14. SSW – Deine Figur verändert sich

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Im vierten Monat fühlen sich die meisten werdenden Mütter fit und voller neuer Energie. Die Sorgen um eine Fehlgeburt liegen hinter euch, ihr macht vielleicht Pläne für den Babymoon und schaut eurem Kind in den nächsten Wochen beim Wachsen zu. Was für eine tolle Zeit! Und dass ihr allen Grund habt, glücklich zu sein, kann man jetzt auch sehen. Wenn du nicht gerade mit weiten Tuniken rumläufst, verrät dein kleiner Bauch auch Außenstehenden, dass da etwas unterwegs ist. Das kleine Etwas legt sich in deiner Gebärmutter unterdessen eine effektive Schutzschicht gegen das Fruchtwasser zu, das sonst seine Haut austrocknen würde. Das feine Lanugo-Haar und die Käseschmiere werden bei der Geburt schon wieder verschwunden sein. In der 14. SSW ist nun die letzte Möglichkeit, eine Nackentransparenzmessung machen zu lassen, um mit diesem nicht-invasiven Verfahren der Pränataldiagnostik das Risiko für eine Trisomie, wie das Down-Syndrom, festzustellen.

Die wichtigsten Daten zur 14. Schwangerschaftswoche

Größe: Dein Baby ist in der 14. SSW etwa so groß wie ein Apfel (8,0 – 9,0 cm Scheitel-Steiß-Länge (SSL)).

Gewicht: Der Fötus wiegt in der 14. Schwangerschaftswoche zwischen 25 und 40 Gramm.

Noch 26 Wochen bis zur Geburt!

Ein bis eineinhalb Zentimeter ist dein Baby seit der vergangenen SSW gewachsen. Nachdem die Körperstrukturen und alle Organe angelegt sind und die meisten bereits arbeiten, konzentriert es sich im zweiten Trimester ganz aufs Größerwerden. Das zeigt sich auch deutlich am Gewicht. Wog es in SSW 13 noch zwischen 18 und 25 Gramm, liegt die Spannbreite nun zwischen 25 und 40 Gramm – etwa so schwer wie ein mittelgroßes Hühnerei. Und mit einer SSL zwischen 8 und 9 Zentimetern ist dein Kleines nun in etwa so groß wie ein Apfel.

Die Entwicklung deines Babys/Fötus in der 14. Schwangerschaftswoche

Skelett, Gliedmaßen, Gehirn und Organe sind fertig angelegt. Nun müssen sie wachsen und reifen. In dieser Phase entstehen täglich viele neue Nervenzellen und Verbindungen. Das Skelett verknöchert immer mehr und dein Baby wird zunehmend stärker. Sein Kopf wächst nun nicht mehr so schnell wie in den vergangenen Wochen. Dadurch gleichen sich die Proportionen langsam an. Die Gesichtszüge werden immer individueller. Die Augen sind nun an der richtigen Stelle und auch die Ohren sind weiter an die Seite gewandert und haben ihre endgültige Position eingenommen. Die Ohrschnecke ist zwar bereits entwickelt, erste Geräusche wird das Kleine aber erst ab der 16. Schwangerschaftswoche hören können. Dafür sind andere Sinne bereits im Einsatz. Sein Tastsinn ist bereits so weit ausgereift, dass dein Baby am ganzen Körper Berührungen spüren kann. Daher greift es auch reflexartig nach der Nabelschnur, wenn es von ihr gestreift wird (Hand-Greif-Reflex).

Seine Augen können durch die noch geschlossenen Lider schon hell und dunkel unterscheiden. Und auch der Geschmackssinn ist aktiv. Das süßliche Fruchtwasser schmeckt ihm offenbar so gut, dass der Fötus es regelmäßig mit aktiven Saug- und Schluckbewegungen aufnimmt und runterschluckt. Dadurch bekommen in der 14. SSW auch die Nieren des Kindes bereits Arbeit. Die Flüssigkeit passiert den Körper und wird wieder ausgeschieden. Ein ständiger Kreislauf, der dazu beiträgt, dass das gesamte Fruchtwasser (derzeit rund 100 ml) alle drei Stunden ausgetauscht wird.

