Spielzeug-Klassiker, die alle Kinder lieben

10 Spielsachen, die nie veralten

Gutes bleibt - und übersteht mühelos wechselnde Trends und Vorlieben von Kindern über die Zeiten hinweg: Holzspielzeug, Bauklötzchen oder Puppen waren schon bei uns Eltern beliebt und sind es auch bei unseren Kindern. Hier unsere 10 Spielzeug-Klassiker, die nie veralten.

Autor: Heike Byn
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Lego - klötzchenweise Spaß für Kinder und Teenager

Mädchen Lego Spielzeug
Foto: © colourbox

Auf diese Steine können Kinder seit mehr als 50 Jahren bauen: Über 700 Milliarden Lego-Steinchen, -Elemente und -Sets bevölkern seit der ersten Produktion im Jahr 1958 Kinderzimmer weltweit. Aus der einstigen Kleinproduktion ist ein Gigant der Spielzeugbranche geworden. Während die Eltern von heute in den 1980er Jahren mit den kunterbunten Noppen-Klötzchen Fantasie-Welten bauten, bietet Lego inzwischen unendliche viele Spielmöglichkeiten mit Steinen, Sets und Themenwelten für Kleinkinder, Kinder und sogar Teenager. Jugendliche lieben auch in Zeiten von Smartphones und Youtube die intergalaktischen Lego-Modelle von "Star Wars" oder den "Simpsons". Die gefallen sogar Erwachsenen, die sich auch über den Lego-VW-Bus freuen oder die kleinteilige Architektur-Serie.

Playmobil - Rollenspiele mit Plastikfiguren

Als moderne Nachfolger von Zinnfiguren, Holztierchen und Plastefigürchen für Wild-West-Szenarien betraten die freundlich dreinblickenden kleinen, beweglichen Kunststoff-Figuren mit dem sprechenden Markennamen Playmobil vor mehr als 40 Jahren die Spielzeugbühne. Mit anhaltendem Erfolg, denn die kleinen Wesen sind so genanntes Systemspielzeug, dessen veschiedene Bestandtteile frei miteinander kombinierbar sind. Schon Eltern von heute liebten es, sich mit Rollenspielen in die Geschichte, den Familienalltag oder Berufswelten hineinzufantasieren. Ihre Nachfolge haben nur zu gerne Kinder angetreten, die als Ritter mit Drachen kämpfen, auf dem Piratenschiff die Weltmeere erobern oder in der Tierarztpraxis Hunde und Katzen heilen.

Bauklötze - nachhaltiges Bauen ohne Grenzen

In (zumeist) tragender Stein-auf-Stein-Bauweise entstehen bereits seit Jahrhunderten Ställe, Häuser, Garagen, Brücken und rekordverdächtig hohe Türme. Der Fantasie sind beim Bauen mit den naturfarbenen oder bunten kleinen und großen Holzbauklötzchen keinerlei Grenzen gesetzt. Und das Beste daran: Schon Babyhände können erste Erfahrungen mit Statik und Schwerkraft machen. Versonnen blicken Väter und Mütter auf den begeistert baumeisternden Nachwuchs daheim und denken angesichts einstürzender Neubauten an die ersten eigenen Erfahrungen mit Würfeln, Quadern, Zylindern und Kegeln.


Brettspiele - beim Spielen Gewinnen und Verlieren lernen

Selten liegen die Nerven derart blank, liegen Wut und Schadenfreude so dicht beieinander wie bei einer zünftigen Partie "Mensch ärgere dich nicht". Schon unsere Großeltern warfen mit Herzenslust die kleinen Kegel der Mitspieler aus dem Spiel und freuten sich unbändig über einen Würfel-Sechser. Das hat sich bis heute nicht geändert: Keine Kita, keine Grundschule, kein Familienhaushalt ohne eine Sammlung immergrüner Brettspiele: Beim Spielen von Dame, Mühle, Halma und - für die Größeren - Monopoly tun Familien nicht nur jede Menge für das Miteinander. Kinder üben sich dabei zudem im Konflikte austragen, Anpassen, Gefühle aushalten, Verlieren lernen und mit anderen Verbünden. Außerdem lässt sich so ein Koffer mit Brettspielen platzsparend mit in die Ferien nehmen und hilft, Regentage spielend leicht zu überbrücken.

