtung in zwei identische Zellen, entstehen eineiige Zwillinge.

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