Die noch sehr empfindliche Haut müssen vor demselben geschützt werden. Daher produzieren die Talgdrüsen deines Kindes jetzt bis zur 16. SSW die sogenannte Käseschmiere (Vemix Caseosa). Zusätzlich sprießt am ganzen Körper eine feine Schicht Haare, die der Käseschmiere Halt gibt. Beide zusammen bewahren nicht nur die Haut vor dem Austrocknen, sondern sind auch ein Schutz gegen Vibrationen, Geräusche und Druck. Das sogenannte Lanugohaar wird bei einem reif geborenen Kind bereits wieder ausgefallen sein. Bei Kindern, die zu früh kommen, ist das feine „Fell“ häufig noch einige Tage zu sehen. Auch die Käseschmiere bedeckt oft die Haut von Frühchen. Wusch man sie früher noch ab, lässt man sie heute einfach einziehen, da sie die Haut des Säuglings mit Feuchtigkeit versorgt.

Die ausgefallenen Haare gelangen übrigens über das Fruchtwasser in den Darm des Kindes und werden im Mekonium (der erste Stuhlgang, auch Kindspech genannt) ausgeschieden. Es ist schon unglaublich, wie in der Natur des Menschen alles seine Ordnung hat.

In der 14. Schwangerschaftswoche ist auch das Blutsystem des Babys zum Teil funktionsfähig. Die Gerinnung funktioniert schon, so dass das Risiko einer Blutung sinkt. Dein Kind bildet zwar selbständig weiße Blutkörperchen, braucht aber immer noch deine roten Blutkörperchen zur Infektionsabwehr.

Dein Körper in der 14. Schwangerschaftswoche

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Nun geht es richtig los. Dein Bauch wölbt sich sichtbar. Je nach Kleidung wird nun auch für Außenstehende deutlich: Du bist schwanger! Immer mehr Menschen werden dich nun fragen, in welcher Woche du bist. Schon komisch, wenn man als wandelndes Gesprächsthema durch die Gegend läuft. Aber auch sehr, sehr schön. Genieß die Aufmerksamkeit als Schwangere. Auch wenn es mal lästig wird, meinen es die meisten Leute ja nur gut und freuen sich mit dir. Dein wachsender Bauch geht dabei nicht nur auf das Konto des immer größer werdenden Fötus. Einen viel größeren Anteil an den zusätzlichen Kilos haben deine Gebärmutter, deine Plazenta, die Blutmenge und das Fruchtwasser. Sind es derzeit noch rund 100 Milliliter, werden sich im Laufe der Schwangerschaft bis zu 1,5 Liter bilden. Klar, je größer das Baby, desto mehr Poolwasser benötigt es.

Und wieviel Kilo zusätzlich sind nun normal? Das kommt ganz auf dein Anfangsgewicht, deine Statur und deinen Stoffwechsel an. Die Spannweite liegt zwischen 1,3 und 2,5 zusätzlichen Kilo pro Schwangerschaftsmonat. Übergewichtige Frauen sollten eher im unteren Bereich liegen, sehr schlanke Frauen dürfen monatlich gut zweieinhalb Kilo pro SSW mehr auf die Waage bringen. Seid ihr in diesem Mittel, ist alles fein.

Übrigens: Auch die Form des Bauchs ist von eurer Statur, eurem Gewicht und eurer Fitness abhängig. Dass spitze Bäuche eher auf einen Jungen und runde auf ein Mädchen schließen lassen, gehört in die Kategorie Ammenmärchen.

Zu Beginn des zweiten Drittels ihrer Schwangerschaft fühlen sich die meisten Frauen viel besser als im ersten Trimester. Das Fehlgeburtsrisiko ist gesunken, die Übelkeit ist verschwunden. Während sich einige also in der 14. SSW auf den Weg in den Babymoon machen oder voller Elan Schwangerschaftsmode shoppen, haben andere mit neuen Beschwerden zu kämpfen.

Typische Schwangerschaftsanzeichen in der 14. Schwangerschaftswoche:

Stimmungsschwankungen

Der Körper hat sich an die Schwangerschaft gewöhnt. Das muss aber nicht für die Seele gelten. Viele werdende Mamas kommen nun ins Grübeln und machen sich Sorgen um die Zukunft. Wie werde ich das alles schaffen? Wird mein Partner mich unterstützen? Kann ich eine gute Mutter sein und meinen Job trotzdem nicht aufgeben? Denkt bei allen Fragen, die euch in den Kopf kommen immer daran: Da wird nicht nur jemand Mutter, sondern auch Vater! Spricht mit deinem Partner und bezieh ihn mit ein. Wetten, er ist in vielen Dingen ebenso unsicher wie du?