Holzeisenbahn - Lokführer im Kinderzimmer

Tuff, tuff, tuff die Eisenbahn - wer will mit zur Oma fahrn? Kleine Kinder lieben Züge und das Verreisen mit der Bahn. Kleine Jungs haben darüberhinaus auch eine ausgesprochene Schwäche für die Technik von Lokomotiven und den Beruf des Lokführers. Das haben Spielzeugmacher schon Anfang des 20. Jahrhunderts zum Anlass genommen, die erste Spielzeugeisenbahn aus Holz auf den Markt zu bringen. Seither kurven Güterwaggons, Fahrgastabteile, Spezialanhänger und - allen voran - Loks auf flexiblen Holzgleisen durch deutsche Wohn- und Kinderzimmer. Immer neue Geschichten in Büchern, zum Hören oder im Fernsehen sorgen seither dafür, dass die Liebe zur Holzeisenbahn ungebrochen bleibt. 

Dreirad - der Geschmack von Freiheit

Kaum so richtig sicher auf den eigenen Beinen, und schon einen fahrbaren Untersatz unter dem Allerwertesten: Seit Beginn des letzten Jahrhunderts bedeutet das Kinderdreirad für die Kleinen einen gewaltigen Schritt auf dem Weg zur Mobilität: Man ist nicht mehr wirklich Kleinkind (selbst, wenn die Eltern einen bei kleinen Durchhängern mit der aufsteckbaren Schiebestange) voranbringen, und nur noch ein oder zwei Jahre vom Fahren auf zwei Rädern entfernt. Endlich beim Spaziergang mit den Großen Schritt halten können oder mutig der Gruppe voranfahren. So fühlt sich Freiheit für Zwei- bis Vierjährige an.

Das erste Fahrrad - Balance suchen und finden

Zuerst sind es noch die Stützräder, dann die Hände der Eltern - später das eigene Können. Fahrradfahren lernen ist etwas ganz besonderes im Leben von Kindern: Das wussten schon unsere Großeltern und Eltern. Nicht nur, dass man beim Radfahren das Körpergefühl und den Gleichgewichtssinn schult, es ist vor allem das erste richtige Verkehrsmittel, mit dem Kinder selbstständig ihre Umgebung erkunden oder zu Freunden fahren können. Mit dem Fahrrad schärfen sie auch ihr Wahrnehmungsvermögen und ihren Orientierungssinn und lernen, sich souverän im Verkehr zu bewegen - und sei es auch nur auf dem Bügersteig. Angenehmer Nebeneffekt für die Eltern: Wenn sie in ein Qualitätsfahrrad investieren, können Sie es mit recht hohem Verkaufswert wieder veräußern.

Der Roller - Spaß auf zwei Rädern

Früher aus Holz und mit ungelenken harten Rädern, die jede Bordsteinkante zur Tortur für kleine Rücken machten - heute schnittig, modern und zusammenklappbar: Roller, Scooter oder Kickboards sind für kleine Leute genaus attraktiv wie für große. Neben Dreirad, Laufrad und Kinderrad gehört der Roller immer noch zu den beliebtesten Kinderfahrzeugen. Kein Wunder, kann man doch mit kraftvollem Abstoßen eine rasante Geschwindigkeit erreichen - das gelingt aber erst den etwas älteren Kindern. Kleine brauchen etwas länger, um sich an den Roller zu gewöhnen, denn der verlangt einen guten Gleichgewichtssinn und eine gute Koordinationsfähigkeit zwischen Balance halten, abstoßen und gleichzeitigem Lenken.

Puppen - Spiele mit Vater, Mutter, Kind

Bewegliche Puppen zum Knuddeln, sprechende und laufende Puppen oder Barbie, die meistverkaufte Puppe der Welt: Seit Puppen nicht mehr einzig und allein wertvolle Dekorationsstücke sind, sondern Spielzeug für Kinder, findet man sie in den meisten Kinderzimmern. Dort helfen sie kleinen Mädchen (und auch kleinen Jungen) beim Einschlafen, spenden Trost, lassen sich geduldig wickeln, verarzten, umsorgen und stehen auch für zeitlose Spiele wie Vater-Mutter-Kind jederzeit bereit. Mit Puppen spielen Kinder Situationen aus dem Familienalltag nach, üben in Rollenspielen das Erwachsensein und lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Der Ball - war, ist und bleibt rund

Greifen, betasten, schubsen, rollen, werfen, treten: Keine Kindheit ohne Ball. Am Anfang ist er weich und klein, später dann aufblasbar, hart und vielseitig verwendbar. Ballspielen kann ein Kind alleine und auch mit elf Freunden geht es ganz fantastisch. Ballspielen weckt den Teamgeist, trainiert Körpergefühl und Motorik, hilft beim Abreagieren und bietet für alle Temperamente das Richtige: Vom filigranen Spiel mit dem Federball bis hin zum kraftstrotzenden Bolzen. Und das Beste: So ein Ball bereitet zum minimalen Preis maximalen Spaß.


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