Prinzip Stehaufmännchen

Kindern Mut machen bei Enttäuschungen

Wenn unsere Kinder Enttäuschungen erleben, leiden auch wir Eltern. Dennoch: Kleine oder auch größere Tiefschläge gehören einfach zum Leben. In diesem Artikel geht es um die wichtige Frage, wie wir unseren Kindern dann den Rücken stärken und Mut machen können.

von Gabriele Möller
Junge traurig Mauer
Foto: © Panthermedia.net, Konstantin Gastmann

Alles ersparen geht leider nicht

Am liebsten würden wir Eltern sie unseren Kinder ganz ersparen: Enttäuschungen und Niederlagen. Denn die tun weh, und zwar nicht nur dem Kind. Auch wir haben meist heftiges Herzbluten, wenn der Nachwuchs nicht die erhoffte Einladung zum Kindergeburtstag bekommt, vom besten Freund abgeschrieben wird, mit seiner Fußballmannschaft eine Niederlage einfährt oder eine Fünf nach Hause bringt. Manchmal ist es aber auch die Ungeduld eines Kindes mit sich selbst, die nur schwer mit anzusehen ist: Wenn es immer vorschnell aufgibt, sobald es vielleicht gilt, erstmals Schnürsenkel zu binden, einen Luftballon allein aufzupusten oder die ersten Meter mit dem Fahrrad zu schaffen. Was auch immer unser Kind emotional umwirft – wir Eltern können ihm Mut machen, damit es nach Tiefschlägen wieder gut auf die Beine kommt.