Innere Unruhe

Der steigende Östrogenspiegel in SSW 14 kann für eine starke innere Unruhe verantwortlich sein. Schlafmangel und Reizbarkeit sind oft die Folgen. Versuch mit bewussten Ritualen gegenzusteuern. Eine Tasse Gute-Nacht-Tee, ein Fußbad vor dem Schlafen. Dir fällt sicher noch mehr ein, was dich abends beruhigen kann.

Tipp: Seid ihr tagsüber oft müde, kann das nicht nur mit mangelndem Nachtschlaf zu tun haben. Auch Eisenmangel kann zu Müdigkeit führen. Sprich deinen Arzt darauf an.

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Gesteigerte Libido

Schwangerschaftsanzeichen müssen nicht immer negativ sein. Ein positiver Effekt der besseren Durchblutung deines Körpers ist eine verstärkte Libido. Dein Partner findet deine neuen Rundungen sicher sehr weiblich und so spricht auch in der Schwangerschaft nichts gegen Sex und Zärtlichkeit. Um das Baby müsst ihr euch dabei keine Sorgen machen. Es macht in der Fruchtblase seine eigenen Turnübungen und bekommt von euren kaum etwas mit.


Verstopfte Nase

Das erhöhte Blutvolumen in deinem Körper kann auch dazu führen, dass deine Nasenschleimhaut anschwillt (Schwangerschaftsrhinitis). Und auch die Ohren können sich irgendwie „zu“ anfühlen. Die verstopfte Nase verursacht bei einigen Frauen Schnarchen. Oft hilft schon Meerwassernasenspray, um die Beschwerden zu lindern. Auch ein Dampfbefeuchter oder Vaseline können helfen. Abschwellende Nasensprays solltet ihr nicht benutzen.


Krampfadern

Die erhöhte Blutmenge ist auch für die Bildung von Krampfadern verantwortlich. Was du dagegen tun kannst? Langes Stehen vermeiden, regelmäßig leichten Sport machen und mit ein wenig erhöhten Füßen schlafen.


Geschwächtes Immunsystem

Die hormonelle Umstellung hat deinen Körper geschwächt. Du bist jetzt anfälliger für Infekte. Um dein Immunsystem auf Vordermann zu bringen, musst du jetzt Abwehrkräfte sammeln: Sport, gesunde, vitaminreiche Ernährung, frische Luft und ausreichend trinken können schon helfen.

Das kannst du jetzt für dich und dein Baby tun

Zahnarzttermin vereinbaren

Vielleicht hast du den ersten Zahnarzttermin in deiner Schwangerschaft schon längst hinter dir. Falls nicht, ist es jetzt an der Zeit. Es ist erwiesen, dass Parodontitis-Bakterien in den mütterlichen Blutkreislauf gelangen und dadurch das Frühgeburtsrisiko erhöhen können. Mundhygiene ist jetzt besonders wichtig.

Gut zu wissen: Viele Kassen erstatten bei Schwangeren die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung.

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Sport treiben

Ja, wir sagten es schon. Aber wir wiederholen es gerne nochmal: Solange dein Arzt kein Veto einlegt, ist Sport ist auch in der Schwangerschaft gesund. Er setzt Glückshormone frei und wird dir sogar die Geburt erleichtern. Denn die Forschung ist sich einig, dass trainierte Frauen eine tendenziell einfachere Geburt haben als untrainierte.

Abwehrkräfte stärken

Achte jetzt besonders auf eine ausgewogene Ernährung und viele vitaminreiche Nahrungsmittel. Dazu gehören zum Beispiel Cranberrys und Sanddorn. Sie sind kleine Vitamin-C-Bomben und als Saft oder Sirup außerdem sehr lecker.

Zupfen gegen die Streifen

Klar, auf Dehnungsstreifen könnt ihr gut verzichten. Damit die Unterhaut in den kommenden Wochen nicht so leicht reißt, könnt ihr Bauch und Brüste nun täglich mit einer leichten Zupfmassage durchkneten. Bei einigen hilft sie, Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden. Aber die meisten müssen sich einfach darauf einstellen, dass die Schwangerschaft für die Haut zur Zerreißprobe wird. Auch wenn ihr noch so viel geölt und gezupft habt. Gut, dass immer mehr Frauen zu ihren Dehnungsstreifen stehen und sie mehr als Trophäe denn als Makel sehen.

