TÜV Rheinland-Tipp

Sonnenschutz durch Bade- und Sommerkleidung

Zarte Kinderhaut vergisst keinen Sonnenbrand, Eltern sind während eines Badeurlaubs daher besonders gefordert, ihr Kind vor zu viel Sonne zu schützen. Wie? Das verrät ein Experte von TÜV Rheinland.

Autor: TÜV Rheinland
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Zarte Kinderhaut vergisst nichts

Sonnenschutzkleidung Tuev Rheinland
Foto: © TÜV Rheinland

Wie Bade- und Sommerkleidung vor Sonne schützt

Die Tuareg und andere Nomaden-Völker der Wüste schützen sich mit dunklen Gewändern vor der glühenden Sonne. Und auch die Bewohner Australiens verlassen ihre Häuser nicht mehr ohne verhüllende Kleidung, denn durch das über ihrem Kontinent besonders große Ozonloch sind sie den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne ungefiltert ausgesetzt. Die dort entwickelte Kleidung mit textilem Sonnenschutz durch High-Tech-Materialien hat inzwischen ihren Siegeszug auch in Europa angetreten. Hierzulande wird sie nicht mehr nur im Profisport eingesetzt, sondern auch für Babys und Kinder angeboten.

„Die noch dünne und damit sehr empfindliche Kinderhaut braucht einen besonderen Schutz“, betont Andreas Metzger von TÜV Rheinland. „Dazu müssen Eltern aber nicht unbedingt spezielle UV-Schutz-Kleidung kaufen“, so der Textil-Experte. Viel wichtiger ist, dass große Teile der Haut durch T-Shirt und Hose bedeckt sind. Außerdem braucht der Kopf einen Schutz durch Hut, Kappe - oder bei Babys mit Mützchen. Grundsätzlich gilt: Je dunkler und dichter die Stoffe, umso besser. „Die Farben Schwarz, Dunkelblau oder Dunkelgrün lassen nur wenig UV-Strahlen an die Haut und garantieren damit schon einen relativ guten Sonnenschutz.“, sagt Andreas Metzger. Unbedeckte Stellen, wie Gesicht, Arme oder Beine, müssen Eltern dennoch immer zusätzlich mit Sonnenschutzmitteln eincremen.

Wenn Eltern sich für einen textilen Sonnenschutz entscheiden, sollten sie beim Kauf unbedingt auf seriöse Prüfzeichen wie das von TÜV Rheinland verliehene Siegel „UV-Schutz geprüft“ achten. Es garantiert einen Schutz vor den gefährlichen UV-Strahlen. Enthält Baby- oder Kinderkleidung zudem das „TOXPROOF“-Zeichen, haben die Prüfer die Kleidung auf darin enthaltene Schadstoffe getestet – und dafür den Hersteller und seine Produktionsbedingungen genau unter die Lupe genommen. Doch egal ob textiler UV-Schutz oder andere, geeignete Kleidung: Wer seine Kinder schützen will, muss sich für Qualität entscheiden. Das bedeutet, im Zweifelsfall eben ein paar Euro mehr für ein T-Shirt oder eine Hose zu zahlen. „Die sind gut investiert, schließlich halten qualitativ hochwertigere Stoffe auch länger als Billig-Angebote aus Preisaktionen“, betont Andreas Metzger.


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