Stress reduzieren

Ja, wir wissen alle, dass Stress nicht gut für das Ungeborene ist. Wenn du gestresst bist, schlägt auch sein Herz schneller und es produziert Stresshormone, die bei Dauerstress auch einen langfristig negativen Effekt haben können. Aber ganz ohne Stress geht eine Schwangerschaft nun mal nicht an uns vorüber, denn unser nicht immer so ruhiger Alltag geht ja dennoch weiter und die Schwangerschaftssymptome kommen noch oben drauf. Pränatalpsychologen beruhigen: Das normale seelische Auf und Ab ist völlig in Ordnung. Wichtig ist, dass nach dem Stress auch wieder Ruhe für Mutter und Kind eintritt und der Adrenalinspiegel wieder sinkt. Dauerstress ist dagegen tatsächlich gefährlich für das Ungeborene.

Genug Eiweiß essen

Für die Entwicklung des Babys und deiner Plazenta braucht der Körper jetzt vermehrt Eiweiß. 60 Gramm solltest du täglich zu dir nehmen. Reichlich Proteine stecken zum Beispiel in Fisch, Fleisch, Käse, Milch, Bohnen und Nüssen.

Welche Untersuchungen stehen in der 14. SSW an?

Wenn ihr euch für ein Erst-Trimester-Screening und damit für eine Nackentransparenzmessung entschieden habt, um einen Hinweis auf eine mögliche Trisomie oder andere Fehlbildungen zu bekommen, ist in der 14. SSW dazu die letzte Gelegenheit. Danach bildet sich die Wasseransammlung in der Nackenfalte des Ungeboren wieder zurück und ist nicht mehr messbar. Wurde euch von deinem Gynäkologen zu einer Fruchtwasseruntersuchung geraten, kann diese ab der 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Sie ist bis zur 19. SSW möglich. Wann die nächste reguläre Vorsorgeuntersuchung für dich stattfindet, ist vom Termin deines letzten Checks abhängig. Wenn deine Schwangerschaft unauffällig verläuft, wird dein Arzt dich alle vier Wochen in die Praxis bestellen. Wurdest du als risikoschwanger eingestuft, kann der Abstand auch kürzer sein. Schau in deinen Mutterpass, wann für euch Zeit für die zweite Vorsorge ist.

Bei einer Vorsorgeuntersuchung in der 14. SSW wird dein Arzt die üblichen Blut- und Urintests durchführen und dich vaginal untersuchen. Außerdem wird er die Größe deiner Gebärmutter bestimmen. Diese lässt sich nun gut ertasten. Der Arzt misst den Abstand zwischen Schambeinfuge und oberem Gebärmutterrand (Fundus). Der Fundusabstand in Zentimetern entspricht im Schnitt der aktuellen Schwangerschaftswoche. In SSW 14 beträgt er also 14 cm, in SSW 28 werden es etwa 28 cm sein.

In der Schwangerschaftswoche 14 können dir Wassereinlagerungen in den Beinen zu schaffen machen. Dein Arzt wird untersuchen, ob diese Ödeme harmlos oder ein Hinweis auf eine unzureichende Nierentätigkeit (Niereninsuffizienz) sind.

Wie bei jedem Arztbesuch in der Schwangerschaft ist es wichtig, dass du die Fragen stellst, die dir auf dem Herzen liegen und nichts schönredest. Wenn du ständig müde bist, muss dein Arzt das wissen, auch wenn es sich wie eine Lappalie anfühlt. Dahinter kann zum Beispiel eine Mangelversorgung mit Eisen stecken, die mit einem Nahrungsergänzungsmittel oder einer Ernährungsumstellung behandelt werden kann.

Ultraschallbilder aus der 14. Schwangerschaftswoche

Der kleine Mensch zappelt, macht Purzelbäume, stößt sich an der Wand der Fruchtblase ab und greift nach der Nabelschnur. Wenn du in der 14. SSW einen Ultraschalltermin hast, kann das schon großes Kino sein. Der etwa 7,5 Zentimeter große Fötus trainiert ausgiebig seine Muskeln und zeigt den werdenden Eltern, was er schon kann.  Spüren kannst du seine sportlichen Aktivitäten in dieser Schwangerschaftswoche noch nicht.

Auch seine Gesichtszüge werden immer individueller. Das ist besonders im 3-D-Ultraschall gut zu sehen. Wenn ihr Glück habt, runzelt das Baby gerade die Stirn, schneidet eine Grimasse oder bewegt die Lippen. Denn auch die Gesichtsmuskeln müssen natürlich ausprobiert werden.

Wenn das Baby günstig liegt, kann der Arzt vielleicht das erste Mal sein Geschlecht erkennen. Allerdings kommt es in dieser Schwangerschaftswoche noch häufig zu unsicheren Ergebnissen. Ihr solltet noch warten, bevor ihr mit der Zimmer-Deko beginnt.

Medizinerlatein: BPD – Biparietaler Durchmesser

Wurde bisher nur die Scheitel-Steiß-Länge (SSL) und das Gewicht festgehalten, kommen im vierten Monat noch weitere Werte hinzu. Sie erleichtern dem Arzt die Beurteilung der altersgerechten Entwicklung des Kindes. Da Babys sich nun immer individueller entwickeln, können Größe und Gewicht durch die zusätzlichen Parameter besser beobachtet werden. Neben dem Thoraxquerdurchmesser (THD) und der Länge des Oberschenkelknochens, wird nun der BPD erhoben. Die Abkürzung findest du auch in deinem Mutterpass. Sie bedeutet Biparietaler Durchmesser. Er kennzeichnet den Querdurchmesser des Babykopfes. Um ihn zu bestimmen, setzt der Frauenarzt beim Ultraschall zwei Punkte an den gegenüberliegenden Seiten des Schädelknochens an.

Dein Arzt kann anhand des ermittelten Durchmessers feststellen, ob eine Entwicklungsstörung oder Fehlbildung des Kopfes vorliegt. Bei einem Hydrozephalus (sogenannter Wasserkopf) wäre der Wert zum Beispiel über dem Durchschnitt. In der 14. SSW liegt der Normwert des Babykopfs zwischen 24 und 33 Millimeter. Vor der Geburt hat ein Kind in der 41. SSW einen Kopfdurchmesser von etwa 10 cm.

Gut zu wissen

Babymoon buchen

Wenn du dich im zweiten Drittel deiner Schwangerschaft rundum wohl fühlst, könnt ihr es euch nochmal zu Zweit gut gehen lassen. Jetzt ist der Bauch noch klein und nicht im Weg. Das wird nicht mehr lange so bleiben. Also, Städtetrip, eine Woche Strand, Sonne und Meer oder einfach nur die Ruhe zu Hause genießen?

Mit Second-Mami-Mode sparen

Gebrauchte Schwangerschaftsmode ist angesagt. Sie wurde meistens kaum getragen und schont euer Baby-Budget.

Geburtsvorbereitungkurs belegen

Ja, die Geburt ist noch lange hin. Aber Geburtsvorbereitungskurs in bequemer Nähe wachsen nicht auf Bäumen. Besser schon in dieser Woche drum kümmern.

Entspannt umziehen

Eure Wohnung hat kein Kinderzimmer? Jetzt noch umziehen hat zwar den Vorteil, dass ihr es dann hinter euch habt. Aber ehrlich: Umziehen ist immer Stress und den kannst du jetzt eigentlich nicht gebrauchen. Sucht lieber in Ruhe, wenn das Baby auf der Welt ist. Im ersten Jahr schläft der Krümel vermutlich eh bei euch und braucht noch kein eigenes Zimmer.

 

Quellen:

Imlau, Nora und Sabine Pfützner 2018: Babybauchzeit: Geborgen durch die Schwangerschaft und die Zeit danach, Hebammenwissen für Mutter und Kind, Weinheim 2018.

Blohmer, Jen-Uwe, Matthias David, Wolfgang Henrich und Jalid Sehouli (Hg.): Charité Kompendium Gynäkologie, Berlin 2018.

Kainer, Franz und Annette Noldfen: Das große Buch zur Schwangerschaft: Umfassender Rat für jede Woche, München 2018.

Berufsverband der Frauenärzte e.V.

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